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Der zweite Schornstein im Neubau



Der zweite Schornstein im Neubau



Fast jeder der heute baut, geht an seine finanzielle Leistungsgrenze.

Kurz vor Baubeginn wird dann noch über Einsparungen und notwendige

Erfordernisse diskutiert und so manches eingespart.



Aber Achtung:



Es gibt "Einsparungen", für die man ein Leben lang teuer bezahlen muss.



Dazu gehört in erster Linie der zweite Schornstein.



Wer hier sparen will - ca. 1% der Rohbausumme - hat später keine Möglichkeit,

einen Kaminofen, Kachelofen, Kachelherd oder offenen Kamin

zusätzlich zur Zentralheizung anzuschließen.





8 Gründe für den Einbau eines 2. Schornsteines



* Ein Schornstein schafft Zukunftssicherung

* Ein Schornstein schafft Wertigkeit

* Ein Schornstein schafft Flexibilität

* Ein Schornstein schafft Unabhängigkeit

* Ein Schornstein ist umweltfreundlich

* Ein Schornstein schafft Sicherheit

* Ein Schornstein schafft Wohlbehagen

* Ein Schornstein ist kostengünstig







Ein Kachelofen, Kaminofen im Wohnbereich gibt wohltuende Wärme und schafft einen lebendigen Mittelpunkt.

Kachelöfen sind attraktiv, individuell und wohnlich.

Die Strahlungswärme schafft ein gesundes Raumklima, man spürt wohlige Wärme, die Luft wird nicht unnötig aufgeheizt.

In der Übergangszeit brauchen Sie nicht das ganze Haus zu heizen.

An kühlen Abenden reicht es, für ein paar Stunden den Kachelofen anzumachen.







Was Sie über den Schornstein wissen sollten:



Die Funktion eines Schornsteines beruht auf zwei physikalischen Grundsätzen:

Erwärmte Gase wiegen weniger als kalte Gase.

Deshalb steigen die Rauchgase in erwärmten Zustand nach oben.

Die im Schornstein nach oben strebenden Rauchgase und die nach unten drückende kalte Außenluft erzeugen einen Druckunterschied.

Je höher ein Schornstein ist, desto größer ist der Druckunterschied und desto stärker ist

die daraus resultierende Auftriebskraft, auch "Zug" genannt.

Damit für ausreichend Zug gesorgt ist, sollte die wirksame Schornsteinhöhe bei gemeinsamen Schornsteinen mind. 5,0 m betragen.

Unter der wirksamen Schornsteinhöhe versteht man die Strecke von der Rauch/Abgasrohreinführung in den Schornstein bis zur Mündung.

Kachelofen, Kaminofen oder Kachelherd, die ohne den zweiten Schornstein nicht möglich sind, entwickeln sich schnell zum Zentrum des Familienlebens und werden zum Symbol für die Gemütlichkeit und Gastlichkeit des Hauses.

Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig über den richtigen Standort für die geplante Feuerstätte und damit auch für den zweiten Schornstein klar zu werden.

Ihr Architekt / Fachplaner hat sicher viele Ideen wie man die 2. Feuerstätte sinnvoll und optisch wirksam einplanen kann - sicher auch bei einem späteren Einbau der Feuerstätte.



Sprechen Sie deshalb vor Beginn der Rohbauarbeiten mit Ihren Architekt oder Fachplaner über dieses "heiße" Thema.



Auch Ihr Schornsteinfeger wird Sie gerne beraten.





Alte Schornsteine wieder flott machen



Alte Schornsteine wieder flott machen



Es ist nicht ratsam eine Feuerstätte an irgendeinen Schornstein anzuschließen.

Vor der Wiederinbetriebnahme sollten Sie einige Dinge beachten:



* Der Schornsteinquerschnitt muss zur Feuerstätt passen.



* Der Querschnitt ist abhängig von der Heizleistung der Feuerstätte und der wirksamen Schornsteinhöhe.



* Gemessen vom Rauchrohranschluss am Schornstein bis zum oberen Ende des Schornsteins (Mündung), muss der Schornstein mind. 5 Meter hoch sein (bei festen + flüssigen Brennstoffen).



* Auch eine Berechnung nach DIN 13384 kann einen Funktionsnachweis bei geringerer als der geforderten Höhe erbringen.



* Es ist darauf zu achten, dass der Schornstein an der Mündung nicht abgedeckt oder verschlossen wurde. Diese Abdeckung ist vorher zu entfernen.



* Alte Anschlussöffnungen ehemaliger Öfen sind zu prüfen und evtl. baurechtlich zu verschließen.



* Am unteren Ende (Sohle) ist ein Reinigungsverschluss herzustellen, so er nicht noch vorhanden ist.



* Für die Schornsteinreinigung ist im Bühnenbereich / Dachgeschoss eine Reinigungsmöglichkeit zu schaffen (Kamintüre). Es besteht auch die Möglichkeit die Schornsteinreinigung über Dach durchzuführen. In diesem Fall ist ein Dachausstieg / Dachaufstieg und die nach den Unfallverhütungsvorschriften (UVV - DIN 18160 Teil 5) vorgeschriebenen Dachtritte erforderlich.



* Ferner dürfen keine Verschraubungen oder Nägel in die Schornsteinwände (Wangen) eingebracht worden sein.



* Es gilt die Bauordnung des jeweiligen Bundeslandes, sowie die DIN 18160 Teil 1 und 5.



Die Anzahl der Schornsteinreinigungen werden in den Kehr -und Überprüfungsordnungen der jeweiligen Bundesländer geregelt.



Bei Wiederinbetriebnahme muss der Bezirksschornsteinfegermeister diese neue Feuerungsanlage auf Gebrauchsfähigkeit und die sichere Abführung der Verbrennungsgase hin überprüfen und eine entsprechende Bescheinigung ausstellen.



Für die Aufstellung von Öfen sind die DIN 18891 und 18895 wichtig.

Diese Regeln die Aufstellung in Verbindung mit der jeweiligen Landesbauordnung.



Noch ein Tipp:



Ihr Schornsteinfeger berät Sie gerne, neutral und unabhängig - bereits in der Planunsphase.



Formular-Technische Angaben von Feuerungsanlagen 2016


Formular-Technische Angaben von Feuerungsanlagen


Hier können Sie ein Formular mit den technischen Angaben von Feuerungsanlagen als PDF-Datei downloaden und bearbeiten.

Heizen mit festen Brennstoffen - Hilfreiche Broschüren



Heizen mit festen Brennstoffen - Hilfreiche Broschüren



Zur Ansicht klicken Sie auf die beiden pdf-Dateien.



Zum Download mit der rechten Maustaste "Ziel speichern unter".



Hinweise für die Errichtung und Änderung von Feuerungsanlagen



Hinweise für die Errichtung und Änderung von Feuerungsanlagen



Nach den baurechtlichen Bestimmungen in Baden-Württemberg sind Feuerungsanlagen verfahrensfrei. Dies ist in §50 der Landesbauordnung (LBO) geregelt.



Das gilt:



* für die Errichtung eines Schornsteins

* für die Verminderung des Schornsteinquerschnitts

* für den Einbau einer Abgasleitung

* für die Neuinstallation oder den Austausch einer

Feuerstätte.







Bitte beachten Sie:



Es besteht eine Anzeigepflicht beim Bezirksschornsteinfegermeister vor der Maßnahme (Einreichen der "Technischen Angaben Feuerungsanlagen") und eine Abnahmepflicht vor der Inbetriebnahme der Feuerungsanlage.





Dies gilt für alle Feuerungsanlagen mit festen, flüssigen und gasförmigen Brennstoffen.

Sie benötigen eine Bescheinigung des Bezirksschornsteinfegermeisters über die Brandsicherheit und die sichere Abführung der Verbrennungsgase.





Die Landesbauordnung fordert vom Bauherren, Eigentümer oder Betreiber:



Mindestens 10 Tage vor Beginn der Ausführung oder Veränderung von



* Schornsteinen

* Schornsteinquerschnitten

* Einbau von Abgasleitungen

* Erneuerungen oder Änderungen an Feuerstätten





dem Bezirksschornsteinfegermeister die erforderlichen technischen Angaben über Feuerungsanlagen (TAF) vorzulegen.



Damit Ihre Feuerungsanlage sicher betrieben werden kann und unnötige, zum Teil erhebliche Kosten für die Mängelbeseitigung vermieden werden können, empfehlen wir Ihnen, beim Neubau oder der Errichtung eines neuen Schornsteins eine Bauzustandsbesichtigung durch den Bezirksschornsteinfegermeister vor dem Verputzen der Schornsteine durchführen zu lassen.

Dadurch schaffen Sie die besten Voraussetzungen für die mängelfreie Bescheinigung über die Brandsicherheit und die sichere Abführung der Verbrennungsgase Ihrer Feuerungsanlage.



Wir bieten Ihnen jederzeit eine neutrale Beratung beim Einbau von Schornsteinen, Abgasleitungen und Feuerstätten an.

Auf diese Weise betreut Sie der Bezirksschornsteinfegermeister während der gesamten Planungs- und Bauphase.



Die Schlussabnahme der Feuerungsanlage muss vor Inbetriebnahme der Feuerungsanlage erfolgen.





Die Technischen Angaben Feuerungsanlagen (TAF) finden Sie hier:



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