Interner Bereich
Schornsteinfegerinnung Tübingen
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein

Ansprechpartner

Personalien

Infos zu den
Ansprechpartnern

Die Innung

Information

Infos zur
Innung Tübingen

Schulung zur Bürofachkraft im Schornsteinfegerhandwerk

Nach gründlicher Planung der STS BW GmbH fand im Februar die Weiterbildung zur Bürofachkraft im Schornsteinfegerhandwerk in den Räumen der Schornsteinfegerinnung Tübingen in Riedlingen statt. In fünf Tagen erlernten die Teilnehmerinnen die Grundlagen über das Schornsteinfegerhandwerk, die Bundes-Kehr- und Überprüfungsordnung, die 1. Bundesimmissionsschutzverordnung und das Schornsteinfegerhandwerksgesetz. Unterstützend wurden die dazugehörenden vorgeschriebenen Formulare behandelt. Ein gelungener Kurs mit viel Unterrichtsstoff in sehr kurzer Zeit. Aber die überaus interessierten Teilnehmerinnen haben es gemeistert.
Die Teilnehmerinnen bedanken sich recht herzlich bei allen Referenten für ihre Geduld sowie bei Frau Teufel und Frau Fichtner für die gute Verpflegung.
 
Silvia Feuerer
 
 

Presseinformation Labeling

Wie gut ist meine Heizung? Ein neues Heizungslabel gibt Auskunft

 

Januar 2017. Jetzt wird's bunt in deutschen Heizungskellern: Ab
2017 erhalten ältere Öl- und Gasheizkessel ein Energieeffizienzlabel
vom bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger.

 

Hier geht´s zum gesamten Artikel:

Aktuell-Schulungen vom 22. - 24.11.2016

Aktuell-Schulung der Schornsteinfegerinnung für den Bezirk des Regierungspräsidiums Tübingen

Vom 22.-24. November 2016 fanden in den Schulungsräumen der Schornsteinfegerinnung in Riedlingen die Aktuell-Schulungen statt. Obermeister Andreas Feuerer informierte seine Mitglieder über die gegenwärtige aktuelle Berufspolitik. Dieses Thema stieß auf großes Interesse bei den Teilnehmern und sorgte für reichlich Diskussionsstoff. 
 
Der Technische Innungswart Peter Beham informierte die Kollegen über das vorgeschriebene Altanlagen-Labeling für das Schornsteinfegerhandwerk ab dem Jahr 2017. Es sind die zeitlichen Abläufe sowie die anzubringenden Etiketten erläutert worden. Das Anbringen dieses Effizientlabel´s soll die Motivation des Verbrauchers zum Austausch alter, ineffizienter Heizungsanlagen fördern.
 
An den drei Schulungstagen war die Firma Schräder eingeladen, die die Kollegen über Neuerungen in der Abgasreinigung informierte. Diese elektrostatischen Feinstaubabscheider reduzieren den Ausstoß an gesundheitsgefährdendem Feinstaub durch mit Holz betriebenen Einzelraumfeuerungen (Kamin-, Pellet und Kachelöfen) oder automatisch beschickten Feuerungen erheblich. 
 
Innung Tübingen
 

Innungsversammlung am 11.05.2016

Bericht zur Frühjahrs - Innungsversammlung der Innung Tübingen am 11. Mai 2016 in Pfullendorf

Pünktlich um 10.00 Uhr eröffnete Obermeister Andreas Feuerer die Frühjahrs-Innungsversammlung der Innung Tübingen in der Stadthalle Pfullendorf. Im Anschluss wurden die anwesenden Kollegen und Herren Altmeister  begrüßt.
Ein besonderer Gruß galt dem Präsidenten des Landesinnungsverbandes Stefan Eisele, sowie dem Ehrenobermeister Peter Habel und Ehrenmeister Hermann Koch.
Den Obermeistern aus den Nachbarinnungen Werner Rottler (Freiburg), Jürgen Braun (Karlsruhe) und Walter Baum (Stuttgart) galt ebenfalls ein herzlicher Willkommensgruß.
Als weiterer Gast wurde der neugewählte Vorsitzende der ZDS Bezirksgruppe Württemberg Daniel Blaser durch Obermeister Feuerer begrüßt. Daniel Blaser richtete seinerseits im Anschluss ein Grußwort an die Versammlung.
Darüber hinaus wurde Frau Anita Teufel von der Geschäftsstelle in Riedlingen, durch Obermeister Andreas Feuerer herzlich begrüßt.
Nach der Genehmigung der Tagesordnung und der Niederschrift der letzten Innungsversammlung vom 04. Dezember 2015 folgte der traurige Teil der Innungsversammlung. Seit der letzten Innungsversammlung Anfang Dezember 2015 sind zwei Altmeister aus dem Innungsbereich Tübingen verstorbenen. Dies waren Adolf Pluto und Erich Schmid. Die anwesenden Mitglieder erhoben sich zum ehrenden Gedenken an die verstorbenen Kollegen von ihren Plätzen.
 
Ehrungen
Für 25. jährige Tätigkeit als Bezirksschornsteinfeger bzw. seit 01. Januar 2013 bevollmächtige Bezirksschornsteinfeger erhielten die Kollegen:
 

Karl-Walter Bächtle
Franz Josef Blumenthal
Roman Decker
Roland Hawrysko
Hans Jürgen Kirsamer
Roland Krall
Albert Mayer und
Wolfgang Willburger

 
eine Urkunde vom Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks und eine weitere Urkunde der entsprechenden zuständigen Handwerkskammer Reutlingen beziehungsweise Ulm.
Obermeister Andreas Feuerer überreichte die Urkunden und gratulierte den Geehrten.
In den verdienten Ruhestand wurden die Kollegen Rolf Wümmers, aus dem Bodenseekreis und Wolfgang Mussotter aus dem Alb-Donau-Kreis durch Obermeister Andreas Feuerer verabschiedet. Beide Ruheständler konnten leider nicht persönlich an der Versammlung teilnehmen, da beide bereits im Urlaub verweilten  Ihnen wird das Präsent (Rentnerkrug) der Innung nachgereicht.
 
Als neues Mitglied der Innung Tübingen wurden der Kollege Berthold Merk von Obermeister Feuerer vorgestellt. Ebenfalls neu in der Innung ist Thomas Maier. E konnte an der Versammlung nicht teilnehmen. Erfreulich ist, dass die beiden neuen Kollegen unserer Innung beigetreten sind.
 
 
Geschäftsbericht des Obermeisters Andreas Feuerer
Nachdem sich die später folgenden aktuellen Informationen des Präsidenten des Landesverbandes Stefan Eisele ausführlich auf bundes- und landesweite berufspolitische Themen beziehen, ging Obermeister Andreas Feuerer in seinem Bericht hauptsächlich auf innungsspezifische Punkte ein.
Obermeister Andreas Feuerer resümierte in seinem Bericht, dass es für die Betriebe im freien Wettbewerb, in unserem Handwerk erfreulich gut aussehen würde. Unser Berufsstand sollte alles daran setzten, dass dies auch so bleibt. Auch berichtete er über die Zusammenarbeit der letzten fünf Jahre mit der seitherigen Landesregierung in Baden-Württemberg und den einzelnen Ministerien. Darüber hinaus über die spannenden Frage wie die neue Landesregierung den Zuschnitt und deren Zuständigkeit der einzelnen Ministerien für unser Handwerk regelt.
Feuerer informierte die Versammlung über den Verlauf der Gespräche mit dem ZDS über die Anpassung der Ausschreibungsverordnung über Kehrbezirke in Baden-Württemberg, im Bereich Schulungen und Weiterbildung. Beide Themen sind auf einem guten Weg zur einer konstruktiven Lösung, so Obermeister Feuerer.
Nochmals erinnerte Obermeister Feuerer die Kollegen ihre hoheitlichen Aufgaben weiterhin gewissenhaft durchzuführen. Diese Arbeiten sind der Grundstein unsres Handwerks und dürfen unter keinen Umständen vernachlässigt werden.
Zum Schluss wies Andreas Feuerer auf den kommenden Landesinnungsverbandstag 2016 in Reutlingen hin. Dieser wird im Innungsbereich der Schornsteinfeger-Innung Tübingen stattfinden.
Obermeister Andreas Feuerer überraschte den Vorstand und die Versammlung mit der Ankündigung,
dass bei entsprechender Teilnahme möglichst vieler Kollegen am Landesinnungsverbandtag in Reutlingen, im kommenden Jahr ein Sommerfest durch die Innung möglich sei, diese Ansage wurde mit viel Applaus von der Versammlung gewürdigt.
Unser Ziel muss einfach nach wie vor heißen: Gemeinsam für den Fortbestand unseres Schornsteinfegerhandwerks zu sorgen, damit es auch in Zukunft noch heißt: ,,Zum Glück gibt es den Schornsteinfeger" so Obermeister Feuerer.
Obermeister Andreas Feuerer bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen und allen Innungsmitgliedern für die tolle Zusammenarbeit und stellte seinen Geschäftsbericht zur Diskussion.
 
Geschäftsbericht der Abteilung Technik von Peter Beham
Zu Beginn seines Geschäftsbericht erläuterte der Technische Innungswart (TIW) Peter Beham
ausführlich, welche aktuellen Veränderungen beziehungsweise Neuerungen im Bereich der Abteilung Technik gibt. Dies waren zum Beispiel neues über Gaswärmepumpen, Anbauwände von Feuerstätten gemäß der TROL, Neuerungen im Schornsteinfeger-Handwerkgesetz, Veränderungen bzw. Auslegungen zur 1. BImschV, zur Novelierung des ErneuerbarenWärme-Gesetz Baden-Württemberg (EWärmeG), Energieeinsparungsverordnung, ERP- und ELD-Richtlinie, Energieberatung und neue Förderprogramme. Darüber hinaus wurde von TIW Peter Beham erläutert, worüber man in den neuen Arbeitsblättern Nr. 105, Nr. 908 und Nr. 602 informiert wird.
Zum Abschluss seines Geschäftsberichtes ging TIW Beham noch auf folgende Themen ein:
die Auswertung der jährlichen Statistik und die Erfassung von Festbrennstofffeuerstätten.
Abschließend wurden den Kollegen nahe gelegt, möglichst oft die Homepage zu besuchen. Die Abteilung Technik wird immer versuchen, die Homepage zeitnah bezüglich neuer Themen zu aktualisieren.
Nach Abschluss seines informativen Vortrages waren von Seiten der Versammlung keine Fragen mehr offen.
 
Geschäftsbericht der Abteilung Berufsbildung und Lehrlingswesen von Albert Mayer
Albert Mayer begrüßte die anwesenden Kollegen und Gäste. In seinem Geschäftsbericht zeigte er zunächst die Ergebnisse der Zwischenprüfung und Winter-Gesellenprüfung auf.
Erfreulich entwickelte sich weiterhin die Zahl der Auszubildenden. Aktuell sind in Baden-Württemberg 266 Personen als Auszubildende im Schornsteinfegerhandwerk angestellt. Aus der Innung Tübingen sind derzeit 56 in Ausbildung. Im ersten Lehrjahr befinden sich derzeit in Baden-Württemberg 97 Auszubildende in unserem Handwerk, 16 sind der Innung Tübingen zugehörig.
Bei den Eignungstests am 05. Dezember 2015 und 30. April 2016 waren leider nur insgesamt 7 Teilnehmer aus unserer Innung dabei.
Albert Mayer appellierte erneut eindringlich an die Kollegen in der Ausbildungsbereitschaft nicht nachzulassen.
Ferner berichtete Albert Mayer über eine positive Resonanz der Schulungsteilnehmer der letzten Mitarbeiterschulung, die in Zusammenarbeit mit dem ZDS durchgeführt wurde.
Auch die Asbest Lehrgänge nach TRGS 519 laufen derzeit. In den vergangenen acht Kursen wurden bereits 174 Kolleginnen und Kollegen zu Sachkundigen mit behördlich anerkannter Prüfung ausgebildet.
Zu guter Letzt informierte Albert Mayer über zahlreiche Messen, Veranstaltungen und Fortbildungen die im vergangenen Berichtszeitraum stattfanden.
 
Geschäftsbericht des QM/UM - Beauftragten
Auch der QM/UM-Bericht fiel in Albert Mayers Zuständigkeit. Im vergangenen Berichtszeitraum wurden 53 Einzelbetriebe in 16 Gruppen und einem Einzelaudit auditiert.
Als Fazit der Ergebnisse zog Albert Mayer eine überwiegend positive Bilanz. Mittlerweile wird das Audit von den meisten Betrieben als betriebliche Beratung gesehen. Auch die festgestellten Ergebnisse und Korrekturmaßnahmen werden von den Teilnehmern akzeptiert.
Die Nutzung des Managementportals ist deutlich gestiegen, der Vorteil des Portals wird zwischenzeitlich von den Kollegen erkannt.
Dennoch gibt es noch einige Punkte die es zu verbessern gilt, so Albert Mayer.
Albert Mayer forderte die Kollegen dazu auf, darauf zu achten, dass eine aktuelle Gefährdungsbeurteilung für den Betrieb vorliegt sowie die regelmäßige Unterweisung unserer Mitarbeiter durchgeführt wird,
Das externe Audit durch die LGA Intercert findet vom 03.bis 05. April 2017 in drei ausgewählten Betrieben der Innung Tübingen statt. Ferner wird auch die Organisationsebene Innung auditiert.
Zuletzt bedankte sich Albert Mayer bei allen Kollegen und Beteiligten.
 
Geschäftsbericht des Kassenwarts
Nachdem Kassenwart Martin Katz die Versammlung begrüßt hatte, legte er den Kollegen
das umfangreiche Zahlenwerk vor. Er zog eine positive Bilanz für das Rechnungsjahr 2015
und erläuterte die aktuellen Zahlen für das Jahr 2016. Zudem wurde noch die Vorkalkulation des Haushaltsplans 2017 vorgestellt.
Im Anschluss berichtete Roman Decker von der letzten Kassenprüfung für das Rechnungsjahr 2015 an der keinerlei Beanstandungen festzustellen waren. Er empfahl der Versammlung die Entlastung des Kassenwarts und des Gesamtvorstandes. Die anschließende Entlastung erfolgte einstimmig.
 
Aktuelles Referat des Präsidenten des Landesinnungsverbandes Stefan Eisele
Präsident Stefan Eisele ging in seinem Aktuellreferat ausführlich auf alle aktuellen berufspolitisch relevanten Themen ein.
Die Zusammenstellung des kompletten Vortrages ist als Leitartikel in unserer Fachzeitung
,,der Experte" zu lesen.
 
Abschließend bedankte sich Obermeister Andreas Feuerer noch herzlich bei der Sekretärin der Geschäftsstelle in Riedlingen Frau Anita Teufel für die geleistete Arbeit.
Danach beendete Obermeister Andreas Feuerer die Frühjahrs-Innungsversammlung der Innung Tübingen.
 
Schornsteinfeger-Innung
Tübingen
 

Innungsversammlung am 04.12.2015

 

Bericht zur Herbst-Innungsversammlung der Innung Tübingen am 04. Dezember 2015 in Pfullendorf

Unser Handwerk ist weiterhin auf dem richtigen Weg
  
Bei der Herbstversammlung der Innung Tübingen am 04. Dezember 2015 in der Stadthalle Pfullendorf begrüßte Obermeister Andreas Feuerer die anwesenden Kollegen und die anwesenden Herren Altmeister.
  
Begrüßung


Ein besonderer Gruß galt dem Präsidenten des Landesinnungsverbandes Stefan Eisele, sowie den Ehrenmeistern Josef Strahl und Hermann Koch. Ehrenobermeister Peter Habel war entschuldigt.
Den Obermeistern aus den Nachbarinnungen Werner Rottler (Freiburg), Jürgen Braun (Karlsruhe) und Walter Baum (Stuttgart) galt ebenfalls ein herzlicher Willkommensgruß.
Als weiterer Gast wurde der Präsident der Handwerkskammer Reutlingen Harald Hermann herzlichst durch Obermeister Feuerer begrüßt. Harald Hermann richtete seinerseits ein interessant informatives Grußwort an die Versammlung.
Darüber hinaus wurde der Vorsitzende der ZDS Landesgruppe Baden-Württemberg Berthold Merk, der ebenfalls ein Grußwort an die Versammlung richtete, sowie Frau Anita Teufel von der Geschäftsstelle in Riedlingen, durch Obermeister Andreas Feuerer begrüßt.
 
Nach der Genehmigung der Tagesordnung und der Niederschrift der letzten Innungsversammlung vom 20. Mai 2015, wurde erfreut bekannt gegeben, dass seit der letzten Versammlung keine Berufsangehörigen unserer Innung verstorbenen sind.
 
Ehrungen


Für 50. Jahre Meister im Schornsteinfegerhandwerk erhielten die Kollegen Karl-Heinz Dreher, Adolf Pluto und Fritz Bazlen den Goldenen Meisterbrief der jeweiligen Handwerkskammer, eine Urkunde vom ZIV und ein kleines Präsent der Innung.
Adolf Pluto konnte leider krankheitsbedingt, nicht persönlich anwesend sein. Obermeister Feuerer überreichte ihm nach der Versammlung zu Hause persönlich seine Urkunden.
In den verdienten Ruhestand wurden der Kollege Rolf Trappe aus dem Zollern-Alb-Kreis durch Obermeister Andreas Feuerer mit einem Präsent der Innung verabschiedet.
 
Als neue Mitglieder der Innung Tübingen wurden die Kollegen Thorsten Frank und Markus Kuschezki von Obermeister Feuerer begrüßt. Erfreulich ist, dass die beiden neuen Kollegen unserer Innung beigetreten sind.
 
Aktuelles Referat des Präsidenten des Landesinnungsverbandes


Aktuelle Informationen gab es durch den Präsidenten des Landesinnungsverbandes des
Schornsteinfegerhandwerks Baden-Württemberg Stefan Eisele.
Präsident Stefan Eisele ging in seinem Aktuellreferat ausführlich auf alle berufspolitisch relevanten Themen ein. Die Zusammenstellung des kompletten Vortrages ist in dieser Ausgabe unserer Fachzeitung zu lesen.
 
Geschäftsbericht des Obermeisters


Nachdem sich die aktuellen Informationen des Präsidenten des Landesinnungsverbandes ausführlich auf bundes- und landesweite berufspolitische Themen bezogen, ging Obermeister Andreas Feuerer in seinem Bericht hauptsächlich auf innungsspezifische Punkte ein.
Andreas Feuerer resümierte in seinem Bericht, dass auch nach fast drei Jahren im freien Wettbewerb, die Situation und die Voraussetzungen in unserem Handwerk erfreulich gut aussehen. Unser Berufsstand habe diese gravierende Änderung in unserem Handwerk sehr gut gemeistert und wir alle sollten alles daran setzten, dass dies auch so bleibt.
Nach einem kurzen Rückblick auf die Aktuellschulung im November, berichtete Andreas Feuerer über die Dienstbesprechung beim Ministerium für Wirtschaft und Finanzen am 07. Oktober 2015 in Stuttgart mit den Themen: Gebührenrechnung, Kehrbuchprüfung, Feuerstättenschau und Feuerstättenbescheid.
Bei der Novellierung des Schornsteinfeger-Handwerkgesetzes wurde im Rahmen der Bund Länder Ausschusssitzung am 09./10. Juni 2015 unter anderem über den § 11 (Vertreterregelung) und §18 (Neutralität bei Abnahmen) sowie die Kehrbuchprüfung diskutiert.
Feuerer informierte die Versammlung über Neues zu den Themen Wettbewerbs- und Kartellrecht, sowie die ErP-Richtlinie, die das Labeling für Feuerstätten regelt und über Ausschreibung beziehungsweise Wiederbewerbung von Kehrbezirken.
Wichtiges Thema für 2016 wird die TRGS519-Schulung sein, da ab 01.07.2016 keine Arbeiten ohne gültige Sachkundeprüfung an asbesthaltigen Teilen zulässig sind.
Zum Abschluss der Schulungen wird eine Prüfung durch das Regierungspräsidium Tübingen vorgenommen werden.
Nochmals erinnerte Obermeister Feuerer die Kollegen die Daten für die AKS zu aktualisieren und Ihren Versicherungsschutz für Ihren Betrieb auf die notwendigen Erfordernisse zu prüfen und ggf. anzupassen.
Zum Schluss wies Andreas Feuerer auf den kommenden LIV Tag 2016 in Reutlingen hin. Dieser wird von der Schornsteinfegerinnung Tübingen organisiert.
Obermeister Andreas Feuerer bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen und allen Innungsmitgliedern für die tolle Zusammenarbeit und stellte seinen Geschäftsbericht zur Diskussion.
 
Bericht der Abteilung Technik


Zu Beginn seines Geschäftsberichts erläuterte der Technische Innungswart Peter Beham ausführlich, welche Regeln von den Kollegen zum sicheren Betrieb von Feuerstätten in Verbindung mit Abgasventilatoren, insbesondere auf Hinsicht nach § 19 der 1.BImschV, zu beachten sind.
Darüber hinaus wurde von Peter Beham erläutert, wie künftig die Inbetriebnahme einer Feuerungsanlage und gegebenenfalls eine Mängelfeststellung ablaufen sollten.
Ferner wurde über die Novellierung der FeuVo, neues aus der Kehr- und Überprüfungsordnung, Auslegungsfragen zum Erneuerbare Wärme-Gesetz Baden-Württemberg (EWärmeG), das Schornsteinfeger-Handwerkgesetz und die 1.BImschV referiert.
Neues berichtete Peter Beham über Feststoffmessgeräte zum Beispiel den Ablauf einer Teillastmessung bei Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe. Ebenso stellte er die aktuell eignungsgeprüften Holzfeuchtmessgeräte vor.
Großer Informationsbedarf bestand zu den Themen: Sanierungsfahrplan, Förderrichtlinien zum Sanierungsfahrplan und den entsprechenden Drucktool. Großes Interesse weckte der Bericht über die ErP-Richtlinie und ELD-Richtlinie (Ökodesign Richtlinie). Im Rahmen dieser Richtlinie wird das Energielabel für Heizungsanlagen geregelt.
Zum Abschluss seines Geschäftsberichtes ging der Technische Innungswart noch auf folgende Themen ein:
Neues zur Energieeinsparungsverordnung, EnergieSparCheck, Technische Prüfstelle Süd, Technische Sammelmappe, die neuen Arbeitsblätter 301, 603 und 908, die erforderliche jährliche Statistik und die Erfassung von Festbrennstofffeuerstätten.
Abschließend wurden den Kollegen nahe gelegt, möglichst oft die Innungs-Homepage zu besuchen. Die Abteilung Technik wird immer versuchen, die Homepage zeitnah bezüglich neuer Themen zu aktualisieren.
 
Geschäftsbericht der Abteilung Berufsbildung und Lehrlingswesen


Albert Mayer begrüßte die anwesenden Kollegen und Gäste. In seinem Geschäftsbericht zeigte er zunächst die Ergebnisse der Zwischenprüfung, Sommergesellenprüfung und der Meisterprüfung auf.
Erfreulich entwickelte sich weiterhin die Zahl der Auszubildenden. Aktuell sind in Baden-Württemberg 313 Personen als Auszubildende im Schornsteinfegerhandwerk angestellt. Aus der Innung Tübingen sind derzeit 64 in Ausbildung. Im ersten Lehrjahr befinden sich derzeit in Baden-Württemberg 92 Auszubildende in unserem Handwerk. 15 sind der Innung Tübingen zugehörig.
Ferner berichtete Albert Mayer über eine positive Resonanz der Schulungsteilnehmer der letzten Mitarbeiterschulung und der Aktuell-Schulung für Betriebsinhaber.
Zu guter Letzt informierte Albert Mayer über zahlreiche Messen, Veranstaltungen und Fortbildungen, die im vergangenen Berichtszeitraum stattfanden.
 
Geschäftsbericht des QM/UM-Beauftragten


Auch der QM/UM Bericht fiel in Albert Mayers Zuständigkeit. Im vergangenen Berichtszeitraum wurden 17 Gruppen mit insgesamt 55 Kollegen auditiert.
Die Audits sind noch nicht vollständig abgeschlossen, 2 Auditierungen stehen noch aus.
Albert Mayer forderte die Kollegen dazu auf, den kommenden Jahreswechsel zu nutzen, um Ihren Ziel- und Aktivitätenplan zu überarbeiten bzw. auf den neusten Stand zu bringen. Auch sollte ein Jahresarbeitsplan erarbeitet werden, um alle vorgeschriebenen und nicht vorgeschriebene Arbeiten festzulegen. Besonders wichtig sei eine aktuelle Gefährdungsbeurteilung für den Betrieb sowie die regelmäßige Unterweisung unserer Mitarbeiter.
Das interne Audit durch die nächst höhere OE (Landesinnungsverband) fand am 23. Juni 2015 in der Geschäftsstelle in Riedlingen statt. Deren Durchführung und Ergebnisse stellte alle Beteiligten zufrieden. Zuletzt bedankte sich Albert Mayer bei allen Kollegen und Beteiligten.
 
Geschäftsbericht des Kassenwarts


Nachdem Kassenwart Martin Katz die Versammlung begrüßt hatte, legte er den Kollegen das umfangreiche Zahlenwerk vor. Er zog eine positive Bilanz für das Rechnungsjahr 2015
und erläuterte den Haushaltsplan für das kommende Jahr 2016. Dem Haushaltsplan 2016 wurde von der Versammlung zugestimmt.
 
Abschließend bedankte sich Obermeister Andreas Feuerer mit einem Blumenstrauß noch herzlich bei der Sekretärin der Geschäftsstelle in Riedlingen Frau Anita Teufel für die geleistete Arbeit.
Mit den besten Wünschen für besinnliche Feiertage und einen harmonischen Jahreswechsel beendete Obermeister Andreas Feuerer die Herbst-Innungsversammung der Innung Tübingen.
 
 
Schornsteinfeger-Innung Tübingen
 

Bildungsmesse in Bad Waldsee

Am Freitag den 13.November 2015 fand wieder eine Bildungsmesse für junge Leute statt. In der Döchtbühlschule in Bad Waldsee wurde den lehrstellensuchenden Schülern, sowie interessierten Eltern und Geschwistern aufgezeigt, wie man sich nach dem Schulleben beruflich entfalten kann. Die verschiedensten Lehrberufe in Handel und Gewerbe wurden dargestellt.  Viele freuten sich, einen echten Glücksbringer zu sehen und informierten sich über unseren schönen Beruf. 
 
Selina Weiß und Eugen Blaser
Innung Tübingen
 

75. Geburtstag des Ehrenobermeisters Peter Habel

Am 15. November 2015 feierte unser Ehrenobermeister der Schornsteinfegerinnung für den Bezirk des Regierungspräsidiums Tübingen Peter Habel seinen 75. Geburtstag. Zu diesem Anlass überbrachte ihm unser Obermeister Andreas Feuerer die besten Glück- und Segenswünsche und überreichte ihm ein kleines Präsent.
Lieber Peter, wir wünschen dir noch viele gesunde Jahre im Kreise deiner Lieben.
 

Heizungserneuerung in der Innungsgeschäftsstelle

Da nun auch die Heizungsanlagen in unserer Geschäftsstelle in die Jahre gekommen sind - es waren ja noch die ersten Anlagen aus dem Jahre 1994 - mussten im Rahmen der Instandhaltungsarbeiten eben auch diese in den Sommerferien ausgetauscht werden. Bei unserem letzten externen Audit vergangenes Jahr wurde uns schon empfohlen, hier vorbildlich zu handeln. Die Firma Buderus ermöglichte uns, das Brennwertgerät GB 212-30, das nahe der Eingangstüre seit geraumer Zeit als Ausstellungsgerät stand, bei uns einzubauen.
 
Bei einem Besuch der Fa. Buderus in Neu-Ulm konnten wir uns beim Niederlassungsleiter, Herrn Michael Fink, im Namen der Schornsteinfegerinnung für den Bezirk des Regierungspräsidiums Tübingen hierfür recht herzlich bedanken. Bei diesem Besuch wurde uns gleich zugesichert, wieder das neueste Gerät als Anschauungsobjekt in unseren Eingangsbereich zu bekommen. Durch Schulungen in unserer Geschäftsstelle wird dieser Bereich doch stark frequentiert und von den Besuchern auch wahrgenommen.   
 
Anfang November 2015 konnte dann nach aufwändigen heizungstechnischen Umbauarbeiten auch der neue Holzheizkessel der Firma KWB in Betrieb genommen werden. Der Niederlassungsleiter der Firma KWB Deutschland  Andreas Groll, und Herr Alfred Maier, der bei uns im Süden die Heizungsbauer betreut, referierten über Themen Klima, Markt und Trends. Sehr interessante Informationen zum Klimawandel und den Einfluss verschiedener Faktoren, unter anderem die Zerstörung bzw. der Abbau von Humusschichten durch Versiedelung, sowie nicht ausreichende Nachhaltigkeit und vieles mehr aus der Forstwirtschaft ließen die Anwesenden neugierig zuhören. Vorgänge um die Verbrennung von festen Brennstoffen, verschiedene Feuerungssysteme wie Unterschub, Wanderrost- und Drehfeuerung und der Pelletlagerraumplanung und - technik wurde den Teilnehmern, die sich aus ÜBA-Unterweisern und Vorstandsmitgliedern zusammensetzte, nähergebracht.
 
Nach der theoretischen Betrachtung der Thematik wandten wir uns dem praktischen Teil zu. Als nun der neue Holzheizkessel der Firma KWB vom Service Techniker Christopher Pfautsch in Betrieb genommen wurde, also eingeheizt und auf Temperatur gebracht worden war, begann unser stellvertretender Techniker Siegfried Rothmund mit seinem Feinstaubmessgerät festzustellen, ob die nach der Bundesimmissionsschutzverordnung vorgegebenen Grenzwerte auch eingehalten werden. Die Staub- und Kohlemonoxid Emissionen lagen jedoch bei Weitem unter dem Limit. Nach diesem sehr aufschlussreichen und informativen Erfahrungsaustausch bedankte sich unser Obermeister recht herzlich bei den Referenten und der Firma KWB.
 
 

50. Geburtstag von Frau Fichtner

Mit leckeren Torten und feinsten Kuchen wurden die Kollegen der Vorstandschaft der Schornsteinfegerinnung für den Bezirk des Regierungspräsidiums Tübingen und unsere Sekretärin Frau Teufel, von Frau Renate Fichtner, unser Faktotum in der Geschäftsstelle, aufs herzlichste empfangen. Anlass war der 50.  Geburtstag, den die gelernte Konditorin feierte.   Einen bunten Strauß Blumen und die besten Wünsche der Glücksbringer waren ihr sicher.
 
Liebe Frau Fichtner, im Namen der Schwarzen Zunft wünschen wir Ihnen alles Glück der Welt zu Ihrem Geburtstag und bedanken uns nochmals recht herzlich.
 
Innung Tübingen

50. Geburtstag von Frau Teufel

Sichtlich erfreut war die Sekretärin der Schornsteinfegerinnung für den Bezirk des Regierungspräsidiums Tübingen, Frau Anita Teufel, über den Besuch einiger Kollegen zu ihrem 50. Geburtstag.
Mit einem Strauß bunter Blumen überreichte der Obermeister im Namen der Innungsmitglieder der Jubilarin die besten Glück- und Segenswünsche. Bei herrlichem Sonnenschein (Grillwetter) wurden wir kulinarisch bestens versorgt. Liebe Frau Teufel, nochmals alles Gute zu Ihrem halben Jahrhundert und vielen Dank
 
Innung Tübingen
 

Innungsversammlung am 20.05.2015

Bericht zur Frühjahrs-Innungsversammlung der Innung Tübingen am 20. Mai 2015 in Pfullendorf

 

Gemeinsam sind wir stark !!!
 
 
Erneut waren wieder zahlreiche Aussteller im Foyer der Stadthalle in Pfullendorf und versuchten ihre Waren und Dienstleistungen den Kollegen näher zu bringen. Die Zeit bis zum Beginn der Versammlung wurde von vielen Kollegen intensiv dafür genutzt.
Die Versammlung wurde pünktlich durch Obermeister Andreas Feuerer eröffnet.
Obermeister Feuerer begrüßte zu Beginn der Versammlung alle anwesenden
Kollegen und Ehrengäste sehr herzlich.
 
Sein besonderer Gruß galt  hierbei den folgenden Ehrengästen .
 

Ehrenobermeister Peter Habel
Ehrenmeister Werner Friedrich Bosch
Ehrenmeister Josef Strahl
Ehrenmeister Hermann Koch
Obermeister der Nachbarinnungen: Jürgen Braun, Walter Baum und Werner Rottler
Präsidenten des Landesinnungsverbandes Baden-Württemberg Stefan Eisele
Erwin Kastenmayer Obermeister der Innung Schwaben
Herrn Thomas Grässle von der Signal Iduna Versicherung
Herrn Fabian Bacher den Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Biberach
Der neugewählte Vorsitzende der Bezirksgruppe Württemberg Berthold Merk

 
Einen weiteren herzlichen Gruß richtete Andreas Feuerer noch an die Herren Altmeister, die Aussteller sowie Frau Teufel von der Geschäftsstelle.
 
Nach der Genehmigung der Tagesordnung folgten die Grußworte von Herrn Grässle von der Signal Iduna zum Thema Versorgungswerk und Altersvorsorge im Schornsteinfegerhandwerk.
 
Ein weiteres Grußwort richtete Berthold Merk, der neugewählte Vorsitzende der ZDS Bezirksgruppe Württemberg an die Versammlung. Darin lobte er die gute Zusammenarbeit zwischen den Innungen und dem ZDS.
 
Seit der letzten Innungsversammlung im Dezember 2014 sind leider drei Berufsangehörige unserer Innung verstorben. Dies sind die Altmeister Werner Bullinger, Konrad Brielmaier und Georg Fimpl.
Die Anwesenden erhoben sich  zum Gedenken an die Verstorbenen von Ihren Plätzen.
 
Ehrungen
 
Begonnen wurden die Ehrungen mit den Kollegen, die seit der letzten Versammlung in den
 
Ruhestand verabschiedet wurden. Dies sind Albert Welz, Josef Strahl, Wilfried Schuster, Hermann Koch und Rolf Tucholski.
Den anwesenden Kollegen überreichte Obermeister Feuerer je einen ,,Rentnerkrug" und die besten Wünsche für die Zukunft.
 
Der Kollege Göran Wolfgang sollte für 25 Jahre Bezirksschornsteinfegermeister bzw. seit
01. Januar bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger mit einer Urkunde des ZIV geehrt werden, leider konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein.
 
Veränderungen auf den Bezirken
 
Obermeister Andreas Feuerer freute sich besonders darüber, dass alle neuen Kollegen als
Mitglied unserer Innung beigetreten sind.
 
Von der Versammlung herzlich begrüßt wurden die neuen Kollegen:
 

Markus Wurm Ravensburg Nr. 19
Tim Wümmers Bodenseekreis Nr. 14
Michi Gaiser Reutlingen Nr. 12
Thomas Ammon Tübingen Nr. 13
Gabriel Greiner Reutlingen Nr. 24
Tobias Agricola Biberach Nr. 04
Josef Gottuso Biberach Nr. 05

 
Andreas Feuerer sicherte den neu-bestellten bei Bedarf die Hilfe und Unterstützung der Innung zu.
 
Geschäftsbericht des Obermeisters
 
In seinem Geschäftsbericht zog Obermeister Andreas Feuerer ein erfreuliches Resümee zur Wiederbewerbung um einen Bezirk zum 01. Januar 2015. In Baden-Württemberg wurden  seinerzeit 618 Bezirke neu ausgeschrieben. Mittlerweile hat sich die ganze Aufregung etwas gelegt, aber nach der Wiederbewerbung ist vor der Wiederbewerbung. Das System der Wiederbewerbung  muss  jedenfalls  transparenter  und  verständlicher werden, so Feuerer
In der Innung Tübingen erhielt jeder Betriebsinhaber wieder seinen seither verwalteten
Bezirk.
Auch stehen die Betriebe wirtschaftlich und Auftrags-technisch sehr gut da.
Das Problem fehlender Mitarbeiter besteht zwar weiterhin, jedoch deutlich schwächer als im Vorjahr. Die hohen Ausbildungszahlen zeigen bereits Wirkung.
Weiter ging Obermeister Andreas Feuerer auf Themen und Veranstaltungen ein, die von ihm seit der letzten Innungsversammlung wahrgenommen wurden.
An dieser Stelle empfahl Obermeister Feuerer den Kurs zur Büro-Fachkraft im Schornsteinfegerhandwerk, der 2015 stattfindet. Die Teilnahme ist auch für Betriebsinhaber interessant, da die einzelnen Verwaltungsprogramme unserer
Softwareanbieter in diesem Kurs ausführlich erläutert werden.
Da die zunehmenden Verwaltungsaufgaben einen immer größeren Teil unserer Arbeit einnehmen,  ist  eine  korrekte  und  qualifizierte Abarbeitung  dieser Aufgaben  zwingend erforderlich.
 
Zum Schluss noch der Hinweis das 2016 der LI -Tag in Reutlingen stattfindet und von der Innung Tübingen ausgerichtet wird.
 
Zuletzt bedankte sich Andreas Feuerer beim gesamten Vorstand für die gute
Zusammenarbeit und bei den anwesenden Kollegin und Kollegen für Ihre Aufmerksamkeit.
 
Wie gewohnt endete der Geschäftsbericht von Obermeister Andreas Feuerer mit den
Worten: „Unser Ziel muss einfach nach wie vor heißen: Gemeinsam sind wir stark".
Wir können etwas bewegen, wenn wir gemeinsam an dem Ziel festhalten, unser
Schornsteinfegerhandwerk fortzuführen.
 
Geschäftsbericht des Technischen Innungswartes
 
Dieser Bericht wurde in der Juli-Ausgabe der Fachzeitung gesondert veröffentlicht.
 
Geschäftsbericht des Lehrlings- und Berufsbildungswarts
 
Albert Mayer stellte seinem Geschäftsbericht die Ausbildungssituation in unserem
Handwerk vor. Er berichtete vom Eignungstest 12/2014 und 05/2015.
Insgesamt befinden sich in Baden-Württemberg 244 Auszubildende im
Schornsteinfegerhandwerk.
 
In der Innung Tübingen sind derzeit
  2 Auszubildende im 4. Ausbildungsjahr
10 Auszubildende im 3. Ausbildungsjahr
20 Auszubildende im 2. Ausbildungsjahr
20 Auszubildende im 1. Ausbildungsjahr
 
Gesamt sind dies 52 Auszubildende aus der Innung Tübingen.
 
Bei der Winter- Gesellenprüfung die vom 26. Januar bis 06. Februar stattfand, haben
28 Prüflinge bestanden, 5 haben das Ziel nicht erreicht.
 
Die beiden besten Prüflinge aus unserem Innungsbereich sind Kai-Karsten Ortlieb vom Ausbildungsbetrieb Ulrich Lorenzer und punktgleich Denis Pfleghaar vom Ausbildungsbetrieb Ludger Kremer.
 
Von der Abteilung Berufsbildung einen Herzlichen Glückwunsch.
Albert Mayer berichtet über eine Vielzahl von Terminen und Veranstaltungen die er im Berichtszeitraum als Berufsbildungswart wahrgenommen hat, immer mit dem Ziel Nachwuchs für unser Handwerk zu gewinnen.
Weiter berichtete Albert Mayer von den am 24.-26. März durchgeführten Mitarbeiterschulungen, die diesjährig in den drei Buderus Niederlassungen Villingen- Schwenningen, Tettnang und Neu-Ulm durchgeführt wurden.
Hierfür nochmals sein Dank an die Firma Buderus.
Die Schulungen in Rottweil für Betriebsinhaber sind bereits angelaufen. Geplante Schulungen:

Schulung für Bürohilfen im Schornsteinfegerhandwerk
Am 27.06.2015 Ausbildung zum Ersthelfer
LIV Lehrgang zum Erwerb der Sachkunde gemäß TRGS 519

 
In einer Studie ist zu erkennen, dass Baden-Württemberg nach Nordrhein-Westfalen und
Bayern mit seinen Ausbildungszahlen an dritter Stelle noch gut platziert ist.
Aber, man  sieht auch, dass die Ausbildungszahlen im Dreijahresrückblick deutlich rückläufig sind.
 
Deshalb appelliert Albert Mayer erneut an die Kollegen bei der Werbung um
Auszubildende nicht nachzulassen.
 
Geschäftsbericht des QM/UM-Beauftragten
 
Albert Mayer, der auch als QM/UM-Beauftragter fungiert, begann seinen Geschäftsbericht mit einer Bilanz der Auditberichte des vergangenen Jahres. Demnach ist noch Luft nach oben. In fast jedem Betrieb gibt es noch Möglichkeiten Abläufe zu verbessern bzw. zu optimieren. Jeder Kollege muss erkennen, dass ein Audit eine Möglichkeit der Hilfe ist und keine lästige Prüfung.
Albert Mayer wies erneut auf die im Managementportal hinterlegten Hilfen und
Möglichkeiten hin, damit diese auch genutzt werden.
Zuletzt bedankte sich Albert Mayer bei allen Unterstützern, sowie bei unseren Auditoren Karlheinz Frisch, Werner Gekeler, Bernd Pauleweit, Andreas Rueß, Thomas Sterk und Markus Waldherr.
 
Bericht des Kassenwartes
 
Kassenwart Martin Katz legte ein umfangreiches Zahlenwerk vor und erläuterte es den
Kollegen.
Die ordnungsgemäße Kassenführung wurde von den Kassenprüfern Roman Decker und
Markus Maulbetsch bestätigt. Es gab keine Beanstandungen. Im Anschluss entlastete die Versammlung den Vorstand.
 
Aktuellreferat des Präsidenten Stefan Eisele
 
Die Aktuell-Informationen des Präsidenten Stefan Eisele werden als gesonderter Bericht in der Fachzeitung der ,,Experte" veröffentlicht.
 
Zuletzt wies Obermeister Andreas Feuerer noch auf kommende Termine und Veranstaltungen hin. Anschließend wünschte er allen eine gute Heimreise und beendete die Innungsversammlung der Innung Tübingen.
 
Schornsteinfeger-Innung Tübingen
 

Abfegen bei Kollege Hermann Koch

Abfegen bei Kollege Hermann Koch - Großaufgebot an Schornsteinfegern in Laupheim
 
Nach 48-jähriger aktiver Zeit als Schornsteinfeger verabschiedeten über 20 Schornsteinfegerkollegen am 31.03.2015 den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger Hermann Koch in den Ruhestand. Dies geschah durch das traditionelle „Abfegen" in seinem Bezirk in Laupheim.
Zu einer deftigen Mahlzeit versammelte sich die schwarze Truppe dann wieder in einem Vereinsheim. Hier wurden zahlreiche Anekdoten aus dem beruflichen Leben eines Schornsteinfegers zum Besten gegeben. Dies nahm auch gerne die anwesende örtliche Presse auf und veröffentlichte sogar einen kleinen Bericht über das Abfegen in der Tagespresse.
Hermann Koch war neben der erforderlichen Betriebsführung unter anderem auch ehrenamtlich im Vorstand der Schornsteinfeger-Innung für den Regierungsbezirk Tübingen tätig. In den Jahren 1997 bis 2014 war er als Beisitzer schwerpunktmäßig mit der Aktualisierung der Innungs-Homepage zuständig. Als Anerkennung für sein Engagement wurde Hermann Koch von den Mitgliedern der Schornsteinfeger-Innung Tübingen am 04.06.2014 zum Ehrenmeister ernannt.
 
Schornsteinfeger-Innung Tübingen
 

Mitarbeiterschulungen vom 24.-26.03.2015

Anhand der Auswertungen von Seminarbeurteilungen der vergangenen Mitarbeiterschulungen stellte sich vermehrt der Wunsch heraus, bei Herstellerfirmen wieder einmal eine Schulung zu veranstalten. Gesagt getan, setzte sich unser Obermeister Andreas Feuerer mit verschiedenen Firmen in Verbindung, um  Neuerungen rund um die Anlagentechnik vorgestellt zu bekommen. Bei der  Firma Buderus fand seine Anfrage schnell eine positive Resonanz. Bei der jüngst vergangenen Fachmesse ISH in Frankfurt, die weltgrößte Leistungsschau für energieeffiziente Heizungs- und Klimatechnik und erneuerbare Energien, werden alljährlich die neuesten Anlagentechniken vorgestellt.
 
Um die Anzahl der Mitarbeiter/-innen aufzuteilen und regional zuzuordnen bot es sich an, die Schulungen auf die verschiedenen Niederlassungen  zu verteilen. Kreisweise wurden dann die Kolleginnen und Kollegen, in die Niederlassungen Villingen Schwenningen nach Deißlingen, sowie nach Tettnang und Neu- Ulm eingeladen.
 
Für die sehr interessanten und praxisorientierten Demonstrationen an den Anlagen und Regelungen, sowie für die hervorragende Verpflegung möchten wir uns bei der Firma Buderus noch einmal herzlich bedanken.
 
Parallel unterrichtete Berufsbildungswart Albert Mayer verschiedene Themen. Das EWärmeG Baden Württemberg ist ein wichtiges Instrument, um erneuerbare Energien zur Wärmeerzeugung in ältere Gebäude zu bringen und die Energieeffizienz zu erhöhen. Das bestehende Gesetz wird fortentwickelt und an die wachsenden Herausforderungen des Klimawandels und der Energiewende angepasst. Zur Erfüllung, und die damit verbundenen Änderungen die beim Austausch oder Ersteinbau einer  Heizungsanlage angestoßen werden, gibt es auch eine Reihe von Ersatz-maßnahmen.
 
Durch die vielfachen täglichen Kundenkontakte werden eben auch unsere Mitarbeiter häufig über Änderungen, die in unseren Bereich fallen gefragt, und sollten deshalb fachkundige Auskunft erteilen können. So auch über die seit dem 01.01.2015 in Kraft getretene Stufe 2 der Bundesimmissionsschutzverordnung.
 
Die Novellierung der Landesbauordnung zum 01. März 2015 stellt auch an unser Handwerk neue Herausforderungen z.B. im Bereich der Abnahme von Verbrennungsmotoren. Diese Anlagentechnik hält immer mehr Einzug in die Gebäudeenergieversorgung. Insbesondere Blockheizkraftwerke in Gebäuden, ortsfeste Verbrennungsmotoren bis hin zu Notstromaggregaten, oder  Sorptionswärmepumpen mit feuerbeheizten Austreibern, werden in Neubauten häufig eingebaut. Die in der Kehr - und Überprüfungsordnung festgeschriebene Abgaswegekontrolle an diesen Anlagen, deren Ablauf im ZIV Arbeitsblatt 105 beschrieben wird, war vom Aufstellraum und Luftversorgung bis zur Abgasabführung, ein interessantes Thema in diesem Bereich.
 
Innung Tübingen
Albert Mayer
BBW

ISH Frankfurt 2015

Am Donnerstag den 12.03.2015 waren ca. 35 Mitglieder der Schornsteinfegerinnung Tübingen und 10 Meisterschüler der Meisterschule in Ulm mit Fachlehrer Herr Sukopp zu Besuch der Fachmesse ISH in Frankfurt.
Abfahrt war bereits um 5.00 Uhr in Riedlingen sowie eine weitere Zustiegsmöglichkeit um 5.45 in Reutlingen.
Gegen 10.30 war das Messegelände in Frankfurt erreicht. Zum Auftakt ging es zur Firma Poujoulat GmbH, die sich freundlicherweise um die Organisation und die Unkosten der Ausfahrt kümmerte. Nach einer informativen Vorstellung der Firma Poujoulat gingen die Kollegen auf eigene Faust durch sehr informative Messe. Die Rückfahrt war gegen 19.30 Uhr und Ankunft in Reutlingen ca. 24.00 Uhr. Ein langer Tag, doch für alle sehr interessant und informativ.
 

Neuangestellten-Schulung und Obmann-Tagung 2015

Am 27.Februar 2015 hat Innungsobermeister Andreas Feuerer alle bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegermeister ins Innungshaus nach Riedlingen eingeladen.
 
Inhalt dieser Schulung am Vormittag war, den Neuangestellten wichtige Tipps für die Umsetzung der Vorgaben im Schornsteinfegerhandwerk zu geben. Herr Feuerer referierte dazu über die richtige Organisation, die Verwaltung und Verwendung von Rechtsvorschriften, der Umgang mit den Behörden und Ämtern sowie die Anwendung von verschiedenen Kehrbezirksverwaltungsprogrammen.
Herr Albert Mayer, als QM-/UM Beauftragter, informierte über die richtige Umsetzung des Qualitäts- und Umweltmanagementsystems des Schornsteinfegerbetriebes, dass zum Ziel hat, Dienstleistungen von hervorragender Qualität und von hohem Nutzen für Kunden anzubieten.
Der technische Innungswart Peter Beham war während der Veranstaltung Ansprechpartner für aktuelle technische Fragen.
 
Am Nachmittag fand die jährliche Obmann-Tagung statt. Die Obmänner, die die regelmäßigen Stammtische in ihren Landkreisen planen, erhielten neue Informationen zu allgemeinen berufspolitischen und technischen Themen.
 

Innungsversammlung am 05. Dezember 2014

Bericht zur Herbst-Innungsversammlung der Innung Tübingen am 05. Dezember 2014 in Pfullendorf

Weiterhin eine positive Bilanz für unser Handwerk !
 
 
Ab 8.00 Uhr nutzten auch dieses Mal zahlreiche Aussteller der Fachfirmen im Foyer der Stadthalle in Pfullendorf die Veranstaltung, ihre Angebotspalette zu präsentieren. Entsprechend wurde von vielen Kollegen die Zeit bis zum Beginn der Versammlung für den Einkauf genutzt.
 
Eröffnung
 
Obermeister Andreas Feuerer eröffnete pünktlich um 9.30 Uhr die Innungsversammlung, indem er zunächst ein allgemeines Grußwort an die Versammlungsteilnehmer, insbesondere die Gäste Joachim Krimmer, neugewählter Präsident der Handwerkskammer Ulm und Markus Wank den Vorsitzenden der ZDS Landesgruppe Baden-Württemberg, die Ehrenmeister Werner Bosch und Josef Strahl, sowie sämtliche Kollegen richtete.
Darüber hinaus beglückwünschte und begrüßte Andreas Feuerer Stefan Eisele, der zum neuen Präsidenten des Landesinnungsverbandes des Schornsteinfegerhandwerks Baden-Württemberg gewählt worden war.
Weiter wurden die Obermeister der Nachbarinnungen Werner Rottler (Innung Freiburg), Walter Baum (Innung  Stuttgart) und der neue LIV-Vizepräsident und Obermeister Jürgen Braun (Innung Karlsruhe) begrüßt.
Im weiteren folgte eine ausführliches Grußwort des neuen Präsidenten der Handwerkskammer Ulm, Herrn Krimmer. Dieser lobte die guten Ausbildungszahlen in unserem Handwerk und forderte mehr Unterstützung für Schule und Internat in Ulm durch das Land.
Ein weiteres Grußwort wurde von Herrn Wanck, dem Vorsitzenden der ZDS Landesgruppe Baden Württemberg, an die Versammlung gerichtet.
 
Nach der Genehmigung der Tagesordnung und der Niederschrift der letzten Innungsversammlung vom 04. Juni 2014 wurde auch der Vorschlag des Vorstandes, das langjährige ehemalige Vorstandsmitglied Hermann Koch zum Ehrenmeister der Schornsteinfegerinnung Tübingen zu ernennen von der Versammlung zugestimmt. Hermann Koch war von 1997 bis Juni 2014 im Ehrenamt als Beisitzer tätig, er war hauptsächlich für den Aufbau und die Aktualisierung der Homepage und der Informationen des internen Bereichs der Innung zuständig.
 
Totengedenken
 
In Gedenken an die verstorbenen Altmeister Gustav Rothmund, Dietrich Micheli, Rolf Kimmerle und Gotthilf Berckhemer bat Obermeister Andreas Feuerer die Versammlung, sich zu erheben.
Als äußeres Zeichen der Dankbarkeit und Anerkennung wurden im Namen der Kollegen der Schornsteinfeger-Innung Tübingen an der letzten Ruhestätte der Verstorbenen, von deren Angehörigen es gewünscht wurde, ein Blumengebinde niedergelegt. Wir werden den Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.
 
Personelle Veränderungen in der Innung Tübingen
 




 


Neue Kollegen sind:


 




 
-
-
-
-
 


 
Steffen Schmälzle
Alexander Welsch
Michael Blatt
Christian Wahner


 
Reutlingen Nr. 17
Reutlingen Nr. 13
Sigmaringen Nr. 14
Alb-Donau-Kreis Nr. 13




 
 
Neue Mitglieder ohne Verwaltung eines Bezirks:
- Josef Strahl
- Peter Lipp
- Jochen Pinkl
Versetzung  in  den  Ruhestand:
- Albert Wurm (Alb-Donau-Kreis Nr.13)
 
Kollege Albert Wurm erhielt als Anerkennung seiner Leistungen von Obermeister Feuerer den bekannten „Rentnerkrug" überreicht.
 
Ehrungen
 
 
Für 25 Jahre Bezirksschornsteinfegermeister bzw. bevollmächtigter
Bezirksschornsteinfeger wurden geehrt:
Hans Walcher, Karl Anton Stöferle und Uwe Nietzschmann
Obermeister Andreas Feuerer gratulierte den Jubilaren und überreichte jedem eine Ehrenurkunde des Zentralverbandes des Schornsteinfegerhandwerks.
 
Einen Goldenen Meisterbrief - ausgestellt von der Handwerkskammer Ulm und überreicht vom Handwerkskammerpräsidenten Joachim Krimmer für 50 Jahre Schornsteinfegermeister - , eine Ehrenurkunde des ZIV und ein Weinpräsent erhielt Werner Engeser.
Manfred Sippel, der ebenfalls geehrt werden sollte, konnte leider aus privaten Gründen nicht an der Innungsversammlung teilnehmen.
 
Aktuelle Informationen des neuen Präsidenten des Landesinnungsverbandes des Schornsteinfegerhandwerks Baden- Württemberg Herrn Stefan Eisele
 
Präsident Stefan Eisele begrüßte die Versammlung und bedankte sich für die Einladung.
Er erläuterte sehr ausführlich die bundes- und landesweiten berufspolitischen Themen, insbesondere die Neuerungen und Änderungen im Schornsteinfegerhandwerk im Jahr 2014.
Er ging ferner auf die vielen Fragen der Kollegen zu verschiedenen Themen ein.
Genannter Vortrag des Präsidenten Stefan Eisele wird in der Fachzeitung ,,der Experte" noch ausführlich veröffentlicht .
 
Bericht des Obermeisters
 
Nachdem Präsident Stefan Eisele bei der Innungsversammlung sehr ausführlich auf Bundes- und landesweite berufspolitische Themen einging und erst kürzlich eine Aktuellschulung in der Geschäftsstelle in  Riedlingen stattfand, bei der Obermeister Andreas Feuerer ausführlich auf spezielle Themen eingegangen war, ging er in seinem Bericht hauptsächlich auf einzelne Punkte ein, die seit der letzten Innungsversammlung zum Thema wurden.
 

Als Resümee auf die Wiederbewerbung um einen Bezirk 2015, stellte Obermeister Andreas Feuerer, dass ohne die Mitwirkung der Innung ein reibungsloser Ablauf so nicht möglich gewesen wäre. An dieser Stelle lobte der Obermeister besonders Herrn Jäger vom RP Stuttgart, der seinen verdienten Ruhestand um ein Jahr verschoben hat. In der Innung Tübingen hat jeder bevollmächtigte Schornsteinfeger einen Bezirk bekommen.
Als neues Problem, was noch vor Jahren undenkbar war, ist es Bewerber für Bezirke zu finden. Es besteht bei den jungen Kollegen offenbar eine geringe Nachfrage nach freiwerdenden Kehrbezirken. Dies birgt jedoch die Gefahr der Aufteilung von Kehrbezirken, falls kein Nachfolger gefunden wird.
Es werden weiterhin Kehrbuchprüfungen durch die zuständigen Landratsämter durchgeführt. Obermeister Andreas Feuerer betonte erneut wie wichtig es sei, dass die Vorgaben für die ordnungsgemäße Kehrbuchführung eingehalten werden.
Damit der bevollmächtige Bezirksschornsteinfeger künftig mehr Zeit für seine Aufgaben hat, werden auch im Jahr 2015 Schulungen für Büroangestellte vom Landesinnungsverband durchgeführt. Es ist geplant eine noch qualifiziertere Ausbildung für die Büroangestellten zu ermöglichen.
Der Obermeister erinnerte die Kollegen an die strikte Trennung zwischen hoheitlichen Tätigkeiten und Tätigkeiten am freien Markt, da eine Missachtung der Trennung teils erhebliche Kosten nach sich ziehen kann. Daher sollte jeder Kollege das Wettbewerbs- und Kartellrecht beachten.
Andreas Feuerer wies die Kollegen darauf hin ihre Daten für die Ausbildungskostenausgleichskasse zu prüfen und diese an diese zu senden.
Der Obermeister wies erneut auf den akuten Mitarbeitermangel in unserem Handwerk hin, aber ein Lichtblick sei die aktuell hohe Zahl an Auszubildenden. Er bat die Kollegen auch weiterhin sich um Ausbildungswillge zu bemühen, um die Zukunft in unserem Handwerk zu sichern.

 
Obermeister Feuerer resümierte am Ende seines Berichts:
Wir können etwas bewegen, wenn wir gemeinsam an dem Ziel festhalten, unser Schornsteinfegerhandwerk fortzuführen.
 
Im Anschluss an seinen Geschäftsberichtes bedankte sich Obermeister Feuerer bei allen Vorstandskollegen, der Kollegin und den Kollegen, sowie Frau Teufel, der Sekretärin der Geschäftsstelle in Riedlingen für die gute Zusammenarbeit und stellte seinen Bericht zur Diskussion.
 
Bericht des Technischen Innungswartes
 

Der neue Technische Innungswart Peter Beham begrüßte die Versammlung und begann seinen Geschäftsbericht mit folgenden Themen:
Die novellierte Landesbauordnung ist fertig und tritt zum 01.03.2015 in Kraft, darin unterliegen künftig Blockheizkraftwerke und Verbrennungsmotoren der Abnahmeverpflichtung durch den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger.
Bei der Bauzustandsbesichtigung durch den bevollmächtigen Bezirkschornsteinfeger werden künftig, laut Ministerium für Verkehr und Infrastruktur, in den meisten Fällen eine oder mehrere Besichtigungen während einer Erstellung einer Feuerungsanlage notwendig sein.
Der TIW Peter Beham berichtet, dass bis Ende 2013 bereits 1,09 Mio. Einzelraumfeuerungsanlagen in Baden-Württemberg durch das Schornsteinfegerhandwerk eingestuft wurden.
Zwischenzeitlich liegt ein Gesetzentwurf zur Novellierung des EWärmeG BW vor. Der LIV gab hierzu eine Stellungnahme ab in der eine Ausweitung der anzuerkennenden Feuerstätte für feste Brennstoffe gefordert wird, ob  sich dies im Gesetz widerspiegelt ist noch fraglich.
Geplant ist ferner, dass die bevollmächtigen Bezirksschornsteinfeger in Zukunft die Meldung über den Austausch von Heizkesseln an einen Server des Ministeriums weiterleiten und nicht mehr an die untere Verwaltungsbehörden.
Auch die DIN EN 13384 wird zur Zeit überarbeitet, die Abgaswertetripel werden angepasst und auch Abgasventilatoren werden künftig in die Berechnung mit einbezogen.
Im Jahr 2013 wurde insgesamt 902 Energiesparchecks eingereicht. Im Vergleich zum Vorjahr wurden nur 54 Energiesparchecks weniger eingereicht. In den Innungsbereichen Freiburg und Stuttgart ist die Anzahl der durchgeführten ESCs deutlich gesunken.
Aus den Innungsbereichen Karlsruhe und Tübingen wurden im Vergleich zum Vorjahr mehr ESCs durch die Kollegen bearbeitet.
Als Produktneuheiten wurden der Staubabscheider Zumikron und Ökotube OT2 vorgestellt, sowie das Katalysatorsystem ChimCat Retro und Retro GK.
Der TIW Peter Beham bezeichnete die Position des hauptamtlichen technischen Beraters Dipl. Ing. (FH) Thomas Kugel beim Landesinnungsverband in Ulm als mittlerweile unverzichtbar. Viele Mitgliedsbetriebe nehmen die Serviceleistung der technischen Unterstützung in zunehmendem Maße in Anspruch.

 
Peter Beham bedankte sich bei seinem Stellvertreter Siegfried Rothmund für dessen Unterstützung und beendete seinen sehr informativen Vortrag.
 
Bericht des Berufsbildungswartes
 
Berufsbildungswart (BBW) Albert Mayer begann seinen Bericht mit Ausbildungssituation in unserem Handwerk :
 
Im Innungsbereich Tübingen befinden sich aktuell :
 
21 Auszubildende im 1.Lehrjahr
24 Auszubildende im 2.Lehrjahr
15 Auszubildende im 3.Lehrjahr
4 Auszubildende im 4.Lehrjahr, dies sind zusammen 64 Auszubildende.
Die diesjährige Zwischenprüfung beginnt am 15. Dezember 2014
 
Bei der Sommer-Gesellenprüfung vom 09.-29.07.2014 wurden 45 Auszubildende geprüft, 4 Auszubildende aus der Innung Tübingen. Bester Prüfling aus der Innung Tübingen war Jonas Hirschenberger vom Ausbildungsbetrieb Marc Haußer.
Die nächste Gesellenprüfung findet in der Zeit vom 26. Januar bis 02. Februar 2015 statt. Albert Mayer wies auf die neue Ausbildungsvergütung und den neuen Ausbildungstarifvertrag hin. Beide sind zum 01.01.2015 gültig.
 
An der Meisterprüfung 2014 nahmen insgesamt 12 Schornsteinfeger teil. 6 bestanden, davon 4 Wiederholer.
 
BBW Albert Mayer berichtet weiter von der Teilnahme an verschiedenen Bildungsmessen.
 
Für 2015 sind geplant:

Schulung für neu angestellte bevollmächtigte Bezirkschornsteinfeger,
Seminar für Querschnittsberechnung nach DIN EN 13384,
Mitarbeiterschulung bei der Firma Buderus,
Schulung für Bürohilfen.

 
Bericht des QM/UM-Beauftragten
 
In seinem Bericht als QUB informiert Albert Mayer die Versammlung über Gruppenaudits, die im vergangenen Auditierungszeitraum durchgeführt wurden.
Albert Mayer rief die Kollegen auf, sich konsequent am QM/UM-System zu beteiligen und den Auditoren im  Vorfeld, beim Ablauf und bei der Nacharbeitung eines Audits kooperativ zu sein.
Im Jahr 2015 sollen die zu auditerenden Gruppen bis zu den Sommerferien fertig sein.
 
Bericht des Kassiers
 
Kassier Martin Katz erläuterte den Kassenbericht für das Rechnungsjahr 2014. Er informierte, dass es im vergangen Jahr keine besonderen Vorkommnisse bzw. Verschiebungen gab. Ziel werde auch weiterhin sein, einen ausgeglichenen Haushalt zu wahren.
Der Haushaltsplan 2015 basiert auf dem Haushaltsplan 2014 und berücksichtigt künftige Ausgaben.
Dem Haushaltsplan für 2015 wurde von der Versammlung zugestimmt.
 
Nachdem keine weiteren Anträge vorlagen und die einzelnen Punkte der Tagesordnung absolviert waren beendete Obermeister Andreas Feuerer die Herbst-Innungsversammlung der Schornsteinfeger-Innung Tübingen.
 
 
 
Schornsteinfeger-Innung Tübingen
 

Aktuellschulung für bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegermeister

Aktuell - Schulung der Schornsteinfegerinnung für den Bezirk des Regierungspräsidiums Tübingen
 
Vom 11.-13. November 2014 fanden in den Schulungsräumen der Schornsteinfegerinnung in Riedlingen die Aktuell- Schulungen statt. Obermeister Feuerer informierte seine Mitglieder über gegenwärtige  berufspolitische Themen. Eine weitere wichtige und heikle Angelegenheit seines Referates war das Kartell- und Wettbewerbsrecht. Nach seiner ausführlichen Erläuterung  ermahnte er die Kollegen, sich entsprechend rechtskonform zu verhalten.
Der Technische Innungswart Peter Beham nutzte die Gelegenheit, die teils komplizierten und schwerverständlichen technischen Herausforderungen unserer täglichen Arbeit aufzugreifen. Diffizile Ausführungen, grundsätzliche und allgemeine Anforderungen im Bereich der Betriebs- und Brandsicherheit von Feuerstätten bei Anhörungen und Abnahmen, sowie der Bundesimmissionsschutzverordnung sorgten für Diskussionsstoff und großes Interesse der Teilnehmer.  
Innung Tübingen
 

Der Neue und der Alte

Am Dienstag, den 10. Juni 2014 übernahm unser - bei der Innungsversammlung am 04. Juni  2014 neu gewählte - Technische Innungswart Peter Beham die Geschäfte der technischen Abteilung der Schornsteinfeger-Innung für den Bezirk des Regierungspräsidiums Tübingen. Peter Beham, der bereits seit Mai 2011 das Ehrenamt des stellvertretenden Technikers inne hatte, rückte nun für den ausscheidenden Siegfried Rothmund nach. Rothmund steht jedoch dem Innungsvorstand als Beisitzer weiterhin zur Verfügung und wird auch im Bereich Technik beratend tätig sein.
Lieber Kollege Rothmund, wir danken Dir für Deine geleistete Arbeit und für Dein unermüdliches Engagement für Deine Kollegen, Partner und Kunden des Schornsteinfegerhandwerks. Lieber Kollege Beham, Dir wünschen wir stets viel Freude in Deinem neuen Ehrenamt und viel Erfolg bei Deinem sehr verantwortungsvollen Wirken.

Neuwahlen der Vorstandschaft

Neuwahlen der Vorstandschaft in der Schornsteinfegerinnung für den Bezirk des Regierungspräsidiums Tübingen

 

 
 
Am 04.06.2014 führte die Schornsteinfegerinnung für den Bezirk des Regierungspräsidiums Tübingen
in der Stadthalle in Pfullendorf die Neuwahlen zur Besetzung des Innungsvorstandes durch.
  
 
Zukünftig setzt sich die Vorstandschaft wie folgt zusammen.
 
Obermeister:                                                   Andreas Feuerer
Stellv. Obermeister:                                         Martin Katz
Technischer Innungswart:                                Peter Beham
Lehrlings- und Berufsbildungswart:                 Albert Mayer
 
Beisitzer:
Siegfried Rothmund
Hans-Peter Grimm
Martin Desczyk
 

Innungsversammlung am 04.Juni 2014

Frühjahrs-Innungsversammlung der Innung Tübingen am 04. Juni 2014 in Pfullendorf

Andreas Feuerer wurde im Amt des Obermeisters mit großer Mehrheit bestätigt
 
Bei der Frühjahrsversammlung der Innung Tübingen am 04.06.2014 in der Stadthalle in Pfullendorf begrüßte Obermeister Andreas Feuerer die anwesenden Kollegen und die anwesenden Herren Altmeister.
Ein besonderer Gruß galt dem Präsidenten des Landesinnungsverbandes Franz Klumpp sowie Ehrenobermeister Peter Habel und Ehrenmeister Josef Strahl.
Den Obermeistern aus den Nachbarinnungen Werner Rottler (Freiburg), Jürgen Braun (Karlsruhe) und Walter Baum (Stuttgart) galt ebenfalls ein herzlicher Willkommensgruß.
Als weitere Gäste wurden der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Biberach Fabian Bacher, sowie von der Innung Schwaben Obermeister Erwin Kastenmayer begrüßt. Fabian Bacher richtete in einer kurzen Ansprache auch ein Grußwort an die Versammlung.
Außerdem gegrüßte Obermeister Feuerer die Mitglieder des neu gewählten Gesellenausschusses unserer Innung Tübingen. Darunter Altgeselle Daniel Blaser, der ebenfalls ein Grußwort an die Versammlung richtete und Frau Anita Teufel von der Geschäftsstelle in Riedlingen.
Nach der Genehmigung der Tagesordnung und der Niederschrift der letzten Innungsversammlung vom 12. Dezember 2013 erhoben sich die Anwesenden in Gedenken an die im Berichtszeitraum verstorbenen Altmeister Rudolf Trappe, Erich Öchsle und unserem aktiven Mitglied Karl-Heinz Schreiber.
 
Ehrungen
Eine besondere Ehrung wurde Ehrenobermeister Peter Habel zu teil. Er erhielt den goldenen Meisterbrief der Handwerkskammer Ulm und eine Ehrenurkunde des Zentralen Innungsverbandes.
Für 25 Jahre Tätigkeit als Bezirksschornsteinfegermeister bzw. bevollmächtiger Bezirksschornsteinfeger erhielt der Kollege Heinz Kurz eine Urkunde vom ZIV.
Eine Ehrung für seine 10-jährige Betriebszugehörigkeit als Mitarbeiter bei bBSF Martin Andreas Maliar erhielt Oliver Guhl.
 
Versetzung in den Ruhestand
In den verdienten Ruhestand wurde Kollege und ehemaliger Obmann des Landkreises Reutlingen Siegfried Kailer durch Obermeister Andreas Feuerer mit einem Präsent der Innung verabschiedet.
 
Neue Kollegen
Als neue Mitglieder der Innung wurden die Kollegen Franz Jakob Scharpf und Jens Meyer von Obermeister Feuerer begrüßt. Genannte Kollegen stellten sich der Versammlung vor. Von der Innung Karlsruhe wechselte Reiner Bäuerle in die Innung Tübingen.
Erfreulichlicherweise sind alle neuen Kollegen der Innung beigetreten.
 
Aktuelles Referat des LIV Präsidenten
Aktuelle Informationen gab es durch den Präsidenten des Landesinnungsverbandes des Schornsteinfegerhandwerks Baden-Württemberg Franz Klumpp.
Präsident Franz Klumpp ging in seinem Aktuellreferat ausführlich auf alle berufspolitisch relevanten Themen ein.
Die Zusammenstellung des kompletten Vortrages ist als Leitartikel in der Fachzeitung der ,,Der Experte" zu lesen.
 
Geschäftsbericht des Obermeisters Andreas Feuerer
Nachdem sich die aktuellen Informationen des Präsidenten des Landesinnungsverbandes Franz Klumpp ausführlich auf bundes- und landesweite berufspolitische Themen bezogen, ging Obermeister Andreas Feuerer in seinem Bericht hauptsächlich auf innungsspezifische Punkte ein.
Obermeister Andreas Feuerer resümierte in seinem Bericht, dass nach fast 17 Monaten freiem Wettbewerb, die Situation und die Voraussetzungen in unserem Handwerk würden erfreulich gut aussehen.
Die Betriebe stünden wirtschaftlich- und auftragstechnisch sehr gut da. Weiterhin seien wechselwillige Kunden eher die Ausnahme, was auf eine hohe Kundenzufriedenheit hindeutet.
Der akute Mitarbeitermangel stelle zwar zur Zeit viele Betriebe vor große Probleme, jedoch würde die Vielzahl neuer Auszubildender darauf hoffen lassen, dieses Problem mittelfristig zu überwinden. Eine aktuelle Umfrage in den Kreisen der Innung ergab eine Anzahl von 23 Betrieben die auf Mitarbeitersuche sind.
Darüber hinaus berichtete Andreas Feuerer über einen Erfahrungsaustausch mit den Sachbearbeitern der zuständigen Landratsämtern am 07. April 2014 in der Geschäftsstelle in Riedlingen. Thema war unter anderem die Kehrbuchüberprüfungen im Hinblick auf die Wiederbewerbung um einen Bezirk 2015.
Nach wie vor liegen keine Informationen zur Vergabepraxis bei einer Wiederbewerbung um einen Bezirk durch das Regierungspräsidium Stuttgart vor.
Darüber hinaus bedankte sich Obermeister Feuerer bei allen Mitarbeitern des seitherigen Prüfstandes für ihre Arbeit und ihr Engagement. Das Problem mit der weiteren Benennung des Prüfstandes, sei nun durch die "Technische Prüfstelle Süd e.V." gelöst.
Ferner wies Feuerer die anwesenden Kollegen auf den LIV-Tag am 10. Oktober 2014 in Titisee hin und rief zur Teilnahme auf.
Zum Schluss seiner Ausführungen zog Obermeister Andreas Feuerer noch ein persönlich positives Resümee über die fünf zurückliegenden Jahre seiner Amtszeit. Er bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen und allen Innungsmitgliedern für die tolle Zusammenarbeit und stellte seinen Geschäftsbericht zur Diskussion.
 
Bericht der Abteilung Technik
In seinem letzten Geschäftsbericht erläuterte der scheidende Technische Innungswart Siegfried Rothmund ausführlich, welche Neuerungen und aktuellen technischen Veränderungen im Schornsteinfegerhandwerk zu beachten sind.
Weiter wurden Themen angesprochen wie Bauzustandsbesichtigungen, Endabnahme, Eignungsnachweis von Gasfeuerstätten aus EU-Mitgliedsstaaten, DIBt- Zulassung von raumluftunabhängigen Feuerstätten für feste Brennstoffe, raumluftunabhängige Gasfeuerstätten in Verbindung mit luftabsaugenden Anlagen, Verlängerungen von Abgassystemen bei Gas-Außenwandfeuerstätten.
Weiter wurde über die Novellierung des erneuerbaren Wärme-Gesetzes Baden-Württemberg, des Schornsteinfeger-Handwerkgesetzes, FeuVo, Kehr- und Überprüfungsordnung und der 1.BImschV referiert.
Zum Abschluss seines Geschäftsberichtes ging TIW Rothmund noch auf folgende Themen ein:
Neues zur Novellierung der Energieeinsparungsverordnung, EnergieSparCheck, technische Sammelmappe, Arbeitsblätter, die Statistik und die Erfassung von Festbrennstofffeuerstätten.
Siegfried Rothmund bedankte sich bei allen Kollegen und dem Vorstand für die gute Zusammenarbeit. Er betonte jedoch, weiter gerne für die technischen Probleme der Kollegen da zu sein.
 
Geschäftsbericht der Abteilung Berufsbildung und Lehrlingswesen
Albert Mayer begrüßte die anwesenden Kollegen und Gäste. In seinem Geschäftsbericht zeigte er sich erfreut über die hohe Zahl an Auszubildenden und forderte die Kollegen auf, sich auch weiterhin um den ,,Nachwuchs" zu bemühen.
Er informierte die Kollegen über die aktuellen Ausbildungszahlen, die Ergebnisse des letzten Eignungstestes in Ulm, sowie der Zwischen- und Gesellenprüfung und der letzten Meisterprüfung.
Des Weiteren berichtete Albert Mayer über die Schulungsthemen der letzten Mitarbeiterschulung und der Aktuell-Schulung für Betriebsinhaber mit durchweg positiver Resonanz der Schulungsteilnehmer.
Ferner informierte Albert Mayer über zahlreiche Messen, Veranstaltungen und Fortbildungen, die im vergangenen Berichtszeitraum stattfanden.
 
Geschäftsbericht des QM/UM-Beauftragten
Der QM/UM-Geschäftsbericht fiel ebenfalls in Albert Mayers Zuständigkeit. So berichtete er vom zuletzt durchgeführten externen Audit der LGA InterCert.
Das Gruppenaudit wurde bei Kollege Ulrich Sammet durchgeführt. Die jeweiligen Einzelaudits in den Betrieben der Kollegen Daniel Ritscher, Peter Beham, Joachim Gulde und Olaf Daske. Die Kollegen hatten sich größtenteils sehr gut auf dieses Audit vorbereitet.
Albert Mayer bedankte sich bei den beteiligten Kollegen für ihre gute Leistung.
Am 03. April 2014 wurde außerdem die Geschäftsstelle in Riedlingen von der LGA InterCert auditiert. Auch hier entstand laut Mayer der Eindruck eines gut funktionierenden QM/UM-Systems mit dem Ziel der ständigen Optimierung.
Dieses Jahr sei geplant 19 Gruppen mit rund 60 Betrieben zu auditieren. Die Auditgruppen seien wie jedes Jahr im internen Bereich unserer Homepage eingestellt.
Erstmals werden dieses Jahr auch die vier neu ausgebildeten Auditoren zum Einsatz kommen.
Auf dem Managementportal der Homepage seien die neuen bzw. geänderten Unterlagen für die Audits verfügbar.
Zuletzt bedankte sich Albert Mayer bei allen Kollegen und Beteiligten.
 
Geschäftsbericht des Kassenwarts
Kassenwart Martin Katz begrüßte die Versammlung und begann mit Erläuterungen zum Kassenbericht 2013. Den Kollegen wurde ein umfangreiche Zahlenwerk vorgelegt.
Martin Katz zog eine positive Bilanz für das Rechnungsjahr 2013.
Im Anschluss wurde der Bericht der beiden Kassenprüfer Rolf Tucholsky und Roman Decker der Versammlung vorgetragen, mit der Empfehlung den Vorstand zu entlasten. Dies wurde von der Versammlung dann auch einstimmig beschlossen.
 
Wahl des neuen Vorstandes
Letzter wichtiger Tagesordnungspunkt war die Neuwahl des neuen Vorstandes der Schornsteinfeger-Innung Tübingen.
Die seitherigen Vorstände Stefan Sekinger, Mark Hauser und Hermann Koch stellten sich für die weitere Wahlperiode nicht mehr zur Wahl.
Obermeister Feuerer bedankte sich bei den scheidenden Kollegen für ihr jahrelanges Engagement im Vorstand der Innung Tübingen.
Für die Wahl des Obermeisters stellte sich freundlicherweise Ehrenobermeister Peter Habel als Wahlleiter zur Verfügung und wurde von der Versammlung auch einstimmig hierfür gewählt.
Nachdem Andreas Feuerer in geheimer Wahl mit großer Mehrheit wiedergewählt wurde, übernahm er die weitere Wahlleitung.
Auch die Wahl des stellvertretenden Obermeisters fand in geheimer Wahl statt. Martin Katz entschied die Wahl für sich.
Alle weiteren Vorstandsposten wurden von den Mitgliedern in offener Abstimmung gewählt.
Obermeister Feuerer bedankte sich bei den scheidenden Kollegen für ihr jahrelanges Engagement im Vorstand der Innung Tübingen.
Der neugewählte Vorstand der Schornsteinfegerinnung Tübingen setzt sich nun wie folgt zusammen:

Andreas Feuerer                              (Obermeister)
Martin Katz                                      (stellvertretender Obermeister)
Peter Beham                                    (Technischer Innungswart)
Albert Mayer                                    (QM/UM und Berufsbildungswart)
Siegfried Rothmund                         (Beisitzer)
Martin Desczyk                                 (Beisitzer)
Hans-Peter Grimm                           (Beisitzer)
Roman Decker und Markus Maulbetsch  (Kassenprüfer)

 
In der Pause der Stimmenauszählung der genannten Wahlen, referierte der Obermeister der Innung Stuttgart Walter Baum, in seiner Funktion als Vorsitzender der Sterbekasse des Schornsteinfegerhandwerks Baden-Württemberg, zu dieser Einrichtung.
In seinen Ausführungen bat er die anwesenden Kollegen, sich Gedanken zum Thema Sterbekasse des Schornsteinfegerhandwerks zu machen, deren Rendite und Leistungen wirklich eine Überlegung wert seien.
 
Mit den Worten: ,,Gemeinsam sind wir stark.....wir können etwas bewegen, wenn wir gemeinsam an dem Ziel festhalten, unser Schornsteinfegerhandwerk fortzuführen"  beendete Obermeister Andreas Feuerer die Frühjahrs-Innungsversammung der Innung Tübingen.
 
Schornsteinfeger-Innung Tübingen

Externes Audit 2014 im Innungsbereich Tübingen

Externes Audit 2014 im Innungsbereich Tübingen

Am Montag den 31. März kamen die Herren Ottmar Schreiber, als Leitender Auditor der LGA InterCert, und Co- Auditor Joachim Meixner als Fachexperte, eine Woche nach Baden- Württemberg in den Bereich der Schornsteinfegerinnung Tübingen. Vier Einzelbetriebe waren von den Herren auserkoren, die Teilnahme an einem Gruppenaudit und der Besuch in der Geschäftsstelle in Riedlingen standen auf dem Plan für diese KW 14, die mit einem Audit in der nächst höheren Organisationsebene, dem Landesinnungsverband in Ulm endete.

Um eine Aussage zu treffen, ob die im Zertifizierungsverbund organisierten Schornsteinfegerbetriebe und Innungen nach den Qualitäts- und Umweltstandards der DIN EN ISO 9001:2008 und der DIN EN ISO 14001:2009 arbeiten, werden diese deshalb alle drei Jahre auditiert. Im Rahmen des Audits wurden die im QM-/UM-System des Schornsteinfegerhandwerks beschriebenen Elemente und die betrieblichen Verfahrens- und Arbeitsanweisungen für Innungen stichprobenartig durch Befragen der Mitarbeiter, Beobachten der Arbeitsabläufe und Einsicht in die Dokumente vor Ort überprüft. Nach einem gelungenen Start, dem Begleiten eines Gruppenaudits im Bodenseekreis, konnten sich die Herren Auditoren ein Bild über die Umsetzung der qualitätsrelevanten Abläufe machen.

An den beiden darauf folgenden Tagen wurden vier Einzelbetriebe auditiert. Um sich davon überzeugen zu können, wie eine moderne Betriebsführung auch in der Praxis umgesetzt wird, waren auch Vorortbegehungen bei Kunden und
Mitarbeiterbefragungen angesagt.

Vielen Dank an die Betriebsinhaber für die teils sehr gute Vorbereitung und die allgemein freundliche Aufnahme. Stellvertretend haben diese Kollegen gezeigt, wie das System in den Betrieben umgesetzt wird.

Am Donnerstag den 03. April wurden alsdann die Abläufe in unserer Geschäftsstelle der Schornsteinfegerinnung für den Bezirk des Regierungspräsidiums Tübingen unter die Lupe genommen. Durch gute Vorarbeit und stetiges bemühen „besser" zu werden, konnte auch hier als Fazit letztlich im Auditbericht festgehalten werden: Das QM/UM-System - inklusive dessen praktische Umsetzung - des Unternehmens Innung Tübingen entspricht den Anforderungen der Normen DIN EN ISO 9001:2008 und DIN EN ISO 14001:2009 und wird von den Mitarbeitern getragen. Die einzelnen Prozesse der Ablaufbeschreibung werden ordnungsgemäß durchgeführt. Zusammenfassend entstand der Eindruck eines gut funktionierenden QM-/UM-Systems mit dem Ziel der ständigen Optimierung.

Unser Dank gilt auch den Auditoren Schreiber und Meixner für die angenehme Atmosphäre und ihr kompetentes und freundliches Auftreten.

Albert Mayer, QUB

Innung Tübingen

Neuangestellten-Schulung und Obmann-Tagung

Am 21. März hat Innungsobermeister Andreas Feuerer all diejenigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegermeister am Vormittag ins Innungshaus nach Riedlingen eingeladen, die im vergangenem Jahr 2013 und jetzt 2014 neu auf einen Kehrbezirk bestellt wurden.
Ziel dieser Vormittagsschulung war es, den Neuangestellten wichtige Tipps für die Umsetzung der Vorgaben im Schornsteinfegerhandwerk zu geben. Dazu zählte die richtige Organisation, die Verwaltung und Verwendung von Rechtsvorschriften, der Umgang mit den Behörden und Ämtern sowie die Anwendung von verschiedenen Kehrbezirks-verwaltungsprogrammen. Herr Albert Mayer, als QM-/UM Beauftragter, informierte über die richtige Umsetzung des Qualitäts- und Umweltmanagementsystems des Schornsteinfeger-betriebes, dass zum Ziel hat, Dienstleistungen von hervorragender Qualität und von hohem Nutzen für Kunden anzubieten.
 
 
Im Anschluss erfolgte am Nachmittag die Obmann-Tagung. Dieses Treffen findet mindestens einmal im Jahr statt und dient der allgemeinen Information der Kollegen, die sich regelmäßig in ihren Landkreisen zum Stammtisch einfinden. Die Obmänner planen diese und halten dadurch die Teilnehmer auf dem aktuellen Stand.
 

Aktuellschulung Wiederbewerbung um einen Kehrbezirk

Im Innungshaus der Schornsteinfegerinnung für den Bezirk des Regierungspräsidiums Tübingen ist am 05. + 06. Februar 2014 zur Aktuell-Schulung eingeladen worden.
Das Thema war die Wiederbewerbung um einen Kehrbezirk zum 01.01.2015 für die Kollegen, die zwischenzeitlich nicht bereits auf 7 Jahre bestellt wurden.
Andreas Feuerer informierte in den zwei Tagen die Schornsteinfegermeister/innen und die bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegermeister/innen über das Ausschreibungs-­ und Auswahlverfahren zur bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegerin und zum bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger.
Den Teilnehmern wurde dabei das Ausschreibungsverfahren, die Anforderungen und das Zusammenstellen der Bewerbungsunterlagen vermittelt. Die Schulungsmaßnahme ist von fast allen Innungsmitgliedern wahrgenommen worden.

Innungsversammlung am 12.12.2013

Herbst–Innungsversammlung der Innung Tübingen

am 12. Dezember 2013 in Pfullendorf

 

Gute Bilanz nach fast einem Jahr freien Wettbewerb
 
 
 
Bei der Herbstversammlung der Innung Tübingen am 12.12.2013 in Pfullendorf begrüßte Obermeister Andreas Feuerer die anwesenden Kollegen und die anwesenden Herren Altmeister.
Ein besonderer Gruß galt dem Präsidenten des Landesinnungsverbandes Franz Klumpp sowie den Ehrenmeistern Josef Strahl und Herbert Wagner. Ehrenobermeister Peter Habel. Sowie die Ehrenmeister Peter Schwenk und Werner Bosch waren entschuldigt.
 
Den Obermeistern aus den Nachbarinnungen Werner Rottler (Freiburg), Jürgen Braun (Karlsruhe) und Walter Baum (Stuttgart) galt ebenfalls ein herzlicher Willkommensgruß.
 
Darüber hinaus wurden der ZDS Regionalsekretär Süd-West Herr Markus Wanck, der ebenfalls ein Grußwort an die Versammlung richtete, und Frau Anita Teufel von der Geschäftsstelle in Riedlingen, durch Obermeister Andreas Feuerer begrüßt.
 
Nach der Genehmigung der Tagesordnung und der Niederschrift der letzten Innungsversammlung vom 15. Mai 2013 erhoben sich die Anwesenden zu Ehren der im Berichtszeitraum verstorbenen Altmeister Emil Allgaier, Peter Killmayer und Oskar Schier.
 
Eine besondere Ehrung wurde den Kollegen Ehrenobermeister Peter Habel (war entschuldigt) Ehrenmeister Herbert Wagner, Paul Mack, Albert Eder und Fridolin Mangold zu teil. Sie erhielten den goldenen Meisterbrief der Handwerkskammer und eine Ehrenurkunde des ZIV.
 
Für 25 Jahre Tätigkeit als Bezirksschornsteinfegermeister bzw. bevollmächtiger Bezirksschornsteinfeger seit dem 01. Januar 2013, erhielten die Kollegen Martin Bleibel, Dieter Mazat und Eugen Blaser eine Urkunde vom ZIV. Heinz Kurz war entschuldigt.
 
In den verdienten Ruhestand wurden die Kollegen Otto Weitprechtinger und Karl Heinz Talhofer durch den Obermeister mit einem Präsent der Innung verabschiedet.
 
Als neue Mitglieder der Innung wurden die Kollegen Jürgen Stöckler, Frank Mitreiter, Johannes Stärk und Steffen Schmälzle von Obermeister Feuerer begrüßt und stellten sich der Versammlung vor.
 
Aktuelles Referat des LIV Präsidenten
 
Aktuelle Informationen gab es durch den Präsidenten des Landesinnungsverbandes des Schornsteinfegerhandwerks Baden-Württemberg Franz Klumpp.
Präsident Franz Klumpp ging in seinem Aktuellreferat ausführlich auf alle berufspolitisch relevanten Themen ein.
Die Zusammenstellung des kompletten Vortrages ist als Leitartikel in der Januar-Ausgabe der Fachzeitung zu lesen.
 
Geschäftsbericht des Obermeisters
 
Nachdem sich die aktuellen Informationen des Präsidenten des Landesverbandes Franz Klumpp ausführlich auf bundes- und landesweite berufspolitische Themen bezogen,
ging Obermeister Andreas Feuerer in seinem Bericht hauptsächlich auf innungsspezifische Punkte ein. Obermeister Andreas Feuerer resümierte in seinem Bericht, dass nach fast einem Jahr freiem Wettbewerb, die Situation und die Voraussetzungen in unserem Handwerk erfreulich gut aussehen. Entsprechend stellte Obermeister Feuerer fest, dass die Kundenanfragen in der Geschäftsstelle der Innung stark rückläufig seien und die Kunden sich weitgehend auf die neue Rechtsgrundlage eingestellt haben. Auch wechselwillige Kunden seien die Ausnahme.
Der akute Mitarbeitermangel stelle zwar zur Zeit viele Betriebe vor große Probleme, jedoch würde die Vielzahl neuer Auszubildender Grund zur Hoffnung geben, dieses Problem mittelfristig zu überwinden. Dabei richtete Obermeister Feuerer einen Appell an die Versammlung, sich auch weiterhin um Auszubildende für das Schornsteinfegerhandwerk zu bemühen.
Bezüglich des neuen Tarifabschlusses im Schornsteinfegerhandwerk und entsprechend gefundenem Kompromisses, äußerte sich der Obermeister zufrieden. Insbesondere wies er dabei auf die gute Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite, vor allem bei uns im Südwesten der Republik, hin.
Erneut empfahl Obermeister Feuerer den Kollegen, ihre Kehrbücher und die Verwaltung  des Kehrbuches entsprechend den aktuellen Vorgaben zu führen, um bei einer anstehenden Kehrbuchüberprüfung durch die zuständigen Landratsämter Beanstandungen zu vermeiden.
Als weiteres Thema wurden die formalen und rechtlichen Schwierigkeiten des innungseigenen Technischen Prüfstelle für Messeinrichtungen angesprochen. Die Überprüfung der verschiedenen neuen Feststoffmessgeräte konnte vorübergehend mit Hilfe des mobilen Prüfstandes der Innung Stuttgart gelöst werden. Wie zukünftig bezüglich des Prüfstandes verfahren wird ist noch offen.
Nochmals erinnerte Obermeister Feuerer die Kollegen die erforderlichen Betriebsdaten zur AKS zu senden.
Obermeister Andreas Feuerer bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen und allen Innungsmitgliedern für die tolle Zusammenarbeit und stellte seinen Geschäftsbericht zur Diskussion.
 
Bericht der Abteilung Technik
 
Zu Beginn seines Geschäftsberichts erläuterte der Technische Innungswart (TIW) Siegfried Rothmund ausführlich, welche Regeln von den Kollegen zum sichern Betrieb von Feuerstätten in Verbindung mit raumluftabsaugenden Einrichtungen, zu beachten sind.
Des weiteren wurden Themen angesprochen wie Kennzeichnung von Bauprodukten, bauaufsichtliche Anforderungen an Schächte, DIBt-Zulassung von Abgaswärmetauschern bzw. raumluftunabhängigen Feuerstätten für feste Brennstoffe, neues zu Ethanolgeräten, Beurteilungsgrundlagen für Heizkraftwerke.
Auch wurde von TIW Rothmund beschrieben, wie künftig die Inbetriebnahme einer Feuerungsanlage und ggf. eine Mängelfeststellung ablaufen sollte.
Weiter wurde über die Novellierung der Landesbauordnung, FeuVo, Kehr- und Überprüfungsordnung, erneuerbare Wärme-Gesetz Baden-Württemberg und der 1.BImschV referiert. Neues berichtete Siegfried Rothmund über Feststoffmessgeräte und deren Messtechnik. In diesem Zusammenhang stellte Siegfried Rothmund fest, dass in der Innung Tübingen bereits die stattliche Zahl von 77 Staubmessgeräten vorhanden sei.
Zum Abschluss seines Geschäftsberichtes ging TIW Rothmund noch auf folgende Themen ein: Neues zur Novellierung der Energieeinsparungsverordnung, EnergieSparCheck, Technische Sammelmappe, Arbeitsblätter, die Statistik und die Erfassung von Festbrennstofffeuerstätten.
Abschließend wurden die Kollegen nahe gelegt, möglichst oft die Homepage zu besuchen. Die Abteilung Technik wird versuchen, die Homepage zeitnah bezüglich neuer Themen zu aktualisieren.
 
Geschäftsbericht der Abteilung Berufsbildung und Lehrlingswesen
 
Albert Mayer begrüßte die anwesenden Kollegen und Gäste. In seinem Geschäftsbericht zeigte er zunächst die Ergebnisse des letzten Eignungstestes am 30. November in Ulm und der Sommergesellenprüfung auf. Die Ergebnisse wurden von der Versammlung diskutiert.
Erfreulich ansteigend entwickelte sich die Zahl der Auszubildenden. Mit einer Zahl von 109 Auszubildenden im 1. Lehrjahr befinden sich aktuell soviel Auszubildende im Schornsteinfegerhandwerk, wie lange nicht mehr.
Darüber hinaus berichtete Albert Mayer über die Schulungsthemen der letzten Mitarbeiterschulung und der Aktuell-Schulung für Betriebsinhaber mit durchweg positiver Resonanz der Schulungsteilnehmer.
Ferner informierte Albert Mayer über zahlreiche Messen, Veranstaltungen und Fortbildungen, die im vergangenen Berichtszeitraum stattfanden.
 
Geschäftsbericht des QM/UM-Beauftragten
 
Auch der QM/UM-Bericht fiel in Albert Mayers Zuständigkeit. Er nannte die 4 Kollegen, die im November die Ausbildung zu internen Auditoren im Schornsteinfegerhandwerk absolvierten.
Neue Auditoren sind:

Karlheinz Frisch
Andreas Rueß
Thomas Sterk
Markus Waldherr

Diese vier Kollegen stehen ab dem neuen Auditjahr zur Verfügung.
Da die Auswertungen der Audits noch nicht vollständig abgeschlossen sind, werden die Ergebnisse bei der nächsten Innungsversammlung vorgetragen.
Albert Mayer forderte die Kollegen dazu auf, den kommenden Jahreswechsel zu nutzen, um Ihren Ziel- und Aktivitätenplan zu überarbeiten bzw. auf den neusten Stand zu bringen. Auch sollte ein Jahresarbeitsplan erarbeitet werden, um alle vorgeschriebenen und nicht vorgeschriebene Arbeiten festzulegen.
Zuletzt bedankte sich Albert Mayer bei allen Kollegen und Beteiligten.
 
Geschäftsbericht des Kassenwarts
 
Nachdem Kassenwart Martin Katz die Versammlung begrüßte, begann er direkt den Kollegen das umfangreiche Zahlenwerk vorzulegen. Er zog eine positive Bilanz für das Rechnungsjahr 2013 und erläuterte den Haushaltsplan für das kommende Jahr 2014. Dem Haushaltsplan 2014 wurde von der Versammlung zugestimmt.
 
Zum Abschluss die Innungsversammlung bedankte sich Obermeister Andreas Feuerer mit einem Blumenstrauß noch herzlich bei der Sekretärin der Geschäftsstelle in Riedlingen Frau Anita Teufel für die geleistete Arbeit.
Mit den Worten: ,,Gemeinsam sind wir stark - wir können etwas bewegen, wenn wir gemeinsam an dem Ziel festhalten, unser Schornsteinfegerhandwerk fortzuführen'' beendete Obermeister Andreas Feuerer die Herbst-Innungsversammung der Innung Tübingen.
 
 
Schornsteinfeger-Innung Tübingen
 
 
 
 
 

Aktuellschulung für bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegermeister

Im Innungshaus der Schornsteinfegerinnung für den Bezirk des Regierungspräsidiums Tübingen ist vom 05.11.-07.11.2013 zur Herbst-Aktuell-Schulung eingeladen worden.
 
Fast alle der 169 Schornsteinfegermeister, die Innungsmitglieder der Schornsteinfegerinnung Tübingen sind,  folgten der Einladung.
 
Als Referenten sind Obermeister Andreas Feuerer sowie Herr Klaus Sukowski von der Firma Hekatron im Innungshaus gewesen.
 
Andreas Feuerer informierte über Aktuelle Themen der Berufspolitik.
 
Herr Sukowski schulte das Thema „Rauchwarnmelder". Durch die Einführung der Rauchwarnmelderpflicht sind die bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegermeister mit deren Anwendung, Richtlinien und Norm zur Installation zur „Fachkraft für Rauchwarnmelder nach DIN 14767" geschult worden und durch die abschließende Prüfung autorisiert, die Projektierung, Installation und Wartung von Rauchmeldern nach DIN14676 durchzuführen.
 
Die Schulungsmaßnahme wurde innerhalb von drei 3 Tagen für alle neun Landkreise, die dem Regierungsbezirk Tübingen angehören, durchgeführt.

Mitarbeiterschulung Oktober 2013

Die Schornsteinfegerinnung für den Bezirk des Regierungspräsidiums Tübingen, hat vom 21.- 23. Oktober 2013 zur Schulung über aktuell anstehende Themen ins Innungshaus nach Riedlingen geladen.
 
Als Referenten konnte Albert Mayer, Frau Walter vom DRK und den Stellvertretenden Technischen Innungswart Peter Beham gewinnen.
 
Die Schulungsthemen umfassten einen Fresh-up-Kurs in Erster Hilfe und die Einführung der Rauchmelderpflicht in Baden-Württemberg.
 
Der Auffrischungskurs wurde von den Mitarbeitern sehr gut angenommen, da hier doch das eine oder andere, in Vergessenheit geratene, wieder erlernt wurde. 
Des Weiteren sind die Mitarbeiter mit der neu eingeführten Rauchmelderpflicht, deren Anwendung, Richtlinien und Norm zur Installation von Rauchmeldern geschult worden.
 
Die Schulungsmaßnahme wurde innerhalb von drei 3 Tagen für alle neun Landkreise, die dem Regierungsbezirk Tübingen angehören, durchgeführt.
 
 

Versorgungswerk des Schornsteinfegerhandwerks

Gelungener Start des Versorgungswerkes des Deutschen Schornsteinfegerhandwerks

 
Spitzengespräch zum neu eingerichteten Versorgungswerk zwischen Präsident Hans-Günther Beyerstedt und dem Vorstandsvorsitzenden der Signal Iduna Gruppe Reinhold Schulte in Dortmund

Zu einem Spitzengespräch über das neu eingerichtete Versorgungswerk des Deutschen Schornsteinfegerhandwerks trafen sich am 27. April 2013 Präsident Hans-Günther Beyerstedt und der Vorstandsvorsitzende der Signal Iduna Gruppe Reinhold Schulte in Dortmund. Aufgrund der am Jahresende ausgelaufenen Pflichtmitgliedschaft bei der Versorgungsanstalt der deutschen Bezirksschornsteinfegermeister hatte sich der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks bereits früh um eine Neuregelung der gemeinsamen zukünftigen Versorgung seiner Mitglieder Gedanken gemacht. Den Zuschlag für die Gründung eines Versorgungswerkes hatte schließlich die Iduna Vereinigte Lebensversicherung aG in einer bundesweiten Ausschreibung durch einen unabhängigen Versicherungsberater erhalten. Mit dieser schloss das Schornsteinfegerhandwerk im Anschluss einen hoch attraktiven Kollektivvertrag, bei dem die Innungsmitglieder von zahlreichen Vorteilen profitieren können. In ihrem gemeinsamen Gespräch in Dortmund ließen Beyerstedt und Schulte die Gründung des Versorgungswerkes noch einmal Revue passieren und freuten sich über einen gelungenen Start. Fast jeder dritte Schornsteinfegerbetrieb ist seit der Gründung des Versorgungswerkes mit dabei. Schornsteinfegerhandwerk und Signal Iduna Gruppe sind sich daher einig, dass die Einrichtung des Versorgungswerkes bereits heute ein großer Erfolg ist. Der bisherige reibungslose Ablauf ist nicht zuletzt einer langen vertrauensvollen Zusammenarbeit von Schornsteinfegerhandwerk und Signal Iduna Gruppe geschuldet. Hier kommen beiden Partnern die traditionell engen Verbindungen zu den Organisationen des Handwerks zu Gute.

Innungsversammlung am 15.05.2013

Frühjahrs-Innungsversammlung der Innung Tübingen am 15. Mai 2013 in Pfullendorf

 
Der Start in das Jahr 2013 gelang!
 
Zahlreiche Aussteller im Foyer der Stadthalle in Pfullendorf boten ab 8.00 Uhr ihre Waren den anwesenden Innungsmitgliedern an. Die Zeit bis zum Beginn der Versammlung wurde von vielen Kollegen für den Einkauf genutzt.
 
Die Versammlung wurde pünktlich um 9.30 Uhr durch Obermeister Andreas Feuerer eröffnet.
Er begrüßte die anwesende Kollegin und die Kollegen, Ehrenmeister, Ehrenobermeister Peter Habel und den Präsidenten des Landesinnungsverbandes Franz Klumpp.
 
Weiter wurden die Obermeister der Innungen Werner Rottler (Freiburg), Jürgen Braun (Karlsruhe) und Walter Baum (Stuttgart), sowie aus der Innung Schwaben (Bayern) Erwin Kastenmayer herzlich begrüßt.
 
Auch wurde von der Kreishandwerkerschaft Biberach Herr Geschäftsführer Bacher und ZDS Regionalsekretär Süd-West Markus Wanck, der auch ein Grußwort an die Versammlung richtete, begrüßt.
 
Obermeister Andreas Feuerer bat die Versammlung sich zum Gedenken an die verstorbenen Altmeister Josef Schoch und Franz Josef Maier von den Plätzen zu erheben.
 
Personelle Veränderungen in der Innung Tübingen
 
Neue Kollegen sind:
 

Andreas Braig Biberach Nr.03
Manuel Schranz Bodenseekreis Nr. 03
Thorsten Schreiber Alb- Donau- Kreis Nr.11
Günter Lorinser Biberach Nr.16
Peter Erath Ravensburg Nr.04
Oliver Wolf Zollern- Alb- Kreis Nr.14
Markus Waldherr Ravensburg Nr.08
Marco Sachse Stadt Ulm Nr.02
Achim Forstner Reutlingen Nr.18
Tobias Gaiser Zollern- Alb- Kreis Nr.09
Jens Schnekenburger Sigmaringen Nr.01
Heiko Gerlach Tübingen Nr.02
Daniel Freund Tübingen Nr.03
Joachim Ruedel Biberach Nr.13
Patric Stocker Tübingen Nr.15

 
Interne Versetzungen
 

Werner Sauter von Biberach Nr.16 nach Alb-Donau-Kreis Nr.14.
Daniel Freund von Tübingen Nr.3 nach Tübingen Nr.12.

 
 
Versetzung von anderen Innungen
 

Albert Hipp aus der Innung Freiburg auf Sigmaringen Nr.06.

 
Versetzung in andere Innungen
 

Söhnke Hullmann in die Innung Freiburg
Peter Schrade in die Innung Karlsruhe
Matthias Maier in die Innung Karlsruhe
Valentin Tropmann in die Innung Karlsruhe

 
Versetzung in den Ruhestand
 

Erich Baumann Stadt Ulm Nr.02
Karl Jautz Bodenseekreis Nr.03
Peter Waldherr Ravensburg Nr.08
Roland Schürrle Alb-Donau-Kreis Nr.11
Wilfried Stöckler Reutlingen Nr.18
Heinz Mainka Biberach Nr.03

 
Sämtliche „Ruheständler" erhielten als Anerkennung ihrer Leistung den üblichen Rentnerkrug durch Andreas Feuerer überreicht.
 
Ehrungen
 
Für 25 Jahre Bezirksschornsteinfegermeister bzw. bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger wurden geehrt:
Josef Führle, Josef Gander, Otto Haid, Ulf Klebitz, Erich Roland, Siegfried Rothmund, Siegfried Scharpf, Claus Berner und Werner Rettenmaier.
 
Eine Ehrung für seine 25-jährige Betriebszugehörigkeit als Mitarbeiter bei bBSF Ewald Beppler wurde Hugo Huber zuteil.
 
Obermeister Andreas Feuerer gratulierte den Jubilaren und überreichte jedem eine Urkunde.
 
Aktuelle Informationen des Präsidenten des Landesinnungsverbandes des Schornsteinfegerhandwerks Baden-Württemberg
 
Präsident Franz Klumpp begrüßte die Versammlung und bedankte sich für die Einladung.
Der Präsident erläuterte sehr ausführlich die bundes- und landesweiten berufspolitischen Themen, insbesondere die Änderungen im Schornsteinfegerhandwerk im Jahr 2013.
Er ging ferner anschließend auf die vielen Fragen der Kollegen zu verschiedenen Themen ein.
Genannter Vortrag des Präsidenten Franz Klumpp wird in der Fachzeitung ,,der Experte" noch ausführlich veröffentlicht werden.
 
Bericht des Obermeisters
 
Obermeister Andreas Feuerer ging in seinem Bericht hauptsächlich auf die Punkte ein, die die Innung Tübingen betrafen.
Feuerer zeigte sich besonders erfreut, dass sämtliche Kollegen, trotz bestehender Konkurrenzsituation, noch nach wie vor so nebeneinander sitzen, wie in der letzten Innungsversammlung im Dezember.
 
OM Andreas Feuerer stellte fest, dass die Innungsbetriebe sich den neuen Anforderungen gestellt haben, die durch die Veränderungen des Schornsteinsteinfegerrechtes notwendig wurden.
 
Die Betriebe haben gezeigt, dass sie flexibel sind und sich auf die gesetzlichen Veränderungen eingestellt haben.
Die bei Inkrafttreten des Schornsteinfegerhandwerksgesetzes im Jahre 2008 von vielen Innungsbetrieben befürchtete Existenzgefährdung hat sich nicht bewahrheitet.
 
Hingegen Probleme mit den Neuerungen sind noch zum Beispiel:

Teilweise Probleme mit den neuen Formularen bzw. Bescheiden,


Keine Vorgabe für Kosten bei der Ersatzvornahme,


Im Kreis Tübingen wurde ein bezirk auf Grund an Mangel an Bewerbern aufgelöst.

 
Als weiteres Problem stellt Andreas Feuerer den akuten Mitarbeitermangel dar, der für viele bBSF ein nahezu unlösbares Problem darstellt. Obermeister Feuerer appelliert an die Kollegen, sich weiter um Nachwuchs im Berufsstand zu bemühen.
 
Positiv stellte Andreas Feuerer fest, dass ,,wechselwillige" Kunden eher eine Ausnahme darstellen. Ebenso ist eine Konkurrenz von anderen Gewerken kaum vorhanden.
 
Die Frist für die Einstufung von Feuerstätten für feste Brennstoffe wurde vom Wirtschaftsministerium für Einzelfälle verlängert. Das Ministerium führt zum Jahresende diesbezüglich eine Abfrage durch.
 
Der OM berichtet von der Obmanntagung der Kreise am 22. Februar in der Geschäftsstelle in Riedlingen. Bei der die Obmänner auf den aktuellen Wissenstand gebracht wurden, um ihr Wissen beim nächsten Stammtisch an die Kollegen weiterzugeben.
 
Obermeister Andreas Feuerer verwies die Kollegen auf die Allgemeinverbindlichkeit der Ausbildungskasse im Schornsteinfegerhandwerk (AKS), so das auch Schornsteinfegerbetriebe ohne eigenen Bezirk, die Schornsteinfegerarbeiten ausführen, in die AKS einzubezahlen müssen.
 
Der Obermeister empfahl den Kollegen eindringlich ihre Kehrbücher korrekt zu führen. Die Kehrbuchüberprüfung durch die Landratsämter sei im Hinblick auf die Wiederbewerbung um einen Bezirk im Jahr 2015 von großer Bedeutung.
 
Der OM resümierte:
Der Zusammenhalt der Kollegen im Schornsteinfegerhandwerk ist nach wie vor unser Ziel, denn nur gemeinsam sind wir stark.
 
Zum Abschluss seines Geschäftsberichtes bedankte sich OM Feuerer bei der Kollegin und den Kollegen für die gute Zusammenarbeit und stellte seinen Bericht zur Diskussion.
 
Bericht des technischen Innungswarts
 
Der technische Innungswart Siegfried Rothmund begrüßte die Versammlung und begann seinen Geschäftsbericht mit folgenden Themen:
 
Die Schornsteinreinigung bis 9 Meter unterhalb der Mündung ist als ZIV-Empfehlung in die ,,Technische Sammelmappe" in der Rubrik A übernommen worden, d.h.

Die Umsetzung ist auch innerhalb von Gebäuden möglich,
Mehrfachbelegung bedingt möglich,


weitere Reinigungsöffnung oberhalb der unteren Reinigungsöffnung erforderlich.

 
Die Einführung der Rauchmelderpflicht in Baden-Württemberg im Zuge der Novellierung der Landesbauordnung sieht für Bestandswohnungen eine Übergangszeit bis 31. August 2014 vor.
 
Von der Berufsgenossenschaft BG Bau gibt es eine neue überarbeitete Auflage des Merkheftes ,,Hausschornsteinbau- und Schornsteinfegerarbeiten".
 
Die  Änderung der Bundes-Kehr- und Überprüfungsordnung trat zum 13. April 2013 in Kraft. Die neue Forderung bezüglich der anzugebenden Messgeräte- Identifikationsnummer auf den jeweiligen Bescheinigungen, tritt allerdings erst zum 01.Juli 2013 in Kraft.
 
Die Änderungen der Verordnung wurden bei der diesjährigen Weiterbildungsmaßnahme in Rottweil geschult.
 
Der TIW Siegfried Rothmund berichtet, dass es noch sehr viele Anfragen der Kollegen zum Thema Abgrenzung der Einzelraumfeuerstätten gibt. Aus diesem Grund hat die Abteilung Technik des ZIV eine Erläuterung, die zur Klarstellung führen soll, zusammengestellt.
Im Auslegungskatalog wird der Begriff der Einzelraumfeuerstätte konkretisiert. Das Arbeitsblatt Nr.601 (Ausgabe Sept.2011) beinhaltet diesen Auslegungskatalog.
 
Die neuen in der Bundes-KÜO veröffentlichen Formulare sind seit dem 13. April 2013 zu verwenden.
 
Bei der Novelle des EwärmeG ist eine Erhöhung der Wärme aus erneuerbaren Energien von bisher 10% auf 15% geplant. Nach wie vor wird eine Ausweitung auf Nichtwohngebäude diskutiert.
 
Auch die Energieeinsparungsverordnung (EnEV) soll novelliert werden. Die Anforderungen betreffen nur Neubauten, der Gebäudebestand ist nicht betroffen. Energetische Kennwerte sollen bereits in Immobilienverkaufsanzeigen angezeigt werden. Der Primärenergiefaktor von Strom wird von bisher 2,6 auf 2,0 und 2016 auf 1,8 abgesenkt. Die Einhaltung der Anforderungen wird bei Neubauten stichprobenartig erfolgen.
 
Ab 1. April 2013 ist die Förderung des Energiesparcheck sowohl durch das Umweltministerium Baden-Württemberg, als auch die Zuzahlung der Hauseigentümer um 50% erhöht worden.
 
TIW Siegfried Rothmund erläuterte die verschiedenen neuen KfW-Förderprogramme und weitere Themen in Bezug auf Gebäudeenergieberater.
 
Zur Technischen Prüfstelle der Innung vermeldete der TIW, dass die Messgeräte der Kollegen bei der letzten Frühjahresüberprüfung mit der ,,MIN" (Messgeräte-Identifikationnummer) versehen wurden.
 
Personell wurde der Prüfstand um zwei weitere Kollegen erweitert.
 
Das Arbeitsblatt Nr.401 (Feuerstättenschau) wird derzeit fertig gestellt und soll in Kürze erscheinen. Es beschreibt die rechtlichen Bestimmungen des Schornsteinfegerhandwerks-Gesetzes.
 
Das Arbeitsblatt Nr.908 (,Vor Ort errichtete Feuerstätten) wird voraussichtlich Mitte des Jahres erscheinen.
 
Nach der Besprechung der Statistik 2012 bedankte sich TIW Siegfried Rothmund bei seinem Stellvertreter Peter Beham für dessen Unterstützung und beendete seinen sehr informativen Vortrag.
 
Bericht des Berufsbildungswarts
 
BBW Albert Mayer begann seinen Bericht mit dem Eignungstest vom 04. Mai 2013 in Ulm, bei dem zeitgleich auch das Lehrmeisterseminar stattfand. 42 junge Schulabgänger fanden sich in Ulm ein.
Der nächste Eignungstest findet am 30. November 2013 in Ulm statt.
 
Ausbildungssituation :
Im Innungsbereich Tübingen befinden sich aktuell
12 Auszubildende                im 1.Lehrjahr,
10 Auszubildende                im 2.Lehrjahr,
13 Auszubildende                im 3.Lehrjahr und
2 Auszubildende                   im 4.Lehrjahr.
Dies sind zusammen 37 Auszubildende.
 
Bei der Zwischenprüfung vom 10.-21.12.2012 wurden 69 Auszubildende geprüft.
7 Auszubildende aus der Innung Tübingen.
 
Die Gesellenprüfung vom 17.01.-08.02.2013 haben 22 Auszubildende bestanden. 15 bestanden die Prüfung nicht. Die nächste Gesellenprüfung findet ab dem 28. Juni 2013 statt.
 
BBW Albert Mayer berichtet weiter von der Teilnahme an verschiedenen Bildungsmessen, geplanten Schulungen und Seminaren.
 
Bericht Abteilung QM/UM
 
In seinem Bericht als QUB informiert Albert Mayer die Versammlung über 18 Gruppenaudits, die im vergangenen Auditierungszeitraum durchgeführt wurden. Dabei wurden 55 Abweichungen sowie etliche Hinweise zur Verbesserung der betrieblichen Abläufe festgestellt.
 
Die Zufriedenheit der Kunden zu ermitteln ist eine elementare Forderung des Zertifizierungsverfahrens. Jeder Betrieb erhält deshalb in dem Jahr, in dem er am internen Audit teilnimmt, automatisch über die Handwerkskammer-Service GmbH das erforderliche Material zur Durchführung der Kundenumfrage.
 
Bei der Mitgliederbefragung wurden 56 Bewertungsbögen ausgewertet, dabei wurde für die Geschäftsführung sowie den Messgeräteprüfstand ein durchaus positives Ergebnis erzielt.
 
Im Jahr 2013 sind 18 Auditgruppen geplant Damit werden 66 Betriebe auditiert.
Für das Jahr 2013 konnte die Innung vier zusätzliche Kollegen gewinnen, sich als Auditor in Nürnberg ausbilden zu lassen .Damit stehen der Innung Tübingen künftig 7 Auditoren zur Verfügung.
 
Bericht des Kassenwarts
 
Kassenwart Martin Katz erläuterte den Kassenbericht für das Rechnungsjahr 2012. Martin Katz informierte, dass es im vergangen Jahr keine besonderen Vorkommnisse bzw. Verschiebungen gab. Ziel werde auch weiterhin sein, einen ausgeglichenen Haushalt zu wahren.
 
Die Kassenprüfer Roman Decker und Rolf Tucholsky bestätigen Kassenwart Martin Katz eine einwandfreie und ordentliche Kassenführung.
Die Versammlung stimmte einstimmig der Entlastung des Kassenwartes und der Vorstandschaft zu.
 
Nachdem keine weiteren Anträge vorlagen und die einzelnen Punkte der Tagesordnung absolviert waren beendete Obermeister Andreas Feuerer die Frühjahrs-Innungsversammlung der Schornsteinfeger-Innung Tübingen.
 
 
Schornsteinfeger-Innung Tübingen
 

Mitarbeiterschulung April 2013

Der Berufsbildungswart der Schornsteinfegerinnung für den Bezirk des Regierungspräsidiums Tübingen, Albert Mayer hat vom 22.- 24. April 2013 zur Schulung über aktuell anstehende Themen ins Innungshaus nach Riedlingen geladen.
 
Fast alle der in den 169 Innungsbetrieben beschäftigten Mitarbeiter/innen, folgten seiner Einladung.
 
Als Referenten konnte Albert Mayer, Martin Katz und der Stellvertretende Technische Innungswart Peter Beham gewonnen werden.
 
Martin Katz informierte über die Beurteilungskriterien für Feuerungsanlagen und den damit verbundenen Verbrennungsluftverbund.
Peter Beham referierte über die Umsetzung der wiederkehrenden Messung an Mehrraumheizungen für feste Brennstoffe nach der 1.Bundesimmissionsschutzverordnung. Dieses Thema wurde erst in der Theorie durchgenommen und danach in die Praxis umgesetzt.
 
Die Schulungsmaßnahme wurde innerhalb von drei 3 Tagen für alle neun Landkreise, die dem Regierungsbezirk Tübingen angehören, durchgeführt.
 

ISH Frankfurt

Eine kleine Delegation des Vorstandes der Innung Tübingen hat sich am 18.03.2013 auf der ISH in Frankfurt über die Neuerungen rund um die Gebäude- und Heizungstechnik informiert.
Die ISH, Weltleitmesse für die Erlebniswelt Bad, Gebäude-, Energie-, Klimatechnik und Erneuerbare Energien, ist die weltgrößte Leistungsschau für den Verbund von Wasser und Energie. Ob es um nachhaltige Sanitärlösungen geht, innovatives Baddesign, energieeffiziente Heiztechnologien in Kombination mit erneuerbaren Energien oder umweltschonende Klima-, Kälte- und Lüftungstechnik - die Weltleitmesse deckt mit ihrem Angebot in Breite und Tiefe alle Aspekte zukunftsweisender Gebäudelösungen ab.
Über 2.300 Aussteller, darunter alle Marktführer aus dem In- und Ausland, stellen zum Termin der ISH erstmals ihre Weltneuheiten vor - marktfähige Technologien und Lösungen.

Presseinformation Ausbildungsplätze

Bundesweit 1.000 neue Ausbildungsplätze sind das Ziel

Ausbildungskostenausgleichskasse ebnet den Weg in die Zukunft
 
Mindestens ein Ausbildungsplatz pro Landkreis

Innungsversammlung vom 07.12.2012

Innungsversammlung der Schornsteinfegerinnung Tübingen am 07.Dezember 2012 in Pfullendorf

Bei der Herbstversammlung der Innung Tübingen am 07.Dezember 2012 in der Stadthalle in Pfullendorf begrüßte Obermeister Andreas Feuerer die Ehrenmeister und die zahlreich anwesenden Kollegen und vertretenen Herren Altmeister, sowie die austellenden Fachfirmen im Foyer.
Ein besonderer Gruß galt Landesinnungsmeister Franz Klumpp, dessen Aktuellreferat mit großer Spannung erwartet wurde.
Weiterhin begrüßte der Obermeister Feuerer den Obermeister der Innung Stuttgart  Walter Baum,sowie den stellv. Vorsitzenden der ZDS  BG - Württemberg Herr Manuel Brielmayer. Herr Brielmayer übermittelte in einem Grußwort an die Innungsversammlung die Wünsche und Anregungen des gewerkschaftlichen Fachverbandes für die Zukunft.
Nach Genehmigung der Tagesordnung und der Niederschrift der letzten Innungsversammlung vom 25. Mai 2012, erhoben sich alle Anwesenden zum ehrenden Gedenken, der im Berichtszeitraum verstorbenen Kollegen Bernhard Heberle und Johannes Allmendinger.
 
Ehrungen
Eine besondere Auszeichnung wurde Altmeister Walter Stuhlmiller zu teil. Er wurde mit dem Diamantenen Meisterbrief (für 60 Jahre Meister im Schornsteinfegerhandwerk)der Handwerkskammer und einer Urkunde des Bundesverbandes durch Obermeister Feuerer  geehrt.
Die Herren Altmeister Rolf Kimmerle und Dietrich Micheli wurden mit dem Goldenen Meisterbrief der Handwerkskammer (für 50 Jahre) und einer Urkunde des ZIV geehrt.
 
Eine Ehrung erhielt Herr Stephan Kölsch für seine 20-jährige Betriebszugehörigkeit im Betrieb des Bezirksschornsteinfegermeister Werner Kölsch.
Eine weitere Ehrung samt Urkunde wurde Herrn Michael Blatt für seine 10-jährige Betriebszugehörigkeit bei BSM Bernd Pauleweit ausgesprochen.
 
 
 
Veränderungen in den Kehrbezirken
Auch im vergangenen Berichtszeitraum gab es eine Vielzahl an Veränderungen und Neubesetzungen in den Kehrbezirken unserer Innung.
Alle neuen Kollegen sind erfreulicherweise der Innung beigetreten.
Obermeister Feuerer hieß folgende neubestellte Kollegen herzlich willkommen, diese sind:

Alexander Moser Reutlingen Nr. 23
Marcus Klotz Zollern-Alb-Kreis Nr.21
Daniel Ritscher Biberach Nr.1
Daniel Schübel Tübingen Nr.11
Valentin Tropmann Tübingen Nr.15
Stephan Schwenk Ravensburg Nr.25
Peter Schrade Tübingen Nr.4

 
Kollege Thomas Sauter wechselte vom Kehrbezirk Biberach Nr.01 in den Kehrbezirk Biberach Nr.15.
 
Folgende Kollegen wechselten in einen anderen Innungsbereich:

Kollege Stefan Lendermann wechselte von Tübingen Nr.03 in die Innung Karlsruhe
Kollege Christian Kiemer wechselte von Ravensburg Nr.04 in die Innung Stuttgart
Kollege ChristophSeidel wechselte von Tübingen Nr.12 in die Innung Karlsruhe

 
Seit der letzten Innungsversammlung wurden etliche  Kollegen aus gesundheitlichen Gründen in den vorzeitigen Ruhestand versetzt:

Bernd Ritzel Kehrbezirk Tübingen Nr. 3
Josef Sauter Kehrbezirk Biberach Nr. 15
Horst Brielmayer Kehrbezirk Ravensburg Nr. 25
Peter Killmayer Kehrbezirk Zollern-Alb-Kreis Nr. 14
Richard Reichert Kehrbezirk Biberach Nr. 3
Winfried König Sigmaringen Nr. 6

Mit einem Präsent, dem Rentnerkrug der Innung, bedacht und den besten Wünschen für die Zukunft verabschiedete Obermeister Feuerer genannte Kollegen.
 
 
Aktuellreferat des Präsidenten Franz Klumpp
Das mit Spannung erwartete Aktuellreferat des Präsidenten des Schornsteinfegerhandwerk Baden-Württemberg, Franz Klumpp, war der zentrale Programmpunkt  der Innungsversammlung.
Genannter Programmpunkt zog sich weit in die geplante Mittagspause und weckte reges Interesse der Kollegen mit entsprechendem anschließendem Diskussionbedarf.
In ungekürzter Länge ist besprochenes  Aktuellreferat in der Fachzeitschrift  „der Experte" nach zu lesen
 
Geschäftsbericht des Obermeisters
Angesprochen wurden von Obermeister Andreas Feuerer hauptsächlich die Themenbereiche mit den weitreichenden Änderungen im Jahr 2013. 
Die Hauptthemen waren Gebührenordnungsänderung, Altersversorgung, Einrichtung einer Ausbildungskostenausgleichskasse auf Bundesebene,  der Arbeitsmarkt bzw. die Arbeitskräftesituation , sowie die in der Vergangenheit bereits vielfach diskutierten Chancen und Risiken des freien Marktes.
Obermeister Feuerer betonte, dass der Fortbestand der Kehrbezirke -und damit unseres Handwerkes ganz entscheidend von der Anerkennung des Kunden und Einsicht des Nutzens unserer Tätigkeiten abhängt.
Unabdingbar sei deshalb, dass die Kunden von unserer Arbeit und unserer Dienstleistung überzeugt sind und die Notwendigkeit deutlich wird.
Intensive Kundenpflege bzw. -freundlichkeit, Sach- und Fachkompetenz, gewissenhafte Arbeitsausführung vor Ort und Serviceorientierung seien Grundvoraussetzung für einen zufriedenen Kundenkontakt.
Den der Schornsteinfeger ist mit Sicherheit die beste Lösung, wenn es darum geht, den Kunden im Bereich der Feuerungs-  und Lüftungsanlagen kompetent zu betreuen. Wenn wir diesen Bereich nutzen und den neuen Wettbewerbs- und Dienstleistungsbereich Drumherum ansiedeln, haben wir eine gute Zukunftsperspektive, dabei darf nicht vergessen werden, dass alles was wir anbieten fachlich, handwerksrechtlich und versicherungsrechtlich abgesichert sein muss, betonte OM Feuerer
Wir haben über einen langen Zeitraum hinweg den Wandel unseres Berufes vom ehemals traditionellen Schornsteinfeger zum heutigen engagierten Sicherheits-, Umwelt- und Energieexperten vollzogen. Der Aufbruch und die Änderungen der Berufsstrukturen wurden erfolgreich gemeistert.
Obermeister Feuerer betonte bzw. hob erneut die Wichtigkeit des Zusammenhaltes und des geschlossenen Auftretens des Berufsstandes hervor. Mit der verbalen Aufforderungen: „Halten wir zusammen. Nur gemeinsam sind wir stark" endete der Geschäftsbericht von Obermeister Andreas Feuerer und wurde anschließend zur Diskussion gestellt.
 
Geschäftsbericht des technischen Innungswartes
TIW Siegfried Rothmund berichtete in seinen Ausführungen über Neuerungen der  Bereiche Baurecht, BImschV, EWärmeG und der EnEV. Eine rege Diskussion folgte.
Insbesondere wurden ausführlich die Themen Feststoffmessungen und deren Messtechnik, sowie die Beurteilung von Verbindungsstücken nach baurechtlichen Vorgaben erörtert, dabei erklärte der Technische Innungswart anhand von Beispielen die  Möglichkeiten ein Verbindungsstück mit geringeren Abstandsmaßen zu installieren.
Zum Thema Strahlungsschutz aus Glas erklärte Siegfried Rothmund, dass diese die Anforderungen an einen Strahlungsschutz im Sinne des § 4 Abs.9 der Feuerungsverordnung nicht erfüllen, da gemäß der Verordnung ein vollständiger Schutz vor Übertragung der Wärmestrahlung erforderlich ist und dies bei Glas nicht realisiert werden kann.
Auch wurden diverse neu überarbeitete Formulare  und neue Unterlagen für die Technische Sammelmappe vorgestellt.
Ferner wurde die Erfassung von Festbrennstofffeuerstätten und die erforderliche Statistik erklärt. Siegfried Rothmund empfahl den anwesenden Kollegen sich anhand des internen Bereiches unserer Innungshomepage regelmäßig über entsprechende Neuerungen zu informieren.
 
Geschäftsbericht des Lehrlings- und Berufsbildungswartes
Vom letzten Eignungstest am 01.Dezember in Ulm berichtete Albert Mayer. Insgesamt nahmen bei diesem Eignungstest 22 Personen teil, davon 5 aus dem Innungsbereich Tübingen.
Die aktuelle Anzahl der Lehrlinge aus unserem Innungsbereich  beträgt im

1. Lehrjahr 9 Auszubildende
2. Lehrjahr 9 Auszubildende
3. Lehrjahr 16 Auszubildende

à Insgesamt       36 Auszubildende
Eine größere Anzahl Auszubildende wäre zukünftig wünschenswert.
Die Gesellenprüfung  vom  28.06. - 25.07.2012 absolvierten 10 Auszubildende aus unserem Innungsbereich, davon erfüllten zwei die notwendigen Anforderungen nicht.
An der diesjährigen Meisterprüfung nahmen 10 Prüflinge erfolgreich teil. 8 Prüflinge bestanden die Prüfung nicht, sodass sich eine Durchfallquote von 44 % ergab.
Weitere Ausführungen bezüglich Ausbildungskostenausgleichskasse, Ausbildungsnachweise, überbetriebliche Ausbildung und entsprechenden Veränderungen im Jahr 2013 folgten.
Berufsbildungswart Mayer empfahl weiterhin, über Veranstaltungen wie z.B. Berufsbildungsmessen weiteren Nachwuchs zu akquirieren. Hierzu bat er um konstruktive Unterstützung sämtlicher Kollegen.
 
Geschäftsbericht des QM/UM-Beauftragten
Nahezu alle erforderlichen Audits 2012 wurden durchgeführt.QUB Albert Mayer bedankte sich für die gute und nutzbringende Zusammenarbeit, insbesondere bei den beiden Auditoren Werner Gekeler und Bernd Pauleweit.
Er kündigte für das Jahr 2013 an, zwei weitere Kollegen zu Auditoren ausbilden zu lassen um die zeitlichen Probleme besser bewältigen zu können.
Bericht des Kassenwartes
Kassenwart Martin Katz begrüßte die Versammlung und legte den Kassenbericht des laufenden Geschäftsjahres 2012, sowie den Haushaltplan für 2013 vor.
Der Haushaltsplan für 2013, sowie der Innungsbeitrag für 2013 wurden von der Versammlung einstimmig beschlossen.
Am späten Nachmittag beendete Obermeister Feuerer die Herbstinnungsversammlung der Schornsteinfegerinnung Tübingen mit guten Wünschen für die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage und ein guten Start in das Jahr 2013.
 
Innung Tübingen

31.Internationales Schornsteinfegertreffen im Italienischen Vigezzo Tal

Annähernd 1000 Schornsteinfeger aus der ganzen Welt sind 2012 zum Schornsteinfegertreffen nach Italien gereist.
Dass das Treffen jeweils im September über die Bühne geht, ist kein Zufall. Den am Ende des Sommers wurden die Täler im Hinterland von Locarno jeweils von sogenannten -Padroni-durchstreift, die jugendliche Arbeitskräfte suchten, um mit diesen während des Winters in den Städten der Po-Ebene Kamine zu reinigen.
Lisa Tetzner setzte diesen Kindern in ihrem Buch -Die schwarzen Brüder-ein literarisches Denkmal. Dieses Buch wird zurzeit in Köln im Studio und im Tessin für die Außenaufnahmen verfilmt und erscheint im Herbst 2013 in den Kinos.
Im Gedenken an diese Kinder wurde nun schon zum 31. Mal das Internationale Schornsteinfegertreffen in Santa Maria Maggiore veranstaltet.
Die Schornsteinfegerinnungen Tübingen und Freiburg charterten dieses Jahr eigens einen Bus, damit der Traum einmal am Schornsteinfegertreffen teilzunehmen für manchen Kollegen Realität werden konnte. Fast 30 Personen sind in Italien, nahe des Lago Maggiores am Freitagnachmittag angekommen.
Ein Erlebnis das Seinesgleichen sucht, so die Stimmungslage der Kollegen, wenn sie sich vor dem Schornsteinfegerdenkmal, welches zu Ehren des kleinen Faustino erstellt wurde der beim reinigen der Schornsteine durch einen Stromschlag starb, in Malesco zum Gruppenbild in ihrer Zunftkleidung mit Besen positionieren. Einer der Höhepunkte im Leben eines Schornsteinfegers.
Danach in den Verträumten Gassen und Straßen von Malesco herumzuspazieren, ein Smalltalk mit Kollegen zu halten, solche die man kennt, und andere die man Kennenlernt. Schon viele dauerhafte Freundschaften sind so unter den Kollegen über die Landesgrenzen hinweg entstanden.
Der Festabend im Park der Villa Antonia am Samstag bildete einen der Höhepunkte. Bei fetziger Musik wurde  getanzt und gesungen, bis zum bitteren Ende.       
Wieder Fit geht's dann am Sonntag pünktlich um 10 Uhr zum Umzug. Nach Ländern geordnet gilt es sich aufzustellen. 1000ende Zuschauer säumten wieder die Straßen von Santa Maria Maggiore. Die Schornsteinfeger
--Spazzacaminos--  werden regelrecht angehimmelt. Hier ein Foto, da ein Foto, dort ein Küsschen und hier ein Küsschen, so der Ablauf des Umzuges, welcher weitgehendst von Anita Hofer, einer dort lebenden Deutschen Pizzeriabetreiberin organsiert wird. Genächtigt wurde mitten im Zentrum von Santa Maria Maggiore, direkt am geschehen der Veranstaltung.
Diese 4 Tage werden wohl jedem der dabei war in sehr guter Erinnerung bleiben. Am Montag gings dann wieder nach Hause. Die Fahrt führte mit dem Zug nach Locarno, während der Bus außen herum fuhr. Von Locarno gings dann durch den Tunnel des Bernhardinos über Chur am Ostufer des Bodensees entlang, aber nicht ohne einen Abstecher bei Kollege Günther Blind in Friedrichshafen zu machen, welcher kurzerhand den ganzen Bus voll zum Kaffeetrinken einlud.
Stefan Sekinger   

Reutlinger Ofenführerschein

In Baden-Württemberg einmalig ist der Reutlinger Ofenführerschein. Wie schon im Jahr 2011 übernimmt die Schornsteinfegerinnung für den Bezirk des Regierungspräsidiums Tübingen durch Stefan Sekinger den Part der Gesetzlichen Bestimmungen, rund ums Heizen mit Holz.
Die zweithöchste Belastung an Feinstaub in Baden-Württemberg, gemessen in Reutlingen veranlasste das Umweltbildungszentrum Listhof in Reutlingen diesem entgegenzuwirken.
So wird neben der Theorie auch Praxis gelehrt, unter anderem auch das richtige Anzünden einer Feuerstätte mit oberem Abbrand. Wie wird die Luft richtig eingestellt, wie viel Brennstoff verträgt mein Ofen, dass sind nur einige der Fragen welche gestellt werden.
Der Ofenführerschein umfasst aber auch einen Motorsägenlehrgang. Nach Absolvierung des Ofenführerscheines berechtigt dieser bei Vertragsunternehmen unter anderem vergünstigtes einkaufen.
Eine wirklich gelungene Sache, was auch von der Stadt Reutlingen unterstützt wird.
Besser schulen als Verbrennungsverbote zu erteilen, so dass Fazit der Schornsteinfegerinnung.
 
Stefan Sekinger

Seminar Büroverwaltung und Organisation

Auf vielfachen Wunsch organisierte die Abteilung Berufsbildung der Schornsteinfegerinnung für den Regierungsbezirk Tübingen wieder einmal ein Seminar für unsere Bürohilfen

Auf vielfachen Wunsch organisierte die Abteilung Berufsbildung der Schornsteinfegerinnung für den Regierungsbezirk Tübingen wieder einmal ein Seminar für unsere Bürohilfen, bzw. für diejenigen die die ganze Arbeit alleine bewältigen müssen. Die Themen Büroorganisation, Selbstmanagement und Zeitmanagement überschrieben diese sehr informativen und lehrreichen Stunden.
Da wir derzeit allesamt mit dem immens aufgeblähten Bürokratismus zu kämpfen haben, kamen die vielen Tipps und Anregungen gerade recht. Und so startete der Leiter des Seminars, Herr Gerhard Schick, selbstständiger Bilanzbuchhalter nach einer kurzen Einführung gleich mit dem Thema:  Effiziente Organisation und Planung nach Prioritäten. Nachdem wir nun gelernt hatten, unsere Aufgaben nach Dringlichkeit und Wesentlichkeit  einzuteilen, ging unser Referent nahtlos zum nächsten, uns wohl bekannten heißen Problem: „Das tägliche Chaos" über. Hier fanden wir uns alle wieder. Unter den Beteiligten spürte man die Anstrengungen, die unser tägliches Geschäft derzeit von uns abverlangt. Interessante Tipps fürs Telefonieren, oder die immer mehr an Bedeutung findende E-Mail Kommunikation und deren Bearbeitung fanden  aufmerksames Gehör. Manchen ratsamen Tipp gegen überquellende Ablagen konnten die Teilnehmer für sich einstecken.
Beim Thema „Checklisten" entdeckten wir einiges, was uns an unsere Zertifizierung erinnerte. Der QM/UM Beauftragte der Innung, Albert Mayer, zog am Ende dieses kurzweiligen und  aufschlussreichen Tages eine Querverbindung zu unserem QM/UM System. Nur durch ein konsequentes Selbstmanagement und durch strickte Disziplin  kann bei der Fülle der Aufgaben noch einiges an Zeit generiert werden. Wir müssen es nur noch umsetzen.
Mit dem herzlichen Dank der Seminarteilnehmer überreichte er Herrn Schick einen kleinen Glücksbringer der schwarzen Zunft, der seinen hoffentlich stets aufgeräumten Schreibtisch zieren und seinem Wirken Glück bringen soll.
16.11.2012
Albert Mayer
BBW
 

Bildungsmesse in Balingen 27. - 29.09.2012

Zum ersten Mal waren  die Kollegen der schwarzen Zunft auch im Zollern-Alb-Kreis auf Azubi-Fang.  Vom 27.- 29.September fand in der volksbankmesse und in der SparkassenArena in Balingen die Bildungsmesse „Visionen - Wege nach dem Schulabschluss" statt.

 
Bei der großen Bandbreite der zur Auswahl stehenden Ausbildungsmöglichkeiten fällt es den jungen Schulabgängern nicht leicht, den richtigen Beruf für sich zu finden. Bildungsmessen, wie die in Balingen „Visionen 2012" bieten hierfür wertvolle Entscheidungshilfen. Die verschiedenen Aussteller,  von Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen, insbesondere auch die Handwerker,  boten den Schülern und Eltern Gelegenheit, sich Eingehens  über mögliche Wege nach dem Schulabschluss zu informieren. In persönlichen Gesprächen konnten die Kollegen unser schönes Handwerk, das so abwechslungsreich und vielseitig ist, nahegebracht werden. In Zeiten, wo Schlagwörter wie: Energieeinsparung, Umweltschutz oder Energiewende ständig in den Medien kursieren, bieten gerade solche Events die Möglichkeit den Besuchern zu verdeutlichen, dass dies nicht ohne das Schornsteinfegerhandwerk geht. Denn wir sind die neutralen Ansprechpartner schlechthin.
Ein Dankeschön, den Kollegen und der Kollegin für die aufgebrachte Zeit der Standbesetzung. Viele gute Gespräche konnten mit den teils sehr wissbegierigen jungen Leuten geführt werden. Bitte gebt interessierten Schulabgängern die Möglichkeit ein Praktikum zu absolvieren und die Chance auf einen Ausbildungsplatz.
 
Innung Tübingen
Albert Mayer
BBW
 

Josef Strahl zum Ehrenmeister ernannt

 

Josef Strahl zum Ehrenmeister ernannt

An der Innungsversammlung am 25. Mai 2012 in der Stadthalle Pfullendorf haben die Mitglieder der Schornsteinfegerinnung Tübingen Ihren langjährigen Schriftführer und Vorstandsmitglied Josef Strahl zum Ehrenmeister ernannt.
 
Josef Strahl wurde am 16. April 1993 zum Schriftführer der Schornsteinfegerinnung Tübingen gewählt. Dieses Amt hat er mit außergewöhnlichem Engagement bis zum 02. Dezember 2011 ausgeführt. Jeder der schon einmal Schriftführer war oder ist, weiß wie hoch das zu bewerten ist, sich so lange Zeit dem Papier und Bleistift verschrieben zu haben.
 
Seit Oktober 2000 ist Josef zusätzlich zu seinem Ehrenamt in der Vorstandschaft im Messgeräteprüfstand unserer Innung tätig.
 
Die Schornsteinfegerinnung Tübingen bedankt sich recht herzlich bei Josef Strahl für seine jahrelange Mitwirkung in der Vorstandschaft bzw. beim Prüfstand.
 
 
Andreas Feuerer
Obermeister
 

Aktuellschulung für Bezirksschornsteinfegermeister

Der Berufsbildungswart der Schornsteinfegerinnung für den Bezirk des Regierungspräsidiums Tübingen, Albert Mayer hat vom 27.- 29. Februar 2012 zur Schulung über aktuell anstehende Themen ins Innungshaus nach Riedlingen geladen.


Fast alle der 169 Bezirksschornsteinfegermeister, die Innungsmitglieder der Schornsteinfegerinnung Tübingen sind,  folgten seiner Einladung.
Als Referenten konnte Albert Mayer, Obermeister Andreas Feuerer und den Stellvertretenden Technischen Innungswart Peter Beham gewinnen.
Andreas Feuerer informierte über Aktuelle Themen der Berufspolitik, sowie über die Umsetzung der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung, der Erfassung von Feuerstätten für feste Brennstoffe, der Datenaufnahme und der notwendigen Formulare und Fristen.
Peter Beham referierte über allerhand aktuelle Themen der technischen Abteilung. Des Weiteren Stand er den Kollegen Rede und Antwort über Fragen rund um die Umsetzung und Anforderungen der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung, den geänderten Messrhythmen und der entsprechenden Überprüfungsintervalle. 
Die Schulungsmaßnahme wurde innerhalb von drei 3 Tagen für alle neun Landkreise, die im Regierungsbezirk Tübingen angehören, durchgeführt.

Bildungsmesse in Ravensburg 09.02. 11.02.2012

Bereits zum achten Mal fand nun schon diese, bei jungen Menschen  sehr begehrte  Messe, zur beruflichen Orientierung in Ravensburg statt.

Solche  Messen geben passende Antworten auf  Fragen, die junge Leute nach ihrem Schulabschluss bewegen. Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp stellte in seinem Grußwort diese Veranstaltung  unter das Motto: gut vorbereiten, informieren und wohlüberlegt entscheiden. Und:  offen bleiben für neue Ideen, für Angebote, die vielleicht zunächst so gar nicht zu passen scheinen - und sich hinterher vielleicht gerade als maßgeschneidert erweisen.
Exakt unser schönes Handwerk das so vielseitig ist, kann sich als solches aufzeigen. Traditionelle Kehrarbeiten von Schornsteinen und Abgasanlagen die unseren Beruf seit je her prägten und im vorbeugenden Brandschutz  unverzichtbar gestalten, bis hin zur energetischen Beurteilung von Gebäuden machen es aus.
Energieeinsparung und aktiver Umweltschutz sind Marksteine der  so genannten Energiewende, die auch an unserem Gewerk nicht spurlos vorüber ziehen. Noch immer wird die neutrale Beratung des Schornsteinfegers in der Anlagentechnik sehr stark in Anspruch genommen und gestaltet  gerade deshalb unser Berufsbild gegenwärtig nicht uninteressant. Genau dies galt es,  den wissbegierigen jungen Menschen die unseren Stand besuchten, zu vermitteln.
Danke, den Kollegen Bezirksschornsteinfegermeister und Mitarbeiter, für ihren Einsatz. Bitte stellt interessierten Schulabgängern auch einen Ausbildungsplatz zur Verfügung, wenn Anfragen eingehen.

Innung Tübingen
Albert Mayer
BBW

Innungsversammlung vom 02.12.2011

Innungsversammlung der Schornsteinfeger-Innung Tübingen
am 02. Dezember 2011 in Pfullendorf

Pünktlich um 9.30 Uhr eröffnete Obermeister Andreas Feuerer die Versammlung in der Stadthalle in Pfullendorf.
Zuerst wurde von Obermeister Feuerer die Kollegin und die Kollegen sowie die Her-ren Altmeister und Ehrenmeister Werner Bosch begrüßt.

Als ersten Gast konnte der Obermeister den Präsidenten des Landesinnungsverban-des Franz Klumpp begrüßen, ebenso begrüßte Er die Herren Obermeister Walter Baum Innung Stuttgart und Werner Rottler Innung Freiburg. Obermeister Jürgen Braun von der Innung Karlsruhe, hat sich aus gesundheitlichen Gründen entschul-digt.
Ein Willkommensgruß ging  an den Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bibe-rach Herrn Fabian  Bacher, an Frau Anita Teufel, Sekretärin der Geschäftsstelle in Riedlingen sowie an den stellvertretenden Vorsitzenden des ZDS BG Württemberg Herrn Manuel Brielmayer.
Der Einladung gefolgt ist auch der technische Berater des LIV Herrn Thomas Kugel, dieser wurde von OM Andreas Feuerer ebenfalls auf das herzlichste begrüßt.

Nach der Begrüßung durch den Obermeister wurde die Tagesordnung, nach Ände-rung unter TOP 10, von der Versammlung genehmigt. Die Niederschrift der letzten Innungsversammlung wurde von der Versammlung ebenfalls genehmigt.

Grußworte
In dem kurzen Grußwort vom stellvertretenden Vorsitzenden der ZDS BG-Württemberg Herrn Manuel Brielmayer wurde die KÜO und das Formularwesen an-gesprochen. Ein weiteres Thema waren die Vergabekriterien zum Vergabesystem, hier will er versuchen, auf Landesebene mit den zuständigen Institutionen, für alle eine tragbare Lösung zu finden.

Ehrungen
Dankesworte und ein persönliches Präsent erhielt Kollege Eckard Zimmer für die 10jährige Tätigkeit als Prüfstandleiter beim Messgeräte Prüfstand der Innung Tübin-gen.

Mit dem Goldenen Meisterbrief zum 50-jährigen Meisterjubiläum wurden die Altmeis-ter Manfred Mück und Werner Kemmler geehrt. 
Die Herren Altmeister Karl Rothmund und Georg Fimpel erhielten zum 60-jährigen Meisterjubiläum den Diamanten Meisterbrief aus den Händen von OM Feuerer.

Im Berichtszeitraum wurden die Kollegen Ewald Kleinert, Hans Bucher und Bernhard Heberle in den Ruhestand versetzt, sie wurden vom Obermeister mit einem Ge-schenk der Innung bedacht.

Veränderungen auf den Kehrbezirken
Auf die Kehrbezirke Reutlingen Nr. 2 und 9 wurden die Kollegen Karsten Winkler und Roland Braun neu bestellt. Aus der Innung Stuttgart ließ sich Kollege Wolfgang Schürer auf den Kehrbezirk Alb-Donau-Kreis Nr. 8 versetzen. Die neuen Kollegen hieß Obermeister Andreas Feuerer in der Innung Tübingen herzlich willkommen.
Innerhalb der Innung ließ sich Kollege Jens Rix von Reutlingen Nr. 8 nach Tübingen Nr. 10 versetzen und Kollege Andreas Lehner wechselte im Alb-Donau-Kreis vom Kehrbezirk Nr. 8 auf die Nr. 1.
Ausgeschrieben und somit nicht besetzt sind zurzeit die Kehrbezirke Biberach Nr. 6 und Tübingen Nr. 12.

Vom Präsidenten Franz Klumpp wurden in seinem aktuellen Referat die Themen KÜO, Verbändevereinbarung, Vergabekriterien, Lehrlingskostenausgleichskasse, STS-BW, Altersversorgung, Umsetzung der Bundes-KÜO und der Berufsnachwuchs ausführlich angesprochen. Das gesamte Referat erscheint im „der Experte".

Geschäftsbericht des Obermeisters
Nachdem Präsident Franz Klumpp ausführlich über das Berufspolitische Geschehen berichtete, konnte sich Obermeister Andreas Feuerer auf das Geschehen in der In-nung beschränken.
Mit dem Rückblick auf den LIV-Tag in Weingarten begann der Obermeister seine Ausführungen. Die Veranstaltungen zum LIV-Tag waren gut Organisiert und wurden somit auch zum Erfolg. Enttäuschend nannte Andreas Feuerer allerdings der Besuch der Kollegen, an der Werbung kann es nach seiner Meinung nicht gelegen haben.

Vom Obermeister wurde eine Einladung nach Ehingen zum Verein „Haus und Grund" wahrgenommen. Die Gespräche mit den Mitglieder von „Haus und Grund" waren nach den Worten von Andreas Feuerer sehr konstruktiv, so wurde von Ihm die Auf-gaben unseres Handwerks vorgestellt, dabei konnten manche Vorurteile und Unwis-senheit ausgeräumt werden.

Zwischen dem Fachverband „Abgasanlagen und Hausschornsteinbau e.V." fand bzw. findet ein reger Schriftverkehr stat. Anlass dazu ist die Tatsache, dass wenn von einem Bezirksinhaber innerhalb seines Kehrbezirks Schornsteine aufgestellt o-der eingebaut werden, dann kann von dem Bezirksinhaber keine Abnahme vorge-nommen werden.

Obermeister A. Feuerer berichtete von den Aktionen die im Rahmen des „Tag des Schornsteinfegers" am 20. Oktober 2011 in der Innung Tübingen, mit dem Schwer-punkt Lehrlingswerbung, veranstaltet wurden. Es wurden z.B. in Haupt-, Re-al/Werkrealschulen und auch an Gymnasien von Kollegen, zum Teil mit Mitarbeiter, in Berufs-Informationsveranstaltungen der Beruf des Schornsteinfegers dargestellt. Den Teilnehmenden Kollegen sprach Obermeister Feuerer seinen herzlichsten Dank aus.

Im November fand eine Informationsveranstaltung zum Thema Altersversorgung stat. Da die Rentenkasse bei der Bayrischen Versorgungskammer zum 31.12.2012 ge-schlossen wird und Pflichtversicherung bei der Deutschen Rentenversicherung eben-falls Endet ist jeder BSM für seine Altersversorgung selber verantwortlich. Es sollten aber trotzdem keine Schnellschüsse bezüglich neuer Verträge gemacht werden.
Als Referent bei der Veranstaltung war auch Ehrenobermeister Peter Habel anwe-send der in seinen Ausführungen die verschiedenste Möglichkeiten und wesentlichen Änderungen im Bereich der Altersversorgung darstellte. Dies ist ein sehr komplexes Thema das die Kollegen noch länger beschäftigt und Entscheidungen abverlangt.

Zum Thema Verbändevereinbarung gab Obermeister Feuerer noch einen kurzen Überblick. Bei den Handwerkskammern in Ulm und Reutlingen sind zur Zeit Kurse für das SHK-Handwerk am Laufen, wobei auffällt, dass die Teilnehmerzahl während der Kursdauer zum Ende immer abnimmt.

Das Gebührenverzeichnis der Innung Tübingen wurde im Bereich für die Messgerä-te-Prüfung für Dritte (Nichtmitglieder) dem tatsächlichen Zeitaufwand angepasst.
Mit dem Leitspruch „Einer für alle, alle für einen", denn seine Bedeutung ist jetzt und zukünftig wichtiger denn je, beendete Andreas Feuerer seinen Geschäftsbericht  

Geschäftsbericht des Technischen Innungswartes
In seinem Geschäftsbericht wurden vom Techn. Innungswart Siegfried Rothmund folgende Themenbereiche angesprochen:
Saunaöfen
Die europäische Norm DIN EN 15821 - Mehrfach befeuerbare Saunaöfen zur Ver-feuerung von Natur belassenem Scheitholz - ist seit dem 1. Juli 2011 harmonisiert. D. h., dass ab diesem Zeitpunkt die Saunaöfen, die entsprechend der o. g. Norm in Verbindung mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet sind, keine Zustimmung im Einzel-fall durch die oberste Baurechtsbehörde mehr benötigen.
Saunaöfen, die nach dem 01.07.2011 ohne CE-Zeichen in Verkehr gebracht werden, benötigen eine Zustimmung im Einzelfall.

LBO -Abnahme an BHKW
In der jüngsten Novelle der Landesbauordnung Baden-Württemberg wurde, entge-gen der Musterbauordnung, nicht die Bescheinigung über die Tauglichkeit und      sichere Benutzbarkeit der Leitungen zur Abführung von Verbrennungsgasen von BHKW's durch den BSM aufgeführt. Somit sind die Verbrennungsmotoren und deren Abgasanlagen unabhängig, ob die Abgasabführung im Unterdruck oder Überdruck erfolgt, nicht durch den BSM abnahmepflichtig. Dies wurde dem LIV auch durch das Wirtschaftsministerium BW bestätigt.

Verbindungsstücke:
Es gibt immer mehr Hersteller von doppelwandigen Edelstahlschornsteinen, die eine Kennzeichnung für ihre Produkte nach DIN EN 1856-2 haben.
Laut Auskunft der Firma Möck kann ihr zugelassener Strahlungsschutz mit jedem handelsüblichen, geprüften Verbindungsstück verwendet werden. Eine Bindung an Rohre der Firma Möck besteht anscheinend nicht.

Drucküberwachungseinrichtungen:
Wie bereits auf der Homepage im internen Bereich veröffentlicht, hat die Drucküber-wachung LUC der Firma Leda einen Einstellbereich von 4-20 Pa. Die Zulassung der Firma Leda sagt aus, dass jede Drucküberwachungseinrichtung vor Ort einzustellen und dies durch ein Protokoll zu dokumentieren ist. Der Betreiber muss dem BSM die-ses Protokoll vorlegen.

Unfallverhütung
Aus aktuellem Anlass wurden von Seiten des Landesinnungsverbandes Baden-Württemberg verschiedene Anfragen bezüglich der Auslegung der Unfallverhütungs-vorschriften an die Bauberufsgenossenschaft gestellt. Siegfried Rothmund bat die Kollegen die Vorgaben der BG-Bau zu beachten.
 
Bundes- Kehr- und Überprüfungsordnung
Die Bundes- Kehr- und Überprüfungsordnung wurde Stand Juli 2011 im § 1 Abs. 2 wie folgt geändert;
Bei Feuerstätten, Blockheizkraftwerken, Wärmepumpen und ortsfesten Verbren-nungsmotoren für flüssige und gasförmige Brennstoffe darf der Kohlenmonoxidanteil im Rahmen der Abgaswegeüberprüfung bezogen auf unverdünntes, trockenes Ab-gas, nicht mehr als 1000 ppm betragen.
Eine Überschreitung des CO-Grenzwerts führt nun auch bei Feuerstätten mit flüssi-gen Brennstoffen spätestens nach 6 Wochen zu einer Wiederholungsmessung.

Auslegungskatalog und Kommentar zur 1.BImSchV:
Der neue Auslegungskatalog ist mit Stand 05.08.2011 erschienen.
Die Definition der Einzelfeuerstätte wurde mit in den Auslegungskatalog eingearbei-tet. Der Zentralinnungsverband erstellt derzeit eine Arbeitshilfe zur Umsetzung der Differenzierung der Einzelfeuerstätte im Sinne der 1.BImSchV.
Der Auslegungskatalog wird auf der Homepage der Innung Tübingen  in den internen Bereich eingestellt.

Nach Informationen über die Novellierung der FeuVO, Messtechnik Feststoffmessge-rät, Brennkammereinsatz „Stachel-Holz-Heater", Absorber an Kachelofenflächen und Energie SparCheck informierte der Technische Innungswart die Kollegen noch über die Statistik und die Erfassung der Feuerstätten für feste Brennstoffe. Abgabetermin für die Statistik ist auf den 10.01.2012 festgelegt.

Geschäftsbericht des Lehrlings- und Berufsbildungswartes
Am 10. Dezember 2011 wird der zweite Eignungstest in diesem Jahr wieder in der Geschäftsstelle des LIV in Ulm durchgeführt. Angemeldet haben sich bis vergange-nen Montag nur 13 junge Leute, die den Test machen und sich für unseren Beruf interessieren.

Im Rahmen einer Ausbildungsinitiative zum Tag des Schornsteinfegers wurde vom BBW Albert Mayer eine massive Lehrlingswerbung organisiert. Albert Mayer bedank-te sich besonders bei denjenigen Kollegen die sich an dieser Aktion vorbildlich betei-ligten.

Im Innungsbereich Tübingen befinden sich im 1. Lehrjahr 10 Auszubildende, im 2. Lehrjahr 19 und im 3. Lehrjahr 13 Auszubildende  
In Baden Württemberg sind zum neuen Lehrjahr am 01.09.2011 insgesamt 64 Aus-zubildende in unser Handwerk eingetreten.

Die Wintergesellenprüfung für Azubis mit  2,5 Jahren Lehrzeit startet am 30.01.2012 und dauert bis zum 17.02.2012. Für die, die drei Jahre lernen beginnt die Prüfung am 11.06. und endet am 25.07.2012

Bei der diesjährigen Sommergesellenprüfung vom 07. - 27.Juli 2011 haben sich ins-gesamt 21 Azubis angemeldet, 18 haben jedoch nur teilgenommen wovon 16 die Prüfung bestanden.

Bei der Meisterprüfung im Herbst 2011 haben insgesamt 24 Prüflinge teilgenommen, davon haben 15 Teilnehmer die Prüfung mit Erfolg bestanden.

Albert Mayer berichtete noch von den Schulungsmaßnahmen und Seminare die im Berichtszeitraum von der Innung durchgeführt wurden.

QM/UM
Im November 2011 wurde ein internes Audit in der Geschäftsstelle in Riedlingen vor-genommen. Vom Auditor Bernhard Bullinger wurden die verschiedensten Kriterien unter die Lupe genommen. Als Fazit wurde der Innung Tübingen bestätigt, dass dies eine gut funktionierende Organisation ist, mit dem Ziel der ständigen Optimierung.

Leider musste der QUB berichten, dass die internen Audits 2011 noch nicht vollstän-dig durchgeführt werden konnten, diese aber zeitnah abgearbeitet werden.

Mit dem Dank an die Referenten aus der Innung, beendete Lehrlings- und Berufsbil-dungswart Albert Mayer seine Ausführungen.

Bericht des Kassiers
Kassenwart Martin Katz berichtete, dass die Innungskasse einen soliden Kassen-stand aufweist und sogar vorgenommene Rücklagenentnahmen wieder den Rückla-gen zugeführt werden können.

Haushaltsplan
Mit der Information, dass der Innungsbeitrag im Jahr 2012 nicht angehoben werden muss, begann Martin Katz den Haushaltsplan für 2012 der Versammlung näher zu bringen. Die Konten die eine wesentliche Veränderung gegenüber 2011 aufweisen, bzw. neu eingerichtet wurden, erklärte der Kassier verständlich und ausführlich.
Die Haushaltssumme gegenüber dem Vorjahr ist gesunken, was den Sparplan der Innung aufzeigt.
Der Haushaltsplan 2012 wurde bei der anschließender Abstimmung durch die Ver-sammlung mehrheitlich genehmigt.

Nachwahlen
Nachdem der bisherige Schriftführer Josef Strahl nach 19-jähriger Tätigkeit die Posi-tion des Schriftführers zur Verfügung stellte wurde eine Nachwahl erforderlich.
Zur Wahl als Schriftführer wurden die Kollegen Martin Desczyk und Karl-Heinz Müller Vorgeschlagen.
Nach der kurzen Vorstellung der beiden Kollegen wurde Kollege Martin Desczyk bei der anschließenden Wahl von der Versammlung zum neuen Schriftführer der Innung gewählt. 

Zum stellvertretenden Kassenprüfer wurde der Vorgeschlagene Kollege Markus Maulbetsch von der Versammlung einstimmig gewählt.

Satzungsänderung
Ein Beschluss zur  vorgesehenen Satzungsänderung wurde von der Versammlung nicht vorgenommen, da es noch immer einige Punkte gibt die vor der Beschlussfas-sung geändert bzw. eingearbeitet werden müssen. Der Vorstand wird die Satzung dementsprechend ändern damit eine Beschlussfassung bei der nächsten Innungs-versammlung erfolgen kann.

Nachdem keine Anträge vorlagen und eingereicht wurden, konnte Obermeister And-reas Feuerer die Innungsversammlung, mit den besten Wünschen zum bevorstehen-den Neuen Jahr beenden.
 

Reutlinger Ofenführerschein

Schornsteinfegerinnung Tübingen ist Mitveranstalter des Reutlinger Ofenführerscheines.

Landesweit einmalig ist der Ofenführerschein des Umweltbildungszentrum Listhof in Reutlingen. In 4 verschiedenen Modulen kann der Große Ofenführerschein erworben werden. Modul 1 fand am 18.11.2011 im Umweltbildungszentrum statt. Reinhard Braxmaier, Umweltschutzbeauftragter der Stadt Reutlingen, Stefan Sekinger von der Schornsteinfegerinnung Tübingen und Ralf Bültge-Bohla vom Umweltbildungszentrum Reutlingen, waren die Referenten des ersten Moduls „Heizen mit Holz".
Die weiteren Module werden folgende sein: Brennholzeinkauf am 10.02.2012. Alles über Holzheizungen am 24.03.2012 und ein Motorsägenlehrgang welcher am 25. Und 26. November 2012 stattfindet. Bei erfolgreicher Absolvierung aller 4 Module wird der Große Ofenführerschein ausgestellt, welcher viele Vorteile wie z.B. verbilligter Einkauf bei Partnerunternehmen in der Land, Garten- und Forstwirtschaft bietet.
Der Grundgedanke dieses Ofenführerscheines war, dem hohen Feinstaubemissionen in der Stadt Reutlingen, durch vernünftig betriebene und beschickte Festbrennstofffeuerstätten entgegenzuwirken.
Interessierte können sich gerne beim Umweltbildungszentrum Listhof in Reutlingen erkundigen. Bei Interesse werden alle Module wiederholt.


 
Homepage: www.listhof-reutlingen.de
 

Infoveranstaltung zu aktuellen Themen in Zell

Infoveranstaltung zu aktuellen Themen der Schornsteinfegerinnung Tübingen in Bechingen-Zell

 
Am 18. November 2011 folgten viele Mitglieder und auch eine stattliche Anzahl an Ehefrauen und Partnerinnen der Einladung von Innungsobermeister Andreas Feuerer zu einer Infoveranstaltung. Es gab Aktuelles zu zwei brisanten Themen, die das Handwerk momentan beschäftigen, zu berichten. Zum einen die Änderung der Innungssatzung und zum anderen der Entwurf über das Gesetz zur Neuordnung der Altersversorgung bevollmächtigter Bezirksschornsteinfegermeister.
Obermeister Andreas Feuerer stellte den aktuellen Entwurf der neuen Satzung vor, der von der Vorstandschaft der Innung in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Ulm/Donau erstellt wurde.
Zum zweiten Thema „Neuordnung der Altersversorgung für bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegermeister" konnte der Ehrenobermeister der Schornsteinfegerinnung Tübingen Herr Peter Habel als kompetenter Referent gewonnen werden.
Peter Habel, der sich seit vielen Jahren mit Thema Altersversorgung der Bezirksschornsteinfegermeister intensiv befasst, konnte die anwesenden Damen und Herren umfassend zu den anstehenden Veränderungen informieren.

30. Internationales Schornsteinfegertreffen im Vigezzo Tal

30. Internationales Schornsteinfegertreffen im Italienischen Vigezzo Tal

Über 1000 -Men in Black-sind erwartet worden. Es kamen mehr als 1100 Schwarze Männer aus der ganzen Welt.

 

Dass das Treffen jeweils am ersten Septemberwochenende über die Bühne geht, ist kein Zufall. Den am Ende des Sommers wurden die Täler im Hinterland von Locarno jeweils von so genannten -Padroni-durchstreift, die jugendliche Arbeitskräfte suchten, um mit diesen während des Winters in den Städten der Po-Ebene Kamine zu reinigen.
Lisa Tetzner setzte diesen Kindern in ihrem Buch -Die schwarzen Brüder-ein literarisches Denkmal.
Im Gedenken an diese Kinder wurde nun schon zum 30. Mal das Internationale Schornsteinfegertreffen in Santa Maria Maggiore veranstaltet.
Die Schornsteinfegerinnung Tübingen lies dieses Jahr eigens einen Bus laufen, damit der Traum einmal am Schornsteinfegertreffen teilzunehmen für manchen Kollegen Realität werden konnte. Über 30 Personen im Bus und einige Motorrad und VW-Busfahrer sind in Italien, nahe des Lago Maggiores angekommen.
Ein Erlebnis das Seinesgleichen sucht, so die Stimmungslage der Kollegen, wenn sie sich vor dem Schornsteinfegerdenkmal, welches zu Ehren des kleinen Faustino erstellt wurde der beim reinigen der Schornsteine durch einen Stromschlag starb, in Malesco zum Gruppenbild in ihrer Zunftkleidung mit Besen positionieren. Einmalige Gänsehautatmosphäre!!
Danach in den Verträumten Gassen und Straßen von Malesco herumzuspazieren, ein Smalltalk mit Kollegen zu halten, solche die man kennt, und andere die man Kennen lernt. Schon viele dauerhafte Freundschaften sind so unter den Kollegen über die Landesgrenzen hinweg entstanden.
Der Festabend im Park der Villa Antonia am Samstag bildete einen der Höhepunkte. Bei fetziger Musik wurde  getanzt und gesungen, bis zum bitteren Ende.
Wieder Fit geht's dann am Sonntag pünktlich um 10 Uhr zum Umzug. Nach Ländern geordnet gilt es sich aufzustellen. 1000ende Zuschauer säumten wieder die Straßen von Santa Maria Maggiore. Wie Filmstars werden die
-Spazzacaminos- bewundert. Hier ein Foto, da ein Foto, dort ein Küsschen und hier ein Küsschen, so der Ablauf des Umzuges, welcher weitgehendst von Anita Hofer, einer dort lebenden Deutschen Pizzeriabetreiberin organisiert wird. Ihr gebührt ein herzlicher Dank, auch für das besorgen des Quartiers welches bei nur einer Übernachtung und gut ausgebuchten Hotels nicht gerade einfach zu besorgen war.
Fazit der Veranstaltung: Es war absolute Spitze, einfach unvergesslich. Besonders schön war das die Kollegen durch den gecharterten Bus inmitten ihrer Familien die schönen Tage ohne Stress erleben durften. Folgende Bezirksschornsteinfeger der Schornsteinfegerinnung Tübingen durften diese herrlichen Tage teilweise mit ihren Familien erleben: Albert Mayer, Peter Killmaier, Günther Blind, Stefan Sekinger, Siegfried Kailer, Wilhelm Halder, Joachim Gräther, Josef Strahl, Martin Schmidt, Ewald Kleinert, Thomas Sontheimer, Roland Hawryszko, Wilfried Stöckler und Willi Franz.  Schon im nächsten Jahr werden wir aller Voraussicht nach die gesamten 4 Tage nach Italien fahren. Die Ausschreibung erfolgt frühzeitig.
 
Stefan Sekinger

Innungsversammlung vom 20.05.2011

Als Novum bei einer Innungsversammlung konnte OM Feuerer gleich zwei Handwerkskammerpräsidenten begrüßen, zum einen von der Handwerkskammer Reutlingen Herrn Joachim Möhrle und von der Handwerkskammer Ulm Herrn Anton Gindele.

Innungsversammlung der Schornsteinfeger-Innung Tübingen
Am 20. Mai 2011 in Pfullendorf
 
Pünktlich um 9.30 Uhr eröffnete Obermeister Andreas Feuerer die Versammlung in der Stadthalle in Pfullendorf.
Zuerst wurde von Obermeister Feuerer die Kollegin und die Kollegen sowie die Herren Altmeister, Ehrenobermeister Peter Habel und Ehrenmeister Peter Schwenk begrüßt.
Als Novum bei einer Innungsversammlung konnte OM Feuerer gleich zwei Handwerkskammerpräsidenten begrüßen, zum einen von der Handwerkskammer Reutlingen Herrn Joachim Möhrle und von der Handwerkskammer Ulm Herrn Anton Gindele.
Als weiteren Gast konnte der Obermeister den Präsidenten des Landesinnungsverbandes Franz Klumpp begrüßen, sowie die Herren Obermeister Walter Baum Innung Stuttgart, Jürgen Braun Innung Karlsruhe und Werner Rottler Innung Freiburg.
Ein Willkommensgruß ging auch an den Geschäftsführer der STS-BW GmbH Herr Marc Hunecken, an Frau Anita Teufel, Sekretärin der Geschäftsstelle in Riedlingen und den Altgesellen Michael Kremb.
 
Nach der Genehmigung der Tagesordnung und der Niederschrift der letzten Innungsversammlung richteten die Handwerkskammerpräsidenten, Herr Möhrle und Herr Gindele, kurze Grußworte an die Versammlung
 
Herr Möhrle (HWK Reutlingen) meinte in seinen Ausführungen, dass das Handwerk die Aufgabe hat, die neue Landesregierung positiv zu begleiten.
Als ein wichtiges Thema darin, sieht Herr Möhrle die Schulbildung. Bei der Energiepolitik ist darauf zu achten, dass auch bezahlbare Energie zur Verfügung steht.
Die neue Landesregierung sollte sich nach den Worten von Herr Möhrle auch pragmatisch im Bereich der Verkehrs- und Infrastruktur zeigen.
 
Die Grußworte von Herr Gindele (HWK Ulm) brachten zum Ausdruck, dass sich das Schornsteinfegerhandwerk in einem Umbruch befindet und somit auch die Rahmenbedingungen sich verändern. Dies zeigt sich zukünftig in gewaltigen Veränderungen dem sich das Schornsteinfegerhandwerk stellen muss. Dazu werden sich die Betätigungsfelder zwangsweise verändern.
Von Herr Gindele wurde auch die Verbändevereinbarung angesprochen, dazu ist die fachliche Qualifizierung der beiden Verbände Voraussetzung. Diese Partnerschaft sollte im partnerschaftlichem nebeneinander ausgeführt werden.
 
Gedenken an die Verstorbenen
Die Anwesenden erhoben sich zu Ehren des verstorbenen Handwerkskammerpräsidenten (Konstanz) Herr Bernhard Hoch von ihren Plätzen. Dieser verstarb unerwartet am 30.04.2011 im Alter von nur 57 Jahren.
 
Ehrungen
Eine besondere Ehrung durfte der ehemalige Technische Innungswart der Innung Tübingen, Herr BSM Werner Bosch, entgegennehmen. Er erhielt aus den Händen von Herr Möhrle, für die Verdienste um das Schornsteinfegerhandwerk, das silberne Ehrenzeichen der Handwerkskammer Reutlingen.
Als Dank für sein außergewöhnliches Engagement für die Innung Tübingen und für das gesamte Schornsteinfegerhandwerk, ernannte Obermeister A. Feuerer Herrn BSM Werner Bosch zum Ehrenmeister der Schornsteinfegerinnung Tübingen. BSM W. Bosch wurde am 21.03.1987 zum stellv. Techn. Innungswart gewählt und am 18.05.2001 übernahm er das Amt des Technischen Innungswartes, dieses Amt führte er bis Dezember 2010 in hervorragender Weise aus.
 
Als Dank für seine Tätigkeit als Kassenwart der Schornsteinfegerinnung Tübingen, bekam BSM Peter Kull ein Geschenk von OM Feuerer überreicht. Von Herr P. Kull wurde das Amt des Kassenwartes 8 Jahre hervorragend ausgeführt.
 
Die Kollegen Albert Mayer und Bernd Pauleweit erhielten für ihre mehr als 10 jährige Tätigkeit als Interne Auditoren und Kollege Elmar Böhmer für über 10-jährige Tätigkeit als Prüfstandmitarbeiter im Messgeräteprüfstand der Innung Tübingen ein kleines Präsent überreicht.
 
Geehrt für 25-jährige Tätigkeit als BSM  wurde Kollege Rolf Tucholski, OM Feuerer übergab die Uhrkunde der Handwerkskammer.
 
Für 20-jährige Betriebzugehörigkeit wurden Herr Jürgen Kärcher bei BSM Hermann Koch und Klaus Strässle bei BSM Rolf Wümmers eine Urkunde überreicht.
Eine Urkunde für 10-jährige Betriebszugehörigkeit erhielt der Schornsteinfeger Michael Kremb, bei BSM Roland Erich.
 
Von Obermeister Feuerer wurden die Herren Peter Stritt, Rolf-Georg Jäger und Bernd Seidel in den Ruhestand verabschiedet.
 
Als neue Kollegen und Mitglieder der Innung Tübingen stellte OM Feuerer die Herren Michael Satzger (RV Nr. 24) und Andreas Lehner (ADK Nr. 8) der Versammlung vor.
 
Die Kollegen Thomas Fetzer (RT NR. 7) und Thomas Zimmer (RV Nr. 21) kamen aus den Innungen Stuttgart bzw. Freiburg zur Innung Tübingen.
 
Innerhalb der Innung wechselten die Kollegen Albert Mayer (RV Nr. 23) und Wendelin Heinzelmann (SIG Nr. 8) den Kehrbezirk.
 
Aktuelle Informationen des Präsidenten des LIV
In seinen Ausführungen ging der Präsident Franz Klumpp auf die verschiedensten Themenbereiche ein. Er informierte die anwesenden Kollegen ausführlich über Berufspolitische Geschehnisse und gab anschließend Antworten auf Fragen aus der Versammlung. Das gesamte Referat von Präsident Franz Klumpp erscheint im „Experten".
 
Geschäftsbericht des Obermeisters
Nachdem sich der Bericht des LIV Präsidenten sehr ausführlich mit den berufspolitischen Themen befasste, konnte sich Obermeister A. Feuerer auf Punkte die die Innung betreffen beschränken.
Nach wie vor wird an der künftigen Struktur unseres Verbandes und der notwendigen Änderung unserer Satzung der Innung gearbeitet. Es fanden hierzu schon mehrere Tagungen statt, in denen verschiedene Konzepte erarbeitet wurden.
Es konnte aber bis heute keine Einigung auf ein Konzept erzielt werden. Aus diesem Grund, so Obermeister Feuerer, wird der Vorstand zur nächsten Innungsversammlung einen Vorschlag zu einer Satzungsänderung erarbeiten, wobei die Anzahl der Vorstände und die Höhe des Innungsbeitrages Hauptthema sein werden.
 
Der Messgeräteprüfstand der Innung Tübingen ist mit Schreiben vom 03.12.2010 vom Wirtschaftsministerium BW als Prüfstelle nach § 13 Abs. 3 der 1.BImSchV benannt worden, die Zertifizierung nach QM/UM war hierzu Voraussetzung     
 
Obermeister Feuerer gab auch den aktuellen Stand zur Änderung der Bundes-KÜO und Gebühren für BImSchV Tätigkeiten bekannt.
Die Auswirkungen dieser Änderungen werden im Rahmen der LIV - Schulung in Rottweil angesprochen. Ebenfalls ist noch eine Aktuellschulung für Juli in Riedlingen vorgesehen.
 
Am 05. April 2011 war eine Veranstaltung des Wirtschaftsministerium BW in Biberach zum Thema erneuerbares Wärmegesetz. Bei dieser Veranstaltung kam klar zum Ausdruck, dass hierzu die Zusammenarbeit zwischen den Baurechtsämtern und des Bezirksschornsteinfegermeisters eine wichtige Rolle spielt. Andreas Feuerer bat alle Kollegen um ein Kooperatives Verhalten mit dem jeweiligen Baurechtsamt.
 
Die Umsetzung der Verbändevereinbarung mit dem SHK Handwerk wird in Reutlingen praktiziert, hier läuft zurzeit ein Kurs, auch bei der Handwerkskammer Ulm ist ein solcher Kurs für Oktober 2011 vorgesehen.
 
Mit dem Hinweis auf Aktionen zum „Tag des Schornsteinfegers" am 20. Oktober 2011 bei der Innung und in den Betrieben, sowie dem Hinweis, dass beim LIV, Messestände für Ausstellungen, Gewerbemessen und Ausbildungsmessen ausgeliehen werden können, beendete Obermeister Feuerer seinen Bericht.
 
Geschäftsbericht des stellvertretenden Technischen Innungswart
Im Bericht von S. Rothmund kamen viele Themen zur Sprach, so auch der zurzeit viel Diskutierte Bereich des Brandschutzabstandes von Rauchrohren. S. Rothmund gab hierzu die neuesten Erkenntnisse und Entscheidungen bekannt.
 
Wenn Verbindungsstücke durch Wände aus brennbaren Baustoffen führen ist darauf zu achten, dass das Verbindungsstück mit nichtbrennbaren Baustoffen mit geringer Wärmeleitfähigkeit ummantelt wird. Porenbeton ist z.B. kein geeigneter Baustoff.
 
Für das Errichten von Schornsteinen ohne Sohle bedarf es zukünftig keiner Zustimmung mehr im Einzelfall, allerdings sind einzelne Kriterien zu beachten. Dies wurde zwischenzeitlich im Gemeinsamen Amtsblatt (GABl) veröffentlicht.
 
Der Edelstahlerlass ist bei Schornsteinen mit CE - Konformitätserklärung nicht anwendbar, sonder nur mit bauaufsichtlicher Zulassung (Z-7.xxx). Ansonsten ist generell ein Schacht erforderlich.
 
Die europäische Norm DIN EN 15821 - betreffen Saunaöfen - wird am 01.07.2011 harmonisiert. Ab diesem Zeitpunkt wird hier keine Zustimmung im Einzelfall mehr benötigt wenn der Saunaofen entsprechend der Norm und dem CE - Zeichen gekennzeichnet ist.
 
Zum Arbeitsblatt DVGW G 631 liegt ein neuer Entwurf vor. Das Arbeitsblatt  G 631 regelt die Installation von Gasgeräten (z.B. in Bäckereien, Fleischereien, Räuchereien Wäschereien) diese wurde dem aktuellen Stand der Technik angepasst. Erscheinungstermin ist noch nicht bekannt.     
 
Zwischenzeitlich sind wieder einige, noch offene Auslegungsfragen zur 1. Bundes Immissionsschutzverordnung abgeklärt. Überwiegend war die Definition der Einzelraumfeuerstätte noch zu Konkretisieren.
Das Arbeitsblatt 601 „Kommentar zur 1.BImSchV", worin Auslegungsfragen geklärt sind, wird in Kürze gedruckt.
 
Der stv. Technische Innungswart S. Rothmund  gab noch bekannt, dass definitiv noch keine zugelassene Messtechnik für die zukünftigen Immissionsschutzmessungen an Feststofffeuerstätten vorhanden ist.
 
Von der Firma Afriso wurde zwischenzeitlich ein Messgerät in die Produktpalette aufgenommen, mit dem man erstmals die Restfeuchte von Hackschnitzel und Pellets messen kann.
 
Mit Hinweisen zum EWärmeG, Energieberatung und Förderprogramme endete der umfassende Bericht von Siegfried Rothmund
 
Geschäftsbericht des Berufsbildungswart
An den Eignungstests im Dezember 2010 und Mai 2011 nahmen insgesamt 59 junge Leute teil. Erreicht wurden insgesamt folgende Bewertungen: 23 X A, 20 X B und 16 X C. Im Dezember 2011 findet wieder ein zentraler Eignungstest in Ulm statt.
 
Berufsbildungswart A. Mayer war mit der Unterstützung von mehrerer Kollegen bei den Ausbildungsmessen in Ravensburg und Biberach präsent. Zukünftig sollen diesbezüglich auch die Kreise Tübingen und Reutlingen besucht werden.
 
Derzeit befinden sich aus unserem Innungsbereich in allen drei Lehrjahren 28 männliche und 6 weibliche, also insgesamt 34 Lehrlinge in der Ausbildung. Zum Lehrbeginn im September sieht es allerdings schlecht aus, da bisher noch kein Lehrvertrag vorliegt.
 
An der vergangenen Zwischenprüfung nahmen insgesamt 64 Lehrlingen teil, aus unserer Innung waren 14 Prüflinge. Bei den Fertigkeiten lag der Notendurchschnitt bei 2,8 und bei den Kenntnissen bei 3,6.
 
Die Wintergesellenprüfung wurde mit 25 Prüflingen, 1 Prüfling aus der Innung Tübingen, durchgeführt. Hier lag der Notendurchschnitt bei 3,7 bei den Fertigkeiten und bei 4,3 im Bereich Kenntnisse.
Von den 20 Erstprüflingen haben 13 die Prüfung bestanden, von den 3 Erstwiederholer haben 2 bestanden und die beiden Zweitwiederholer hat keiner die Prüfung bestanden.
 
An der vergangenen Meisterprüfung nahmen insgesamt 34 Probanten teil. Es wurde festgestellt dass der Bereich Bauabnahmen und Feuerstättenschau der häufigste Grund war für das nicht erreichen des Prüfungszieles.
 
Albert Mayer berichtete noch von der Mitarbeiterschulung und dankte den beteiligten Referenten für ihr Engagement.
 
Geschäftsbericht des QM/UM Beauftragten
Die Ergebnisse der Umfrage bei der letzten Innungsversammlung, zum Bereich Prüfstand und Homepage der Innung, gab A. Mayer als erstes bekannt. Diese vielen zum  größten Teil positiv aus.
 
In der KW 13 waren die Herren Peter Schäfers und Joachim Meixner  in der Innung Tübingen um das Überwachungsaudit durchzuführen.
Zu auditieren waren 4 Einzelbetriebe und die Teilnahme an einem Gruppenaudit. Ferner wurden die Geschäftsstelle in Riedlingen sowie der Prüfstand diesem Überwachungsaudit unterzogen.    
Die Audits bei den Kollegen verliefen sehr harmonisch und aufgeschlossen. Bis auf zwei Abweichungen kann das Ergebnis der Audits als gut bezeichnet werden.
Auch die Audits auf der Geschäftsstelle und dem Prüfstand, wobei die Kollegen der einzelnen Geschäftsbereiche, der Prüfstandleiter sowie Frau Teufel und Frau Fichtner anwesend waren, verliefen gut.
Von dem Auditorenteam wurde die Geschäftsstelle insgesamt als gut funktionierend, mit dem Ziel der ständigen Verbesserung, eingestuft.
 
Für das Jahr 2011  sind insgesamt 19 Gruppen mit zusammen 61 Betrieben zu auditieren. Die Termine werden von den Auditoren mit dem betreffenden Kopfmann und den Gruppenteilnehmer gemeinsam festgelegt.
Die Abfrage der Kundenzufriedenheit ist für jeden Kollegen der an einem Gruppenaudit teilnimmt zwingend vorgegeben. Die Durchführungsart ist jedem freigestellt.
 
Mit dem Dank an die Auditoren Werner Gekeler und Bernd Pauleweit endete der Bericht von Albert Mayer.
 
Bericht des kommissarischen Kassenwart
Einem ausführlichen Kassenbericht von Stefan Sekinger folgte noch die Vorstellung des Vermögensrechnung und Jahresrechnung 2010. In der Jahresrechnung konnten zum größtenteils die Planansätze eingehalten werden und somit eine positive Bilanz erzielt werden.
 
Bei der Kassenprüfung am 14. Februar 2011 durch die Kollegen Ewald Kleinert und Rolf Tucholski wurden keine Unregelmäßigkeiten festgestellt und eine tadellose Kassenprüfung bescheinigt.
Somit wurde von den Kassenprüfern die Entlastung des Kassenwartes und des Gesamtvorstandes beantragt.
Die Entlastung wurde von der Versammlung einstimmig erteilt.
 
Nachwahlen
Bei der erforderlichen Nachwahl des Technischen Innungswarts wurde vom Vorstand der bisherige Stellvertreter Siegfried Rothmund vorgeschlagen. Aus der Versammlung kamen keine weiteren Vorschläge.
In geheimer Wahl wurde Siegfried Rothmund zum neuen Technischen Innungswart gewählt.
Für das frei gewordene Amt des stv. Technischen Innungswart schlug der Vorstand den Kollegen Peter Beham vor. Dieser stellte sich kurz der Versammlung vor. Weitere Vorschläge gab es nicht.
In geheimer Wahl wurde Kollege Peter Beham stv. Technischen Innungswart gewählt.
 
Vom Vorstand wurde für das Amt des Kassenwartes der Kollege Martin Katz vorgeschlagen. Auch BSM Martin Katz stellte sich in Kurzform der Versammlung vor. Aus der Versammlung kamen auch hier keine weiteren Vorschläge.
In geheimer Wahl wurde Kollege Martin Katz zum Kassenwart gewählt.
 
Kollege Mark Haußer wurde vom Vorstand für das Amt des Beisitzers vorgeschlagen, er stellte sich ebenfalls der Versammlung vor. Es gab keine weiteren Vorschläge aus der Versammlung.
In geheimer Wahl wurde Kollege Mark Haußer zum Beisitzer gewählt.
 
Zum stv. Kassenprüfer wurde der vom Vorstand vorgeschlagene Kollege, Roman Decker, per Akklamation einstimmig gewählt.
 
Als Ersatzdelegierter zum Landesinnungsverbandstag wurde Kollege Peter Beham vom Vorstand vorgeschlagen und wurde einstimmig per Akklamation von der Versammlung gewählt.
 
STS-BW GmbH
Der Geschäftsführer der STS-BW stellte namentlich die Mitarbeiter der STS-BW vor die für die verschiedenen Bereiche zuständig sind.
Herr Hunecken gab das Bilanzergebnis von 2010 in groben Umrissen bekannt. Daraus ist zu sehen, dass die STS-BW auf einem guten Weg ist die zum Erfolg führt.
 
Die Ziele der STS-BW für 2011 sehen wie folgt aus:
- permanente Verbesserung der Wahrenangebote 
- Aufbau eines Schulungsangebotes
- Konzept für Verhandlungen mit Wohnungsverwaltungen
- Konzept für Inkasso
 
Herr Hunecken sagte auch, dass Er für jede Anregung zur Verbesserung dankbar wäre und diese Versucht, wenn möglich, umzusetzen.
 
Am Ende einer umfangreichen Tagesordnung dankte Obermeister Andreas Feuerer den Gästen, Altmeister und Kollegen und beendete die Innungsversammlung der Innung Tübingen.

Werner F. Bosch zum Ehrenmeister ernannt.


Bezirksschornsteinfegermeister  Werner Friedrich Bosch erhält an der Frühjahrs-Innungsversammlung in Pfullendorf zwei hohe Auszeichnungen

 

Herr Werner Friedrich Bosch wurde vom Präsidenten der Handwerkskammer Reutlingen Herrn Joachim Möhrle mit dem Silbernen Ehrenzeichen der Handwerkskammer Reutlingen ausgezeichnet.
Diese Auszeichnung erhielt er für seine außerordentlichen ehrenamtliche Tätigkeiten im Vorstand der Schornsteinfegerinnung Tübingen. Seit 1987 bis 2001 füllte er das Amt als  stellvertretender Technischer Innungswart aus, und übernahm 2001 bis Dezember 2010 die technischen Geschicke als technischer Innungswart der Innung.
Die Leistungen Bosch´s darüber hinaus für das Schornsteinfegerhandwerk sind immens. Seit 1988 führte er kontinuierlich Schulungen und Lehrgänge für Bezirksschornsteinfegermeister, deren Mitarbeiter, und für die angehenden Bewerber zum Bezirksschornsteinfegermeister, durch. Aufgrund seines überdurchschnittlichen Fachwissens wurde er 1993 von der Handwerkskammer Reutlingen zum öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für das Schornsteinfegerhandwerk ernannt.
Dieses außerordentliche Engagement für das Schornsteinfegerhandwerk nahm der Vorstand der Schornsteinfegerinnung Tübingen und Ihre Innungsmitglieder zum Anlass, ihm während der Innungsversammlung in Pfullendorf für seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit mit der Ernennung zum Ehrenmeister zu danken.
Unter den weiteren Gratulanten für Herrn Bosch befanden sich auch der Präsident der Handwerkskammer Ulm, Herr Anton Gindele, der Ehrenobermeister der Schornsteinfegerinnung Tübingen, Herr Peter Habel, sowie der Präsident des Landesinnungsverbandes des Schornsteinfegerhandwerks Baden-Württemberg Herr Franz Klumpp.

Bildungsmesse in Biberach 15.04.2011

Wie wichtig diese Veranstaltungen sind, zeigte sich dieses Jahr sehr deutlich am 15. April in Biberach an der Riß.

 
Die 9. Bildungsmesse musste sich räumlich ausweiten um weitere Ausstellungsflächen anbieten zu können. Die Stadthalle reichte nicht mehr aus und auch in der zusätzlichen Gigelberghalle ging es noch sehr beengt zu! In Scharen kamen die Schulabgänger, teils mit Eltern oder Lehrern.  Es konnten einige sehr interessierte Gespräche geführt werden, die hoffen lassen.
Das Handwerk war stark vertreten und man spürte untereinander ein regelrechtes Feilschen um die jungen Leute. Mächtig wartete auch die Industrie auf, die ebenso unter dem demographischen Wandel und dem damit verbundenen Fachkräftemangel zu leiden hat.
Dies, Kollegen, zeigt uns umso deutlicher wie wichtig es ist, bei solchen Events präsent zu sein, wenn gleich der Erfolg nicht direkt messbar ist.  Bitte denkt daran, dein Auszubildender von heute ist dein Mitarbeiter von Morgen!
Herzlichen Dank an die Kollegin und die Kollegen für die tatkräftige Unterstützung.
 
Albert Mayer
BBW
 

Zertifizierungsaudit in der Innung Tübingen

Zertifizierungsaudit nach DIN EN ISO 9001: 2008 und DIN EN ISO 14001: 2009, in der Innungsgeschäftsstelle in Riedlingen 

 
Zum Ende des Auditjahres lies auch die Innung Tübingen ein Zertifizierungsaudit nach DIN EN ISO 9001: 2008 und DIN EN ISO 14001: 2009 durchführen. Der leitende Auditor der InterCert GmbH TÜV Rheinland und sein Co-Auditor  waren bereits im vergangenen Jahr im Musterländle unterwegs. Vier Einzelbetriebe, die Innung, sowie der Prüfstand unterzogen sich vom 28.-31. März diesem  Überwachungsaudit. Die Durchführung eines Gruppenaudits wurde organisiert und von den Auditoren der LGA begleitet. Hierbei wurde ein besonderes Augenmerk auf das Funktionieren der Auditierung durch die internen Auditoren geworfen.
Die im Vorfeld zu übersendende Unterlagenzusammenstellung der einzelnen OE´s wurde durch den verantwortlichen Qualitäts- und Umweltbeauftragten der Innung zusammengestellt und die Abläufe koordiniert. Die Zertifizierungsanforderung verlangte auch, bei mindestens der Hälfte der zu auditierenden Stellen, eine „Vor Ort Begehung".
Von den entsprechenden Organisationsebenen wurden die erforderlichen  Managementsystem-dokumentationen zur Verfügung gestellt. Bei diesen systematischen und unabhängigen Untersuchungen wurde festgestellt, dass die qualitätsbezogenen Tätigkeiten/  Dienstleistungen entsprechend den Anforderungen und Vorgaben zur Zufriedenheit der Kunden erledigt werden.
 
Die Beratungsgespräche hatten das Ziel den Betrieben zu einer stetigen Verbesserung ihrer Betriebsabläufe und damit ihrer Effizienz und letztendlich ihres betrieblichen Erfolgs zu verhelfen. Als Referenzdokumente diente die aktuelle Ausgabe des Handbuches des Handwerks.
 
Die Audits verliefen sehr gut, mit den Auditoren konnten interessante Gespräche geführt und viele nutzbringende Anregungen gesammelt werden.
Herzlichen Dank an das Team der Geschäftsstelle von der Reinigungskraft bis zur Geschäftsleitung. Ein besonderer Dank gilt den Kollegen der Einzelaudits sowie dem Ausrichter und den Teilnehmern des Gruppenaudits, für die Vorbereitung und die reibungslose Umsetzung.
 
Albert Mayer
QUB
 

Bildungsmesse in Ravensburg 17.02. 19.02.2011

Hochschulen, Banken, Industrie, Handel  und natürlich eine Vielzahl verschiedener Handwerker waren vom 17.-19. Februar 2011 bei der Bildungsmesse in Ravensburg in der Oberschwabenhalle vertreten.

 
Unter den 80 Ausstellern konnten Eltern und Lehrer, aber auch ältere Geschwister und Freunde beim gemeinsamen Messebesuch, die vielen Jugendlichen bei ihrer Berufswahl unterstützen und begleiten.
Die sinkende Zahl an Schulabgängern sowie der zu erwartenden Fachkräftemangel eröffnen gute Zukunftschancen. Hier konnten sich die jungen Leute ein Bild vom zukünftigen Berufsfeld machen.
Reges Interesse zeigten die Besucher auch beim Stand der Schwarzen Zunft. Es wurden Flyer und Werbematerial und jede Menge Informationen an die angehenden Auszubildenden verteilt. Bleibt nur zu hoffen, dass einige Lehrverhältnisse daraus entstehen.
Herzlichen Dank an die vielen Kollegen, darunter auch Mitarbeiter und Auszubildende, die mich über die drei Tage hinweg mit der Standbesetzung unterstützt und sich so tatkräftig bei der Werbung zum Berufsnachwuchs engagiert haben.
Albert Mayer
BBW
 

Werksschulung bei der Firma Weishaupt in Schwendi

Am 04.02.2011 besuchten 33 Kollegen der Schornsteinfegerinnung Tübingen die Firma Weishaupt in Schwendi zu einer Werksschulung.

 
Begrüßt wurden wir von den Herren Huber und Högerle, der auch die Gruppe den ganzen Tag begleitete.
Zu Beginn erfuhren wir einiges über die Strukturen des weltweit operierenden Unternehmens Weishaupt. In einem Kurzfilm erläuterte Firmeninhaber Siegfried Weishaupt die erfolgreiche Firmenphilosophie.
Anschließend wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt um im Werkseigenem Versuchs- und Schulungsraum einiges über die Technik der neuesten Generation von Ölbrennwert.- und Gasbrennwertgeräte zu erfahren.
Nach einem guten Mittagessen in der werkseigenen Kantine machten wir uns mit Herr Högerle auf den Weg zu einem ausgiebigen Werksrundgang, der uns zuerst in die großzügig ausgelegte Versuchs- und Forschungsabteilung führte. Hier konnten wir einen Ölbrenner der Firma Weishaupt in Aktion sehen, der mit einen Verbrauch von bis zu 2500 Liter Heizöl pro Stunde fährt.
Außerdem konnten wir auch Brennertechniken sehen die gleichzeitig sowohl mit Heizöl, Erdgas und Biogas betrieben werden können.
Herr Högerle führte uns noch in die Produktionhallen der Klein- und Großbrenner, sowie in das Hochregallager.
Der Besuch der Firma Weishaupt war sicherlich für alle Teilnehmer beeindruckend und wird für manchen nicht das letzte Mal gewesen sein. Obermeister Andreas Feuerer bedankte sich im Namen aller Teilnehmer bei den Herren Huber und Högerle für die überaus gute und freundliche Aufnahme.
 

Innungsversammlung vom 03.12.2010

 

Innungsversammlung der Schornsteinfeger-Innung Tübingen

am 03. Dezember 2010

 

 
 
Pünktlich gegen 9.30 Uhr eröffnete Obermeister Andreas Feuerer die Versammlung in der Stadthalle in Pfullendorf.
Er begrüßte ganz herzlich den stellvertretenden Präsidenten des Landesinnungsverbandes und Obermeister der Innung Stuttgart Walter Baum, den Ehrenmeister Peter Schwenk, die Herren Altmeister, die anwesenden Kollegen und die Gäste.
Des Weiteren konnte OM Feuerer den Kreishandwerksmeister vom Kreis Biberach und Vorstandsmitglied der Handwerkskammer Ulm Herrn Franz Daiber begrüßen, sowie den OM der Innung Freiburg Werner Rottler und die Sekretärin Frau Anita Teufel.
Krankheits- bzw. wetterbedingt haben sich LIV Präsident Franz Klumpp, Geschäftsführer der STS BW GmbH Marc Hunecken, Ehrenobermeister Peter Habel und der OM der Innung Karlsruhe Jürgen Braun entschuldigt.
 
Nach der Genehmigung der Tagesordnung und der Niederschrift der letzten Innungsversammlung richtete Herr Franz Daiber ein kurzes Grußwort an die Versammlung.
In seinen Ausführungen kam zum Ausdruck, dass das gesamte Handwerk vor allem Klarheit und Wahrheit von der Politik erwartet.
Laut einer Konjunkturumfrage überwand Baden Württemberg am Besten die vergangene Wirtschaftskrise. Herr Daiber meinte am Ende seines Grußwortes, dass zurzeit von einem „Wirtschaftsfrühling" im Herbst gesprochen werden kann.
 
Gedenken an die Verstorbenen
Am 14.06.2010 verstarb für uns alle unerwartet unser aktives Mitglied Herr Franz Merkle im Alter von 54 Jahren, er war auch über 9 Jahre aktiver Mitarbeiter im Prüfstand der Innung Tübingen, wo seine ruhige und humorvolle Art von allen Kollegen geschätzt wurde. Dies brachte eine große Anzahl Kollegen an seiner Beisetzung zum Ausdruck.
Außerdem verstarben im Alter von 72 Jahren, Altmeister Hans Bretz, Altmeister Erich Bechtle im Alter von 78 Jahren und Altmeister Franz Bopp im Alter von 80 Jahren.
Die Anwesenden erhoben sich zu Ehren der Verstorbenen von ihren Plätzen.
 
Ehrungen
Für 10jährige Betriebszugehörigkeit wurde Michael Karan, bei BSM Hans Walcher, eine Urkunde überreicht.
In den vorzeitigen Ruhestand, aus gesundheitlichen Gründen, wurde BSM Erhard Pfeil und BSM Johannes Halder verabschiedet.
 
Als neue Kollegen und Mitglieder der Innung Tübingen stellte OM Feuerer die Herren Steffen Zeh, Jochen Rein, Markus Sigg, Patrick Mussotter, Richard Wiget, Andreas Rueß und Clemens Metzler der Versammlung vor.
Zudem gab es noch eine interne Versetzung in der Innung und 2 Kollegen wechselten in die Innung Freiburg.
 
Der stellvertretende Präsident des Landesinnungsverbandes Walter Baum ging in seinem Referat auf die verschiedensten Themenbereiche sehr intensiv ein und informierte die Anwesenden Kollegen über die aktuellsten Entscheidungen und sprach auch vorhandene Probleme an.
(Das Aktuellreferat erschien in der Januarausgabe der Fachzeitung als extra Bericht in der Fachzeitung).
 
Geschäftsbericht des Obermeisters
Mit der Info über die gute Resonanz am „Tag des Schornsteinfegers" der am 20.10.2010 stattfand begann Obermeister Andras Feuerer seinen Bericht. Weiter berichtete er über den Stand der Änderungen zur Bundes-KÜO, bezüglich der CO-Messung bei Öl und über eventuelle Gebühren für die BImSchV Beratung.
 
Die Probleme und Beschwerden über die Installation von Feuerstätten und Schornsteinen, wenn dies im eigenen Kehrbezirk vorgenommen wird, wurden vom Obermeister ebenfalls angesprochen und auch reklamiert.
 
Bei der Handwerkskammer Reutlingen läuft zwischenzeitlich ein Kurs zur Umsetzung der Verbändevereinbarung mit dem SHK Gewerk. In Planung ist für das Frühjahr 2011 ein weiterer Kurs bei der Handwerkskammer Ulm.
 
Die Arbeitskräftesituation stellt sich zurzeit problematisch dar, es ist schwierig die offenen Stellen mit Mitarbeitern zu besetzen.
 
Als abschließendes Thema seines Berichtes hatte Obermeister Feuerer die künftigen Strukturen unseres Handwerks und die damit verbundenen notwendigen Änderungen der Innungssatzungen auf seinen Aufzeichnungen stehen.
Hierzu findet, unter Beteiligung aller 4 Innungen und des Landesinnungsverbandes, eine Klausurtagung im Januar 2011 in Ulm statt.
 
Zum Schluss bedankte sich OM Andreas Feuerer bei allen Kolleginnen und Kollegen für die im Kehrbezirk, im Sinne unseres Handwerks, geleistete Arbeit.
 
Geschäftsbericht des Technischen Innungswarts
Vom Bereich Prüfstand berichtete der TIW Werner Bosch, dass die Prüfungen für 2010 komplett abgeschlossen sind. Bei der Herbstprüfung wurden 2 Kollegen als neue Mitarbeiter beim Prüfstand integriert.
 
Zur 1. BImSchV existiert ein Vorentwurf des Arbeitsblattes 601 in dem auch die Umsetzung bezüglich „Einzelraumfeuerstätten für feste Brennstoffe" beschrieben ist.
Die Verfahrensweise bei der CO-Messung wurde so festgelegt, dass bei der Abgaswegeüberprüfung die CO-Messung mittels Mehrlochsonde und in Verbindung mit der BImSchV-Messung die CO-Messung mit der Einfachsonde vorzunehmen ist.
 
Mit Datum April 2010 hat die SHK-Verbandsorganisation das Regelwerk Technische Regel (TROL) zur Planung, Dimensionierung und Erstellung von Warmluftöfen, Kachelöfen und Putz-Öfen, Zentralen Warmluftschwerkraftheizungen, Feuerstätten über zwei Geschosse, Flächenheizungen, Hypokausten Grundöfen, offenen Kaminen, Heizkaminen, Herden und Backöfen neu herausgebracht.
Die überarbeiteten Technischen Regeln gelten im Sinne des Baurechts als allgemein anerkannte Regeln der Technik und Baukunst. Das vom ZIV zugesagte Arbeitsblatt liegt leider noch nicht vor
 
Neu ist das Arbeitsblatt Nr. 305 „Tätigkeiten an Räucheranlagen" erschienen. Leider verfügt das Arbeitsblatt nicht über den ausreichenden notwendigen Technischen Inhalt. Wie das RP-Tübingen, Landesstelle für Bautechnik mitteilte, kann die Feuerungsverordnung in diesen Fällen rechtlich nicht angewendet werden. Eine Zustimmung im Einzelfall ist ebenfalls nicht möglich. Sofern der Bezirksschornsteinfeger eine Beurteilung nicht durchführen kann, ist über die Baurechtsbehörde ein Gutachten zu fordern, z.B. über den TÜV. Hierzu ist im Arbeitsblatt leider nichts ausgeführt, bemängelte der TIW Werner Bosch.
 
Herr Kromer vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg war Gast bei der Technischen Tagung vom LIV Baden-Württemberg in Ulm. Schwerpunktthema war die neue FeuVO EN 1856-2 und darin die Veränderung der Abstandsmaße der Verbindungsstücke. Nachdem der LIV Baden-Württemberg zum Thema Abstände von Verbindungsstücken das Wirtschaftsministerium angeschrieben hat, soll nun die Problematik umgesetzt werden. Es gibt drei wesentliche Punkte: Die neue Feuerungsverordnung soll noch im Jahre 2010 verabschiedet werden. Die Feuerungsverordnung soll größtenteils der Musterfeuerungsverordnung entsprechen. Änderungen können eingefügt werden, wenn entsprechende fundierte Fakten vorgelegt werden. Die DIN EN 1856-2 soll sofort umgesetzt werden bei Neuerrichtungen. Der Bestand soll geregelt werden. Herr Kromer wird hierzu aus den ausgeführten Vorschlägen eine „Anweisung" erstellen. Leider liegt dies bis zum heutigen Tage nicht vor.
 
 
Geschäftsbericht des Lehrlings- und Berufsbildungswartes
Ausführlich berichtete der Berufsbildungswart Albert Mayer über den gemeinsam durchgeführten Eignungstest vom Juni 2010 an dem insgesamt 19 Anwärter teilnahmen, wobei 9 aus der Innung Tübingen waren.
Die Lehrlingssituation in unserer Innung sieht so aus, dass sich im 1. Lehrjahr 21 Auszubildende befinden, im 2. Lehrjahr 15 und im 3. Lehrjahr sich 2.
 
Die Zwischenprüfung findet für die Klassen eins und zwei im Dezember 2010 und für die Klasse drei im Januar 2011 statt.
An der Gesellenprüfung im Juli 2010 haben 22 Auszubildende teilgenommen, davon haben 16 das Prüfungsziel erreicht.
Von der Meisterprüfung lagen BBW Mayer noch keine Ergebnisse vor. Eine Info darüber gibt es dann an der nächsten Innungsversammlung.
 
Einen Überblick über die abgehaltenen Schulungen bei den Mitarbeitern sowie bei den Bezirksschornsteinfegermeistern und deren umfangreichen Themen war das Ende seines ausführlichen Berichtes zum Thema Berufsbildung.
 
Geschäftsbericht des QM/UM Beauftragten
Die Audits im Jahr 2010 konnten, laut Albert Mayer, alle zur Zufriedenheit vorgenommen und abgeschlossen werden. Im Jahr 2010 wurden in der Innung 17 Audits von den Auditoren Albert Mayer, Bernd Pauleweit und Werner Gekeler durchgeführt.
 
Für das Jahr 2011 ist die Planung für die Audits abgeschlossen. Im März 2011 findet ein externes Audit durch die LGA auf der Geschäftstelle und bei 4 Kollegen im Betrieb statt. Hierzu bittet Albert Mayer um die Kooperation von und mit den betreffenden Kollegen.
 
Bericht des Kassenwartes
Zum laufenden Haushaltsjahr konnte vom Kassenwart die Aussage getroffen werden, dass die Planansätze im Allgemeinen eingehalten werden können.
 
Den Haushaltsplan für 2011 wurde, in gewohnter Weise von Peter Kull, ausführlich und verständlich vorgetragen, sodass die Genehmigung des Haushaltsplanes 2011 von den Mitgliedern einstimmig vorgenommen wurde.
 
Am Ende der Innungsversammlung bedankte sich Obermeister Andreas Feuerer noch bei der Sekretärin Anita Teufel für ihren unermüdlichen Einsatz mit einem Blumenstrauß. Ein Dank und die besten Wünsche für die bevorstehenden Feiertage und zum Jahreswechsel gingen an die Kollegen, an den LIV und an den gesamten Vorstand für die geleistete Arbeit im auslaufenden Jahr 2010.
 
Schornsteinfegerinnung Tübingen
 

Innungsversammlung vom 20. Mai 2010

Die Innungsversammlung eröffnete Obermeister Andreas Feuerer pünktlich gegen 9.30 Uhr. Er begrüßte zuerst die anwesende Kollegin und Kollegen, eine große Anzahl von Altmeistern. 

 
Innungsversammlung der Schornsteinfeger-Innung Tübingen
am 20. Mai 2010 in der Stadthalle in Pfullendorf
 
 
Die Innungsversammlung eröffnete Obermeister Andreas Feuerer pünktlich gegen 9.30 Uhr. Er begrüßte zuerst die anwesende Kollegin und Kollegen, eine große Anzahl von Altmeistern, sowie Ehrenobermeister Peter Habel und Ehrenmeister Peter Schwenk.
Nicht weniger herzlich begrüßte OM Feuerer den Präsidenten des LIV Franz Klumpp, die Obermeister der Innungen Freiburg und Stuttgart, Werner Rottler und Walter Baum. Obermeister Jürgen Braun aus der Innung Karlsruhe konnte leider aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen. OM Andreas Feuerer sendete ihm auf diesem Weg die besten Genesungswünsche.
Herzliche Willkommensgrüße galten auch dem Obermeister aus der Bayrischen Nachbarinnung Schwaben Herrn Oswald Wilhelm, dem neu gewählten Altgesellen Michael Kremb, der Sekretärin Anita Teufel und dem Geschäftsführer der STS BW GmbH Herrn Marc Hunecken.
Die nun in der Tagesordnung folgenden aktuellen Informationen des Präsidenten des LIV Franz Klump erscheinen als Extrabeitrag in unserer Fachzeitung.
 
Bericht des Obermeisters
Nachdem sich der Präsident des LIV Franz Klumpp ausführlich mit den berufspolitischen Themen beschäftigte, konnte sich Obermeister Andreas Feuerer in seinem Bericht etwas kürzer fassen.
Mit dem Hinweis an die Kollegen, dass sie sich bei Fragen zur Rente, Berechnungen oder Rentenanwartschaften, sich an den Spezialisten, Ehrenobermeister Peter Habel wenden können, begann OM Feuerer seinen Bericht.
 
Für alle Kollegen besteht die Möglichkeit das Druckportal des ZIV zu nutzen. Ansonsten sollte jeder BSM darauf achten, dass mit Hinweisen auf Nebentätigkeiten sorgfältig umzugehen ist.
 
Obermeister Feuerer berichtete über die Probleme mit Softwareanbietern bei der Umsetzung der Bundes-KÜO und der 1. BImSchV.
Zum Thema 1. BImSchV ist zu sagen, dass wegen des Zweijahres- bzw. Dreijahresrhythmus in diesem Jahr an den betroffenen Heizungsanlagen keine Messung durchgeführt werden darf, es sei denn, dass eine Zustimmung des Eigentümers vorliegt.
 
Bei der Vergabe von Kehrbezirken seit dem 1. Januar 2010 treten Probleme auf die von Obermeister Feuerer angesprochen wurden. Von den Änderungswünschen zu den Vergabekriterien, die das Handwerk erstellte, wurden ja wie bekannt kein einziger Punkt berücksichtigt.
 
Bezüglich der Verbändevereinbarung wird zwischen dem ZVSHK und dem LIV Baden-Württemberg eine einheitliche Strategie im Bereich der Lehrgänge verfolgt. Die Gespräche hierzu verliefen sehr harmonisch.
 
OM Andreas Feuerer unterrichtete die anwesenden Kollegen noch über die „Frei'e Schornsteinfeger" und andere Firmen. OM Feuerer sprach noch die notwendige Anpassung bzw. Änderung der Innungssatzung an. Hier gilt es aber im Vorfeld noch viele Punkte und Fragen zu klären, da die Veränderungen im Handwerk auch zu berücksichtigen sind.
 
Mit dem Leitspruch „Einer für alle, alle für einen" beendete Obermeister Andreas Feuerer seinen Bericht und stellte diesen zur Diskussion.
 
Bericht des Technischen Innungswartes
Zum Messgeräteprüfstand merkte Werner Bosch an, dass der Vorstand der Innung Tübingen einstimmig beschlossen hat, beim Umweltministerium Baden-Württemberg einen Antrag auf Zulassung des Prüfstandes der Schornsteinfegerinnung Tübingen zu stellen. Die Formalitäten hierzu wurden eingeleitet.
 
Ein Anschreiben vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg zur Verwendung des Abgassystems beim Anschluss einer „Sunmachine" ist beim LIV noch nicht eingegangen, somit ist jedem betroffenen BSM zu raten, die Anlage zu beanstanden, wenn kein FU-System verwendet wurde. Ebenfalls verfügt die Feuerstätte über kein Ü-Zeichen.
 
In der zum 1.3.2010 in Kraft getretenen LBO, wurden unter anderem die Gebäudeklassen nach den Vorgaben der Musterbauordnung neu eingeführt, dies ist der Ersatz für die Einteilung des Begriffes „Gebäude geringer Höhe". Der Vordruck TAF wurde ebenfalls überarbeitet und ist auf der Homepage der Innung Tübingen und des LIV zum Herunterladen bereitgestellt.
 
Eine Klarstellung des ZIV zur Bundes-KÜO besagt, dass für den Zweijahresrhythmus (Ölfeuerungsanlagen nach § 15 der 1. BIMSchV) immer drei Kriterien erfüllt sein müssen:
1.                              Messpflicht nach § 15 der 1. BIMSchV,
2.                              ausschließlich mit schwefelarmem Heizöl betrieben,
3.                              raumluftabhängige Brennwertfeuerstätte und Überdruck-Abgasanlage, oder raumluftunabhängige Heizwert- oder Brennwertfeuerstätte an Unterdruck- oder Überdruck-Abgasanlage.
 
Das Arbeitsblatt 605 wird zurzeit immer wieder überarbeitet, die Änderungen werden laufend auf der Homepage der Innung aktualisiert. Aktuell wies Werner Bosch auf die Änderung hin, dass Umlenkungen in kehrpflichtigen Rauchrohren erst von mehr als 45° als Richtungsänderungen gelten.
 
Vom TIW wurden noch die Novellierung der 1. BImSchV hinsichtlich der Messfristen und die Umsetzung der Vorschriften bei Einzelfeuerstätten für feste Brennstoffe angesprochen.
 
Bericht Berufsbildungswart
Nach langer Zeit fand in Ulm wieder einmal ein landesweiter Eignungstest statt. Hierzu wurden insgesamt 39 Teilnehmer angemeldet, wobei 5 aus unserer Innung kamen.
 
Bei der Zwischenprüfung im Dezember 2009 haben 4 Auszubildende aus der Innung Tübingen teilgenommen. Insgesamt waren es 32 Teilnehmer.
 
Zur Gesellenprüfung im Februar 2010 stellten sich 30 Teilnehmer der Prüfungskommission. Leider haben davon 9 Teilnehmer das Prüfungsziel nicht erreicht.
Die Sommergesellenprüfung ist für den Juli geplant wobei voraussichtlich 25 Azubis teilnehmen.
 
Berufsbildungswart Albert Mayer berichtete von den zwischenzeitlich durchgeführten Schulungsmaßnahmen der Innung Tübingen. Angesprochen wurden die Schulungen bzw. Seminare die im laufenden Jahr geplant sind. So z. B. Berechnung von Abgasanlagen, Schulung für Energieberater und „Fit für die Zukunft" beim LIV.
 
Kassenbericht / Jahresrechnung 2009
Nach dem Überblick der aktuellen Kassenlage wurde vom Kassenwart Peter Kull die Jahresrechnung 2009 in gewohnt verständlicher und ausführlicher Art vorgetragen. Erfreulicherweise musste, so Peter Kull, weniger aus den Rücklagen als geplant entnommen werden. Auch das QM/UM System war kostengünstiger als kalkuliert.
 
Negativ auf die Einnahmen wirken sich die Kehrbezirkswechsel aus. Dadurch ergaben sich bis jetzt schon insgesamt über 7 Monate Ausfallzeiten bei den Beiträgen.
 
Die Kassenprüfer Ewald Kleiner und Rolf Tucholsky bescheinigten Kassenwart Peter Kull eine Kassenführung ohne Beanstandung und beantragten somit eine Entlastung des Kassenwartes und des Gesamtvorstandes.
Die Abstimmung über die Entlastung erfolgte von der Versammlung einstimmig.
 
Am Ende der Innungsversammlung blieb OM Andreas Feuerer nur noch der Dank an alle für die gute Zusammenarbeit. Er wünschte den Anwesenden eine gute Heimfahrt und beendete gegen 16.10 Uhr die Innungsversammlung.
 

Bildungsmesse in Biberach an der Riß 16.04.2010

 

Auch das Schornsteinfegerhandwerk warb um Auszubildende bei der diesjährigen 8. Bildungsmesse in Biberach an der Riß.

 

 
Bei dieser gut besuchten Messe konnten sich sehr viele junge Leute eingehend über Nachwuchs suchende Gewerke informieren.
 
Die Industrie war wieder stark vertreten und so ist es für uns im Handwerk umso wichtiger, sich zu präsentieren und um qualifizierten Nachwuchs zu bemühen und zu werben.
 
Albert Mayer
BBW
 

Pressekonferenz im Innungshaus am 9. März 2010

Zur Pressekonferenz hat die Innung am 9. März 2010 durch den Stellvertretenden Obermeister Stefan Sekinger nach Riedlingen geladen.

 
Zahlreiche Pressevertreter sind der Einladung ins Innungshaus gefolgt. Sinn dieser Veranstaltung war eine Vereinheitlichte Presseberichterstattung der Medienvertreter welche durch die neue Bundes-KÜO (Kehr- und Überprüfungsordnung), das Schornsteinfegerhandwerksgesetz mit seinen Übergangsregelungen und der angedachten Änderung der Kleinfeuerungsanlagenverordnung (1. BimschV) entstanden war.
Die Vertreter der Innung welche sich den Fragen der Medienbeauftragten stellten waren Obermeister Andreas Feuerer und sein Stellvertreter Stefan Sekinger, der Stellvertretende Technische Innungswart Siegfried Rothmund sowie Achim Heckel vom Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (Vorstand Presse- und Öffentlichkeitsarbeit).
Natürlich wurden die Anwesenden Medienvertreter von den Innungsbeauftragten auf besondere Schwerpunkte und Proplembereiche der neuen Gesetzgebung hingewiesen. Die Innung schlug mit diesem Vorhaben einen neuen aber in Zukunft enorm wichtigen Weg ein. Die Aufklärung der Bürger und damit die Wahrung der Pflichten der Grundstückseigentümer, welche mit den Dienstleistungsangeboten der Bezirksschornsteinfegermeister kombinierbar
sind, stellt eine Enorm wichtige Aufgabe in der Öffentlichkeitsarbeit.
 

Innungsversammlung am 11. Dezember 2009

Pünktlich um 9.30 Uhr eröffnete Obermeister Andreas Feuerer die Innungsversammlung der Schornsteinfegerinnung Tübingen und begrüßte die Kollegen, Altmeister, Ehrenobermeister Peter Habel und Ehrenmeister Herbert Wagner.


 

 
Innungsversammlung der Schornsteinfeger-Innung Tübingen am 11. Dezember 2009
in der Stadthalle in Pfullendorf
 
Pünktlich um 9.30 Uhr eröffnete Obermeister Andreas Feuerer die Innungsversammlung der Schornsteinfegerinnung Tübingen und begrüßte die Kollegen, Altmeister, Ehrenobermeister Peter Habel und Ehrenmeister Herbert Wagner.
Als Gäste begrüßte er besonders den Präsidenten des Bundesverbandes Herrn Hans-Günther Beyerstedt, sowie den neu gewählten Präsidenten des Landesverbandes von Baden-Württemberg Franz Klumpp. Ein besonderer Willkommensgruß galt dem Ehren-Landesinnungsmeister und Ehrenmeister der Innung Stuttgart Hans-Ulrich Gula sowie den Obermeistern aus den Nachbarinnungen Karlsruhe und Stuttgart Jürgen Braun und Walter Baum und dem neu gewählten Obermeister der Innung Freiburg Werner Rottler.
Ganz herzlich begrüßt wurde auch die gute Seele in der Geschäftsstelle, die Sekretärin Frau Anita Teufel.
 
Zu Ehren des verstorbenen Altmeisters Alfred Wetzel und des bisherigen Kassenprüfers Paul Strobel, der all zu früh im Alter von 55 Jahren verstorben ist, erhoben sich die Anwesenden von Ihren Plätzen.
 
Altmeister Hermann Kurz aus Eningen bekam den goldenen Meisterbrief sowie die Ehrenurkunde des Bundesverbandes überreicht. Die Urkunde zum 25-jährigen Betriebsjubiläum konnte BSM Siegfried Kailer in Empfang nehmen.
 
Für 10-jährige Betriebszugehörigkeit wurde Melanie Friedrich (bei BSM Bruno Waibel) und Herr Jens Müller (bei BSM Markus Maulbetsch) von Obermeister Feuerer eine Urkunde überreicht.
Für den Kammersieg bei der Meisterprüfung 2008 bekam Frau Nicole Romer, damals beschäftigt beim verstorbenen Kollegen Paul Strobel, einen Blumenstrauß nebst Präsent überreicht.
Eine weitere Ehrung und Dank für seine geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren sprach OM Feuerer dem Ehren-Landesinnungsmeister Hans-Ulrich Gula aus.
 
Unter TOP 5 standen die Grußworte des Präsidenten des Bundesverbandes des Schornsteinfegerhandwerkes Hans-Günther Beyerstedt zum Thema „Schornsteinfegerhandwerk im Wandel".
 
Der neu gewählte Präsident des LIV Franz Klumpp berichtete aktuell über das Schornsteinfeger-Zuständigkeitsgesetz welches die Zuständigkeit für den Vollzug nach dem Schornsteinfegerrecht regelt.
 
Nacheinander gaben die Herren A. Feuerer Abteilung Geschäftsführung, W.F. Bosch und S. Rothmund Abteilung Technik, Kolleg A. Mayer Abteilung Berufsbildung , P. Kull Finanzen ihre Geschäftberichte ab und stellten diese zur Ausprache.
 
Zum Antrag auf „Beitritt und Mitwirkung an einem wirtschaftlichen Zweckbetrieb auf Landesebene" gab es noch einige Fragen aus der Versammlung. Diese wurden diskutiert bzw. beantwortet so dass die anschließende Abstimmung ein eindeutiges Votum zum Beitritt ergab.
 
Am Ende der Versammlung bedankte sich OM Feuerer mit einem Blumenstrauß bei der Sekretärin Frau Teufel für die geleistete Arbeit und wünschte den Anwesenden  eine gute Heimreise alles Gute für die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage und einen guten Start ins neue Jahr.
 

Veranstaltung zur 100jährigen Innungsgründung

Gelungenes Fest zum 100. Geburtstag

 
Am Samstag 11. Juli 2009 feierten die Schornsteinfeger mit ihren Familien und Gästen den 100. Geburtstag der Schornsteinfegerinnung Tübingen. Diese wurde im September 1909 in Reutlingen gegründet.
Den Rahmen für die Feierlichkeiten bot das Freilichtmuseum in Kürnbach bei Bad Schussenried. Hier konnten am Nachmittag die verschiedensten alten Handwerke besichtigt werden. Ob beim Bäcker, Drexler oder Schmied, überall konnten sich die Gäste verweilen. In den Bauernhäuser und Scheunen, die zeitgemäß eingerichtet sind, konnte man sich in die „gute alte Zeit" hineinversetzen. Im Ziegelstadel wurden bei Kaffee und Kuchen schon am Nachmittag in kleinen und größeren Gruppen „Fachgespräche" geführt, während sich die Kinder bei einem speziell gestalteten Kinderprogramm sichtlich wohl fühlten.
Gegen 18.30 Uhr begrüßte Obermeister Andreas Feuerer offiziell die anwesenden Kollegen mit ihren Familien sowie die zahlreich erschienenen Gäste.
Landesinnungsmeister Hans-Ulrich Gula überbrachte die Glückwünsche des Landesinnungsverbandes Baden-Württemberg und überreichte an OM Feuerer einen gläsernen Schornsteinfeger.
Nach einem guten Essen, zubereitet von den Riedlinger Landfrauen, ließ Obermeister Feuerer die vergangenen 100 Jahre nochmals Revue passieren. Er erzählte einige Anekdoten aus vergangenen Zeiten. Den Ausführungen zu entnehmen war auch der enorme Wandel der im Schornsteinfegerhandwerk in den letzten 100 Jahren stattfand.
Wer besonders gut den Ausführungen von OM Feuerer folgte, konnte anschließend auch alle Fragen beim Quiz beantworten und hatte so die Chance auf einen Gewinn.
Ein Schmankerl besonderer Art war der Auftritt des Schonsteinfeger-Chors vom Bodenseekreis, der mit einem eigens dafür gedichteten Liedvortrag viele zum schmunzeln brachte. Nach einer Zugabe vom Feger-Chor ging der Abend langsam zu Ende.
Obermeister Andreas Feuerer zog als Resümee, dass dies ein gelungenes Jubiläum war und dankte allen die zum gelingen des Festes in irgendeiner weise dazu beitrugen. Vor allem dankte er den Gästen und Kollegen mit ihren Familien für das zahlreiche erscheinen.
 
 
 

Innungsversammlung der Schornsteinfeger-Innung Tübingen

Schornsteinfegermeister machen sich fit für den Wettbewerb

 


Die Innungsversammlung am 08. Mai 2009 in der Stadthalle in Pfullendorf eröffnete Obermeister Andreas Feuerer pünktlich gegen 09.30 Uhr. Die herzlichsten Willkommensgrüße galten dem Ehrenobermeister Peter Habel, dem stellvertretenden LIM und Obermeister Franz Klumpp und den Obermeistern Walter Baum und Jürgen Braun aus den Innungen Stuttgart und Karlsruhe.
Die in großer Anzahl erschienenen Mitglieder und Altmeis­ter begrüßte der Obermeister ebenfalls auf das Herzlichste, sowie die Vertreter des Gesellenausschusses Steffen Schmälzle und Michael Kremb und die Sekretärin Anita Teufel.
Nach der Genehmigung der Tagesordnung und der Niederschrift der letzten Innungsversammlung nahm Andreas Feuerer die anstehenden Ehrungen vor. Zum 25-jährigen Betriebsjubiläum wurde BSM Bernd Ritzel geehrt.
Den Neumitgliedern der Innung Christian Kiemer, Wolfgang Satzger, Christian Hotz, Söhnke Hullmann und Ivo Bretthauer wünschte OM Feuerer das nötige Fingerspitzengefühl und bot ihnen die Unterstützung der Innung in allen Belangen an.
Mit den besten Wünschen und einem Präsent der Innung wurden die Kollegen Joachim Olst und Oskar Schier in den Ruhestand verabschiedet.
Für 20-jährige Betriebszugehörigkeit bekam Schornsteinfegermeister Steffen Schmälzle, beschäftigt bei BSM Josef Strahl, aus den Händen von OM Feuerer eine Urkunde überreicht.
In seinem Aktuellen Referat ging der stellvertretende Landesinnungsmeister Franz Klumpp zuerst auf den „Feuerstättenbescheid“ ein und appellierte an die anwesenden Bezirksschornsteinfegermeister dringend die Schulung der Verwaltungsakademie zu besuchen.
Es ist im Gespräch, dass der Teil der Bundes-KÜO, der die Gebühren für den Feuerstättenbescheid regelt, im Juni in Kraft treten soll. Die gesamte Bundes-KÜO soll dann zum 01. Januar 2010 in Kraft treten und bis zum 31. Dezember 2012 Gültigkeit erhalten.
Ab 2013 regelt die Bundes-KÜO nur noch Gebühren für die Feuerstättenschau und Ersatzvornahmen, da dies hoheitliche Aufgaben sind. Gebühren für Bauabnahmen sind auf Länderebene zu regeln.
Angesprochen wurde von Franz Klumpp auch die Handhabung des Vollzuges der Eigentümerverpflichtung, dieser Themenbereich bereitet noch großes Kopfzerbrechen.
Für die zukünftige Vergabe der Kehrbezirke müssen die Vergabekriterien neu definiert werden und dem neuen Schornsteinfegerhandwerksgesetz angepasst werden. Es wäre von Vorteil für den Berufsstand wenn die Vergabe innerhalb der BRD gleich ablaufen würde, meinte Franz Klumpp.
Ein weiteres Thema war die Novellierung der 1. BImSchV. An dieser Verordnung wird wieder gearbeitet. Die Boykotthaltung einzelner Ministerien wurde aufgegeben.
Die EnEV wurde verabschiedet und wird auch in diesem Jahr in Kraft treten. Der Vollzug der EnEV liegt nicht mehr in Landeshand sondern obliegt dem Bund. Hierzu sind für die Arbeiten noch die Gebührensätze festzulegen.
Franz Klumpp sprach noch die Weiterbildungsmaßnahmen der Steinbeisstiftung in Ulm an. In 5 Modulen kann jeder Schornsteinfegermeister sich fit für den Wettbewerb machen. Der europäische Sozialfond eine Förderung bereitgestellt.
Im Herbst 2009 soll eine Weiterbildung im Bereich der ene­rgetischen Inspektion angeboten werden, die ebenfalls durch den Sozialfond gefördert wird.
Die Arbeitskräftesituation war letztes Thema vom stellv. LIM Klumpp. Bis zum Jahr 2012 werden in Baden Würt­temberg ca. 80 Bezirksschornsteinfegermeister in den Ruhe­stand gehen, diese Zahl erhöht sich bis zum Jahr 2015 auf ca. 155 Bezirksschornsteinfegermeister. Bundesweit werden bis 2015 rund 40% der zurzeit aktiven BSM in Ruhestand versetzt. In der Konsequenz heißt dies, dass wir große Probleme bekommen werden, qualifizierte Mitarbeiter zu finden.
Die Ausbildungszahlen sind erschreckend niedrig. Mit dem Appell und der Bitte: „Bemühen wir uns gemeinsam um Auszubildende und schauen wir nach qualifizierten und dem Handwerk gegenüber offenen jungen Leuten.“, beendete Franz Klumpp seine aktuellen Informationen.
Obermeister Andreas Feuerer sprach das Thema der bisherigen A-Liste an.
Die Wichtigkeit der Schulungsmaßnahme „Feuerstättenbescheid“ bei der Verwaltungsakademie wurde auch von OM Feuerer nochmals herausgestellt. Ebenso wie die vom stellv. LIM Klumpp schon angesprochenen besorgniserregenden Ausbildungszahlen. Dazu merkte der Obermeister an, dass die Lehrlingskostenausgleichskasse nur noch bis 2012 geregelt ist. Ob es danach eine gleichwertige oder vergleichbare Regelung gibt, ist fraglich.
Die Satzungsänderung im Bereich der Wahlperiode von 4 auf 5 Jahre wurde von der Handwerkskammer geneh­migt und kann bei Bedarf vom internen Bereich der Homepage ausgedruckt werden.
Ein weiteres Thema im Bericht des Obermeisters war das 100-jährige Jubiläum der Schornsteinfeger-Innung Tübingen. Er berichtete von den positiven Presseberichten über die bisherigen Ausstellungen „Rund um das Schornsteinfegerhandwerk“. Die noch ausstehenden Ausstellungen in den Kreissparkassen finden im Juli in Biberach, im September in Reutlingen und im November in der KSK in Sigmaringen statt. Der Festtag findet am 11. Juli 2009 im Museumsdorf Kürnbach statt.
Die Image-Broschüre des ZIV über das Schornsteinfegerhandwerk wurde vorgestellt. Mit dieser Broschüre soll dem Kunden ein Überblick über die Tätigkeiten des Schornsteinfegerhandwerks gegeben werden.
Im Hinblick auf die Veränderungen in unserem Handwerk ist eine ständige Weiterbildung unerlässlich bzw. notwendig. Deshalb bietet die Innung Tübingen auch weiterhin eine Vielzahl von Schulungen und Seminare an. Über die Themenbereiche und Termine werden die Kollegen rechtzeitig informiert.
Mit dem Dank an die Vorstandskollegen beendete Obermeister Feuerer seinen Bericht.
Der Technische Innungswart Werner Bosch ging zu Anfang seines Berichtes auf die DIN V 4133 ein, die erneuert wurde und die Überprüfung von Stahlschornsteinen regelt.
Im Frühjahr wurden die bestellten Bücher „Abgasanlage Kommentar zur DIN EN 15287-1“ ausgeliefert. Dieses ersetzt den Kommentar zur DIN V 18160 vollständig. Der Buchtitel entspricht nun auch der Europäischen Normung.
Über die ISH Nachlese der Fa. Wöhler im Innungshaus in Riedlingen berichtete Werner Bosch, dass der Schwerpunkt bei neuen Messgeräten lag. So z. B. für die 4 Pa-Messung und den Heizungscheck.
Vom Technischen Innungswart wurden noch die BSM- und Mitarbeiterschulungen sowie Besprechungen mit Behörden, Statistik 2008 und die Messgeräteprüfung im April angesprochen.
Zum Thema „Schornstein ohne Sohle“ berichtete Werner Bosch, dass die Veröffentlichung des Schreibens des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg an das Regierungspräsidium Tübingen Referat 26, Landesstelle für Bautechnik in der Fachzeitung „der Experte“ bei einigen Kollegen zu Fehlinterpretationen führte. Das Schreiben legt für die Landesstelle für Bautechnik fest, wie verfahren werden sollte. Für den BSM sind nur geringe Änderungen zu berücksichtigen.
Grundsätzlich ist für jede Ausführung „Schornstein ohne Sohle“ eine Zustimmung im Einzelfall nach § 21 Abs. 1 LBO zu beantragen, ob mit oder ohne Verbindungsstück. Die Landesstelle legt dann die Ausführung fest.
Als Anlage erhielt jeder Kollege eine Übersicht, welche Feuerstätten für feste Brennstoffe eine bauaufsichtliche Zulassung des DIBt für den raumluftunabhängigen Betrieb besitzt. Mit diesem Hinweis beendete der TIW Bosch seine Ausführungen.
Auch vom Berufsbildungswart Albert Mayer wurde die prekäre Situation im Bereich Nachwuchs angesprochen, mit der eindringlichen Bitte, Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen.
Bei der Zwischenprüfung kamen die besten Prüflinge aus den Ausbildungsbetrieben Ralph Broß und Karsten Dehner.
An der Gesellenprüfung war erfreulich, dass nur 2 Kandidaten das Prüfungsziel nicht erreichten.
Albert Mayer sprach den Eignungstest an, dem sich 6 junge Menschen stellten, und gab einen Überblick über die in diesem Jahr schon durchgeführten Schulungen und Seminare. Mit der Übersicht über die noch für dieses Jahr geplanten Schulungsmaßnahmen beendete A. Mayer den Bereich Berufsbildung und ging auf das QM/UM-System ein.
Hier wies er auf die Notwendigkeit der jährlichen Gruppentreffen hin, diese sind durchgängig zu dokumentieren. Für das Jahr 2009 sind insgesamt 21 Gruppenaudits mit 63 Einzelbetrieben geplant.
Anerkannte und zertifizierte Gebäudeenergieberater können sich noch deutlicher von der Konkurrenz abheben. Zwischen dem Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks und der LGA Training & Consulting GmbH TÜV Rheinland Group wurde ein Kooperationsvertrag abgeschlossen. Ziel dieser Zusammenarbeit ist die Prüfung und Zertifizierung der fachlichen Kompetenz für die Tätigkeit als Gebäude­energieberater. Von Albert Mayer wurden die erforderlichen Voraussetzungen für die Teilnahme bekannt gegeben.
Nach den Themenbereichen über die Auswertung der Selbstbewertung 2008 und Kundenzufriedenheitsabfrage dankte QUB Albert Mayer den Auditoren Bernd Pauleweit und Werner Gekeler für die Unterstützung.
Einen detaillierten Überblick über die Jahresrechnung 2008 und den aktuellen Kassenstand gab Kassenwart Peter Kull ab. Bei der Kassenprüfung am 06. Februar 2009 durch die Kassenprüfer Strobel und Kleinert gab es keinerlei Beanstandung.
Paul Strobel sprach ein Lob für die gute Kassenführung an Peter Kull aus und beantragte die Entlastung des Kassenwarts und Gesamtvorstandes. Diese erfolgte von der Versammlung einstimmig.
Zum TOP Wahlen wurde der stellvertretende LIM Franz Klumpp als Wahlleiter und die Kollegen Bretthauer, Satzger, Kiemer und Hotz als Wahlhelfer gewählt.
Von der Versammlung wurde Obermeister Andreas Feuerer in geheimer Wahl mit 88% wieder zum Obermeister gewählt. Somit führte er die Wahlen des Innungsvorstandes weiter.
 
Gewählt wurden noch Kassenprüfer, Berufsbildungsausschuss und die Delegierten zum Landesinnungsverbandstag. Die vom Vorstand gestellten Anträge bezüglich der Gebührenordnung und der Übernahme der Kursgebühren wurden von der Versammlung genehmigt.
Mit dem Hinweis auf das bevorstehende Jubiläum der Innung Tübingen und dem Dank an alle Kollegen und Gäste beendete der alte und neue Obermeister Andreas Feuerer die Innungsversammlung.
 
Folgende Kollegen wurden von der Versammlung per Akklamation gewählt:
Stellvertretender Obermeister: Stefan Sekinger
Technischer Innungswart: Werner Bosch
Stellvertretender Technischer Innungswart:Siegfried Rothmund
Lehrlings- und Berufsbildungswart und QUB-Beauftragter: Albert Mayer
Kassenwart: Peter Kull
Schriftführer: Josef Strahl
Beisitzer: Hermann Koch und Martin Schaich
 
Schornsteinfeger-Innung Tübingen
 
 

Exkursion zur Firma Wolf in Mainburg

 

Informationsveranstaltung bei der Fa. Wolf in Mainburg am 19.03.2009

Am 19.03.2009 besuchten die Obmänner, stellvertretenden Obmänner, QM/UM-Auditoren, sowie einige Vorstandsmitglieder der Schornsteinfegerinnung Tübingen die Fa. Wolf in Mainburg.

Nach der Begrüßung durch den Schulungsleiter der Wolf Akademie Herrn Franz Mühl und den Außendienstmitarbeiter Herrn Wilhelm Kaiser ging es sofort in medias res.
Herr Mühl gab einen kurzen Überblick über die Geschichte der Fa. Wolf, die Firmenstruktur, die Produktpalette und aktuelle Produkte, wie z.B. das Gasbrennwertgerät CGS und das Ölbrennwertgerät COB.
Bereits jetzt zeigte sich, dass es sich bei dem Referenten um ein Urgestein handelte, der seinen Beruf lebt. Und so gestaltete sich bereits der erste Schulungsabschnitt sehr interessant, kurzweilig und auch praxisnah mit regem Informationsaustausch.
Nach kurzer Kaffepause führten dann Herr Mühl und sein Kollege Herr Thomas Kratzel in 2 Gruppen durch die Produktionsstätten und vermittelten einen guten Eindruck über die Leistungsfähigkeit dieses mittelständischen Unternehmens.
Nach einer kurzen Pause in der Werkskantine ging es frisch gestärkt in das Technikum der Fa. Wolf, wo Herr Mühl anschaulich und praxisnah Konzeptionsmöglichkeiten von Heizungs-, Solar- und Klimatechnik erläuterte. Danach folgte die Vorstellung des Ölbrennwertgerätes COB mit abschließender Diskussion.
Bevor wir am Ende eines informativen Tages die Heimreise antraten, bedankte sich Obermeister Andreas Feuerer im Namen aller Teilnehmer bei den Referenten Herrn Mühl und Herrn Kratzel für die gelungene Veranstaltung und die herzliche Aufnahme. Als kleines Dankeschön überreichte er dabei unseren Jubiläumswein zum 100-jährigen Bestehen der Schornsteinfegerinnung Tübingen, das „Fegertröpfle".
 

Rauchmeldertag 2009

 

 

Anlässlich des Rauchmeldertags am 13. März 2009 wurden die Kindergärten der Stadt Riedlingen mit Rauchmeldern ausgestattet. Gestiftet und moniert von der Schornsteinfegerinnung Tübingen mit Unterstützung der Feuerwehr Riedlingen.

 
 
Eine kleine Bildernachlese anlässlich des Rauchmeldertages in Riedlingen
 
 

Herbst Innungsversammlung in Pfullendorf

 
Innungsversammlung am 10. Dezember  2008 in der Stadthalle in Pfullendorf.


Von Obermeister Andreas Feuerer wurde die Innungsversammlung pünktlich gegen 9.30 Uhr eröffnet.
Nach der Genehmigung der Tagesordnung und der Niederschrift der letzten Innungsversammlung erhoben sich die Anwesenden, zu Ehren der verstorbenen Altmeister Hans Beham und Albert Sax von ihren Plätzen.
Glückwünsche und ein Weinpräsent zum Goldenen Meisterbrief gingen an  die Altmeister Eugen Müller, Heinz Hirth und Dieter Lipp.
Für die eher seltene Ehrung, für 20jährige Betriebstreue bei BSM Ulf Klebitz, konnte Herr Günther Haiber eine Urkunde in Empfang nehmen.
Für 10-jährige Betriebszugehörigkeit erhielten die Mitarbeiter G. Mösle bei BSM S. Werdehausen, D. Ritscher bei BSM J. Fehr, O. Wolf bei BSM P. Killmayer, E. Sauter bei BSM E. Böhmer, R. Henkel bei BSM P. Brielmaier, J. Schneckenburger bei BSM W. König, S. Barth bei BSM F.-J. Blumenthal und G. Lorinser bei BSM Stritt eine Urkunde überreicht.
Mit einem Geschenk aus den Händen von OM Feuerer und den besten Wünschen für die weitere Zukunft wurden die Kollegen Karl Rapp, Peter Scholz und Florian Wimmer in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Herr Dipl.-Ing. (FH) Peter Wittmann von der Steinbeis Beteiligungs- und Beratungs- GmbH informierte die Anwesenden über die Möglichkeiten zur Ausbildung zum Unternehmer im Dienstleistungsbereich. Hierzu werden mehrere Wochenkurse angeboten, die mit Zuschüssen von 30 bzw. 50 % gefördert werden.


Nun folgte auf der Tagesordnung die aktuellen Informationen von Landesinnungsmeister Hans-Ulrich Gula, der zuerst auf das neue Schornsteinfegerhandwerksgesetz, das am 29.11.2008 in Kraft trat, einging.
Die Bundes-KÜO  wird, so LIM Hans-Ulrich Gula, voraussichtlich zum 01.01.2010 Bundesweit eingeführt. Dazu werden in jedem Bundesland explizite Zusatzverordnungen erforderlich werden. Ab dem Jahr 2013 gibt es nur noch Gebühren für die Feuerstättenschau, Bauabnahmen und Ersatzvornahmen.
In seinen weiteren Ausführungen berichtete LIM Gula noch vom Arbeitskampf zum Tarifvertrag, bei dem in Baden-Württemberg 95 Betriebe bestreikt wurden.
Mit dem Zitat „Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt" beendete LIM Hans-Ulrich Gula seine Ausführungen.


Nach den ausführlichen Informationen des Landesinnungsmeisters folgte nun der Bericht von Obermeister Andreas Feuerer. Nach dem überraschend schnellen Inkrafttreten des neuen Schornsteinfegerhandwerksgesetzes zum 28.11.2008 haben sich die Sachbearbeiter der zuständigen Landratsämter der Innung Tübingen mit zum Teil viele Fragen an die Innung gewandt. Einige Fragen konnte OM Feuerer beantworten. Bei anderen Fragen, z.B. nach der Form oder der Gebühr des Feuerstättenbescheides musste er auf die fehlende gesetzliche Grundlage verweisen.
Eine Problematik ist, dass nun in jedem Bundesland ein Zuständigkeitsgesetz verabschiedet werden muss, welches festlegt, welche Behörde für welche Tätigkeit befugt und zuständig ist.
Zum Thema Qualität der ausgeführten Arbeiten, meinte OM Feuerer, dass die Qualität welche wir abliefern und das Bild das wir bei der Arbeitsausführung nach außen zeigen, das Spiegelbild unseres Betriebes ist. Daran werden wir in Zukunft gemessen werden.
Dazu passen auch die Bestrebungen unseres Berufes, die Energieberater unseres Handwerkes zu Zertifizieren. Überhaupt wird das Zertifizierungssystem bei der Vergabe von Kehrbezirken voraussichtlich eine nicht unwesentliche Rolle spielen 
Im Bereich Berufsnachwuchs muss verstärkt Werbung betrieben werden. Nur wenn wir qualifizierten Nachwuchs haben können wir die kommenden Arbeiten auch bewältigen.
Im Jahr 2009 kann die Schornsteinfegerinnung das 100jährige Bestehen feiern. Aus diesem Anlass sind verschiedene Aktionen geplant. So wird eine Wanderausstellung organisiert die in den einzelnen Kreisen der Innung Tübingen präsentiert wird. Im Juli findet dann das eigentliche Fest mit Gästen und den Familien statt.


Der Technische Innungswart Werner Bosch ging in seinem Bericht auf die nun folgenden Themenbereiche ein. Er berichtete von der Messgeräteprüfung die ohne größere Beanstandung abgeschlossen werden konnte, von der Innungs-Homepage die seit der letzten Schulung im Bereich der Technik vermehrt von den Kollegen benutzt wird und von der Infoveranstaltung für B-Bewerber.
Vom Wirtschaftsministerium ist angedacht,  dass die Landesbauordnung novelliert werden soll. Die Innung hat dem LIV Baden-Württemberg eine Stellungnahme zugeleitet. Der Zeitpunkt wann die neue LBO in Kraft treten soll steht noch nicht fest. Nach einer Novellierung der LBO muss auch mit einer Erneuerung der Feuerungsverordnung gerechnet werden.


Siegfried Rothmund, stellv. TIW informierte die Kollegen über die Neuerungen bei der Energiesparverordnung EnEV, hier ist die Wahlfreiheit für Energieausweise zum 30.09.2008 ausgelaufen. S. Rothmund berichtete noch in diesem Zusammenhang, dass auch in diesem Jahr das Schornsteinfegerhandwerk mit weit mehr als 50 % der durchgeführten Energiesparchecks an der Spitze liegt.


Zu Beginn seines Berichtes gab Berufsbildungswart Albert Mayer die Lehrlingszahlen bekannt, die besorgniserregend niedrig sind, in ganz Baden-Württemberg begannen im September 2008 nur 37 junge Leute mit der Ausbildung zum Schornsteinfeger.
Auch im kommenden Jahr werden wieder die verschiedensten Schulungsmaßnahmen von der Innung angeboten, hierzu geht jedem Kollegen ein neuer Schulungsplan zu. Neben den Aktuellschulungen für BSM und Mitarbeiter versucht die Innung möglichst breit gefächerte Seminare / Lehrgänge zu organisieren.


Da es im laufenden Jahr einige unvorhersehbare Ausgaben zu bewältigen gab, hofft Kassenwart Peter Kull den Haushalt 2008 trotzdem erträglich zu gestallten.
Für das Jahr 2009 kommen einige Mehrkosten auf den Innungshaushalt zu die von P. Kull umfangreich und verständlich vorgetragen wurden. Eine Erhöhung des Innungsbeitrages erfolgt im Jahr 2009 nicht, da die Mehrkosten durch Rücklagen abgedeckt werden können.
Nachdem der Haushaltsplan 2009 ausführlich besprochen wurde und keine Wortmeldungen vorhanden waren konnte der Haushaltsplan, mit einer Gegenstimme, beschlossen werden.


Nach der Beantwortung verschiedener Fragen die unter dem Punkt Verschiedenes von den Kollegen gestellt wurden, beendete Obermeister Andreas Feuerer, mit den besten Wünschen für die bevorstehenden Feiertage, die Mitgliederversammlung der Schornsteinfegerinnung Tübingen.
 

100 Jahre Schornsteinfegerinnung Tübingen

„Als Schornsteinfegerinnung für den Bezirk des Regierungspräsidiums Tübingen vertreten wir die Interessen unser Mitgliedsbetriebe. Diese verteilen sich auf neun Land- und Stadtkreise und zwar dem  Alb-Donau-Kreis, den Kreisen Biberach, Bodensee, Ravensburg, Reutlingen, Sigmaringen, und Tübingen, sowie dem Zollern-Alb-Kreis, und nicht zuletzt dem Stadtkreis Ulm.


Getreu dem Leitspruch „Edel Handwerk und Gewerk, Walt Gott daß`nit verderb“ wurde am 27. September 1909 im großen Rathaussaal in Reutlingen von 46 Kaminfegern die Kaminfegerinnung Reutlingen, wie sie damals noch hieß,  gegründet.
Nun, die Schornsteinfegerinnung Tübingen wird also in genau diesem Jahr, indem sich das Handwerk wohl vor seiner größten Herausforderung der Zukunft sieht 100 Jahre alt. Dies wird mit einer Wanderausstellung durch die Innung dokumentiert und gefeiert. Der Abschluss dieser Ausstellung bildet eine Jubiläumsveranstaltung im Museumsdorf Kürnbach wozu das gesamte Handwerk herzlich eingeladen sein wird.
„Neben tollen Schornsteinfegerfiguren, altem und aktuellem Werkzeug und Messgeräten, sind auch viele Rechtsvorschriften, Gesetzestexte und Bilder aus der Gründungszeit  hier zu sehen.
100 Jahre Geschichte im Schornsteinfegerhandwerk, 100 Jahre Schornsteinfegerinnung Tübingen. 
Wie schon vorab erwähnt,  liegt der Ursprung der Innung in Reutlingen. 1909 mussten auf gesetzliches Geheiß  die 46 Kaminfeger  in diesem Bereich eine Zwangsinnung gründen.  In Anlehnung an Mustervorschläge von Innungsversammlungen z.B. der freien Schuhmacherinnung in Leonberg, sowie der Gewerbeordnung wurde die erste Satzung zusammengestellt. 
Zum ersten Obermeister der neu gegründeten Innung wurde Fritz Mergenthaler aus Reutlingen gewählt.
Zu dieser Zeit gab es in Württemberg vier Zwangsinnungen.
Die Innungsbereiche waren damals auf die Handwerkskammerbereiche abgestimmt.
Nach Ende des zweiten Weltkrieges wurde das Land Württemberg in zwei Zonen aufgeteilt. Die amerikanische Zone Nord-Württemberg und die französische Besatzungszone Süd-Württemberg-Hohenzollern. Die Folge war, dass die seitherigen vier Innungen in Württemberg aufgelöst, und für jede Besatzungszone nur eine Innung gebildet wurde.  Die Schornsteinfegerinnung Reutlingen gehörte somit der Vergangenheit an und man sprach jetzt von der Innung Süd-Württemberg-Hohenzollern.
Zu dieser Zeit gab es im Innungsbereich 86 Kehrbezirke. Die Aufgabe der Bezirksschornsteinfeger war das Reinigen der Schornsteine und somit  waren Sie auch für den vorbeugenden Brandschutz  der Gebäude und Städte zuständig.
Mit der Gebietsreform am 01.Januar 1973 wurde  eine erneute Namensänderung der Innung notwendig. Räumlich entsprechend den Regierungsbezirken – deckungsgleich -, jedoch die Regierungspräsidien änderten ihre Bezeichnung. Diesem Umstand musste in der Namensgebung Rechnung getragen werden.
Aus der Schornsteinfegerinnung Süd-Württemberg-Hohenzollern wurde die Schornsteinfegerinnung für den Bezirk des Regierungspräsidiums Tübingen.
Zu jener Zeit war Wilhelm Weindel Obermeister der Innung. In seine Amtszeit fiel eine weitere einschneidende Veränderung im Schornsteinfegerhandwerk.
Als Waldsterben, Energieverbrauch und Energieeinsparung noch unbekannte Begriffe waren, wurde im Oktober 1973 mit den Immissionsschutzmessungen in Baden-Württemberg begonnen.
Die Rechtsgrundlage war damals eine Rechtsverordnung des Landes Baden-Württemberg zum Immissionsschutzgesetz von Baden-Württemberg. Die Rechtsverordnung hatte zum Ziel die Luftverunreinigenden Emissionen aus kleineren, mit flüssigen Brennstoffen betriebenen Feuerungsanlagen im häuslichen Bereich zu senken. Diese Rechtsverordnung wurde im Jahre 1974 durch das Bundesimmissionsschutzgesetz abgelöst.
Dieses Gesetz löste die in mehreren Bundesländern vorhandenen und von sich abweichenden Vorschriften und Verordnungen ab und fasste die unter den zwischenzeitlich eingetretenen Weiterentwicklungen des Standes der Technik zusammen und stellt seither ein einheitliches Regelwerk dar.
Das Schornsteinfegerhandwerk ging bei den Messungen über seinen Auftrag, der ihm durch die erste Bundesimmissionsschutzverordnung erteilt wurde, hinaus. Es wurde nicht nur gemessen und die Messwerte aufgezeichnet, sondern auch die Betreiber in feuerungstechnischen Fragen beraten. Dies verlangte ein hohes Maß an Verantwortung und Fachkenntnis.
Zum 01. Januar 1985 wurde im „Ländle“ als letztem Bundesland die Abgaswegeüberprüfung an Gasfeuerstätten durch das Schornsteinfegerhandwerk eingeführt. Dies hatte zur Folge, dass nochmals weitere 149 neue Kehrbezirke in ganz Baden-Württemberg gebildet wurden.
Diese Einführung der Abgaswegeüberprüfung war ein weiterer Meilenstein in unserem Handwerk.
Jetzt reichte es nicht mehr aus nur über die Verbrennung und die Funktionsweise einer Feuerstätte Bescheid zu wissen, sondern das Zusammenwirken der einzelnen Bestandteile der Feuerungsanlage galt es zu beurteilen.
Während dieser Zeit war Peter Habel hier aus Ulm Obermeister der Innung Tübingen.
Peter Habel wurde von den Innungsmitgliedern 1978  zum Obermeister gewählt, und bis 2001 immer wieder in seinem Amt bestätigt. Somit ist er der Obermeister mit der bisher längsten Amtszeit. Nach seiner Verabschiedung aus seinem Ehrenamt im Jahre 2001 ernannte ihn die Innungsversammlung als bisher Einzigen Kollegen unserer Innung zum Ehrenobermeister. 
Lange Zeit verwalteten die Obermeister und Mitglieder der jeweiligen Innungsvorstände ihre Tätigkeitsbereiche in Ihnen eigenen Büros, bis 1994 das eigene Innungsgebäude eingeweiht werden konnte.
Am 10. Juni 1994 wurde das neue Verwaltungs- und Schulungs-Gebäude in Riedlingen seiner Bestimmung übergeben. Neben einem Schulungs- und zwei Seminarräumen wurden auch Räumlichkeiten für den Messgeräteprüfstand eingerichtet. Somit ist das Innungshaus in Riedlingen seit diesem Zeitpunkt  zentrale Anlaufstelle für alle inzwischen 170 Bezirksschornsteinfegermeisterbetriebe im Bereich  der Innung Tübingen.
Nach Jahren der Reformen und der Umgestaltung unseres Berufstandes ist es nun an der Zeit wieder nach vorne zu schauen.
 
Ort und Zeit der Wanderausstellung


KSK Riedlingen                          13. März
KSK Ravensburg                        03. April
KSK Tübingen                             07. Mai
Sparkasse Bodensee                12. Juni
KSK Biberach                             06. Juli
Kürnbach (Bad Schussenried)        11. Juli
KSK Reutlingen                          25. September
KSK Sigmaringen                       06. November
 

Am 13.06.2008 ist Rauchmeldertag.

Sämtliche Kindergärten in Erbach/Donau mit Rauchmeldern ausgestattet.

Am 13.06.2008 ist Rauchmeldertag.

Unter diesem Motto wurde die Veranstaltung welche die Schornsteinfeger-Innung
für den Bezirk des Regierungspräsidiums Tübingen in Erbach/Donau durchführte
gestellt. Sämtliche Kindergärten wurden mit der örtlichen Feuerwehr gemeinsam
mit Rauchmeldern ausgestattet.
Brand - die unterschätzte Gefahr so lautet die
Pressemeldung welche vom Bundesverband des
Schornsteinfegerhandwerks herausgegeben wurde.
95 % der Opfer eines Brandes erliegen dabei den Folgen einer
Rauchvergiftung durch Kohlenmonoxid. Die meisten Brandopfer, rund 70 %
verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Tagsüber kann ein Feuer meist
schnell entdeckt und gelöscht werden. Nachts dagegen schläft auch der
Geruchssinn, so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die
gefährlichen Brandgase zu bemerken. Wer nicht vor Feuer gewarnt wird, hat kaum
Überlebenschancen.


Rauchmelder warnen rechtzeitig vor der Gefahr, noch bevor
sich die gefährlichen Rauchgaskonzentrationen gebildet haben. Auch wer tief
schläft, wird von dem lauten Alarm geweckt und erhält so den nötigen Vorsprung,
um sich und die Familie in Sicherheit zu bringen.


Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist, im
Gegensatz zur landläufigen Meinung, nicht nur Fahrlässigkeit. Häufig lösen
technische Defekte Brände aus, die ohne vorsorgende Maßnahmen zur Katastrophe
führen können. Jeder Haushalt sollte daher darauf achten, dass sich technische
Geräte in Haus oder Wohnung in einwandfreiem Zustand befinden.


Damit die Lebensrettenden Rauchmelder mehr Beachtung finden
wurde die Initiative in den Kindergärten gestartet. Zum ersten um gerade unsere
jüngsten zu schützen, und zum zweiten damit die Kinder ihren Eltern und
Verwandten von den Rauchmeldern berichten, damit diese angeregt werden die
kostengünstigen Lebensretter in ihren Wohnungen zu installieren.


Große Unterstützung fand die Aktion bei den Verantwortlichen
der Stadt, sowie natürlich bei den Kindergärten selbst. Bei der Montage der Rauchmelder
wurde den Kindern spielerisch erklärt, was im Brandfall zu tun ist, und auf was
im Ernstfall geachtet werden muss. Unterstützt wurde die Veranstaltung auch
durch die in Erbach ansässigen Firmen Kaminbau Weber und der Fa. Schiedel.


Obermeister Andreas Feuerer zeigte sich sehr zufrieden mit
der Aktion und freute sich besonders über die Teilnahme des
Landesinnungsmeisters Hans-Ulrich Gula, des Technischen Innungswartes Werner
Bosch, den in Erbach tätigen Bezirksschornsteinfegermeistern Franz Merkle, Andreas
Denisch, Martin Bleibel, Mathias Hahn sowie seinem Stellvertreter Stefan
Sekinger.





Stefan Sekinger
stellv. Obermeister

Andreas Feuerer neuer Obermeister der Schornsteinfegerinnung Tübingen

Andreas Feuerer neuer Obermeister der Schornsteinfegerinnung Tübingen

Wechsel in der Führung der Innung Am 18.02.2008 wurde in der vollbesetzten Stadthalle in Pfullendorf der neue Obermeister der Schornsteinfegerinnung Tübingen gewählt.Andreas Feuerer neuer Obermeister
der Schornsteinfegerinnung Tübingen

Wechsel in
der Führung der Innung

Am
18.02.2008 wurde in der vollbesetzten Stadthalle in Pfullendorf der neue
Obermeister der Schornsteinfegerinnung Tübingen gewählt. Nach dem Ausscheiden
des bisherigen Obermeisters zum 31.12.2007 war eine Nachfolge schnellstens
notwendig geworden. Um keine Vakuumsituation entstehen zu lassen wurde die
Innungsversammlung bereits auf den Februar vorverlegt. Mit einem deutlichen
Wahlergebnis konnte der stellv. Obermeister Andreas Feuerer die Wahl für sich
entscheiden. Nachdem die Amtsgeschäfte bisher bereits kommissarisch durch Feuerer
geleitet wurden, stellt dies eine Bestätigung der geleisteten Arbeit dar.



Unter
anderem wurde ein neuer Berufsbildungswart und Qualitäts- und
Umweltmanagementbeauftragter in sein Amt berufen. Mit Albert Mayer konnte auch
hier wie beim neuen Obermeister eine kompetente Kraft gefunden werden.





Das
Schornsteinfegerhandwerk befindet sich derzeit im Umbruch und vor der größten
Herausforderung in der Geschichte des Handwerks. Umso mehr ist es hier
notwendig, gute und qualifizierte Fachkräfte zu finden, welche bereit sind, die
Zukunft zu gestalten.

Die
Schornsteinfegerinnung Tübingen verwaltet ca. 170 Betriebe im Oberschwäbischen
Raum bis hin zum Neckartal im Raum Tübingen. In Sachen Sicherheit-, Umwelt- und
Energie leisten die Betriebe eine vorbildliche Arbeit in den Bereichen des
vorbeugenden Brandschutzes und der Reduzierung des CO²- Ausstoßes. Somit sind
die schwarzen Männer immer eine klimaverträgliche Nasenlänge voraus.

Für Fragen
steht die Innung jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung.

Bundesverbandstag des Schornsteinfegerhandwerks in Bad Dürkheim

Zukunftsorientiert und Leistungsstark



Das Schornsteinfegerhandwerk präsentiert sich zum aktuellen Bundesverbandstag in Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz vom 19. bis 22. Juni 2007 der Öffentlichkeit.

117 Mio Tonnen CO² wurden durch die Schornsteinfeger vermieden!

117 Mio Tonnen CO² wurden zwischen 1994 bis 2006 dank der neutralen Überwachung durch die Schornsteinfeger vermieden!


Regelmäßige Kontrolle durch den Schornsteinfeger senkt den Schadstoffausstoß



Die Diskussion über hohe CO2-Werte ist zur Zeit in vollem Gange. Sie betrifft nahezu alle Verbraucher und auch der häusliche Heizungsbetreiber kann sich dem nicht ver-schließen. Etwa 115,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) werden pro Jahr von privaten Haushalten in die Atmosphäre entlassen. (Quelle BMWi und BMU Be-richtsjahr 2004, Stand 04/2007). Durch die regelmäßige Überprüfung der Heizungsanlage durch den Schornstein-feger kann jedoch jeder Hausbesitzer selbst etwas für die Umwelt und den eigenen Geldbeutel tun.



Aktuelle Zahlen des ZIV (Zentralverband des Schorn-steinfegerhandwerks) zeigen, wie wichtig die regelmäßigen Kontrollen sind. Allein bei den 2006 überprüften Gasheizungen wiesen 248.000 Anlagen einen CO-Wert zwischen 500 und 1.000 ppm auf. Bei 203.000 der Mes-sungen überschritt der Wert sogar den Ausstoß von 1.000 ppm. Eine Wartung dieser Feuerstätten ist unumgänglich.



Fasst man die Ergebnisse aus den Überwachungsmessun-gen zur 1. Bundesimmissionsschutzverordnung von 1994 bis 2006 zusammen, wird deutlich, dass aufgrund der Er-stellung von Mängelberichten durch den Schornsteinfeger und den daraus resultierenden Wartungsarbeiten der CO2-Ausstoß jährlich um 5,1 Mio. Tonnen vermindert wurde.

Seit 1994 gelangten durch die neutrale Überwachung immerhin 117 Mio. Tonnen weniger Kohlendioxid in die Erdatmosphäre. Ein Umstand, den es angesichts einer drohenden Klimakatastrophe auch in Zukunft zu berück-sichtigen gilt. Das Schornsteinfegerhandwerk trägt als moderner Dienstleister erheblich zum Schutz der Umwelt bei. Darüber hinaus schafft seine Tätigkeit ein hohes Maß Sicherheit für den Heizungsbetreiber.

FAQ

Fragen und Antworten

Infos zum
Schornsteinfegerhandwerk

Ausbildung

Beruf Schornsteinfeger

Infos zur Ausbildung
zum Schornsteinfeger