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Innungsversammlung der Schornsteinfeger-Innung Tübingen


Schornsteinfegermeister machen sich fit für den Wettbewerb


 


Die Innungsversammlung am 08. Mai 2009 in der Stadthalle in Pfullendorf eröffnete Obermeister Andreas Feuerer pünktlich gegen 09.30 Uhr. Die herzlichsten Willkommensgrüße galten dem Ehrenobermeister Peter Habel, dem stellvertretenden LIM und Obermeister Franz Klumpp und den Obermeistern Walter Baum und Jürgen Braun aus den Innungen Stuttgart und Karlsruhe.

Die in großer Anzahl erschienenen Mitglieder und Altmeis­ter begrüßte der Obermeister ebenfalls auf das Herzlichste, sowie die Vertreter des Gesellenausschusses Steffen Schmälzle und Michael Kremb und die Sekretärin Anita Teufel.

Nach der Genehmigung der Tagesordnung und der Niederschrift der letzten Innungsversammlung nahm Andreas Feuerer die anstehenden Ehrungen vor. Zum 25-jährigen Betriebsjubiläum wurde BSM Bernd Ritzel geehrt.

Den Neumitgliedern der Innung Christian Kiemer, Wolfgang Satzger, Christian Hotz, Söhnke Hullmann und Ivo Bretthauer wünschte OM Feuerer das nötige Fingerspitzengefühl und bot ihnen die Unterstützung der Innung in allen Belangen an.

Mit den besten Wünschen und einem Präsent der Innung wurden die Kollegen Joachim Olst und Oskar Schier in den Ruhestand verabschiedet.

Für 20-jährige Betriebszugehörigkeit bekam Schornsteinfegermeister Steffen Schmälzle, beschäftigt bei BSM Josef Strahl, aus den Händen von OM Feuerer eine Urkunde überreicht.

In seinem Aktuellen Referat ging der stellvertretende Landesinnungsmeister Franz Klumpp zuerst auf den „Feuerstättenbescheid“ ein und appellierte an die anwesenden Bezirksschornsteinfegermeister dringend die Schulung der Verwaltungsakademie zu besuchen.

Es ist im Gespräch, dass der Teil der Bundes-KÜO, der die Gebühren für den Feuerstättenbescheid regelt, im Juni in Kraft treten soll. Die gesamte Bundes-KÜO soll dann zum 01. Januar 2010 in Kraft treten und bis zum 31. Dezember 2012 Gültigkeit erhalten.

Ab 2013 regelt die Bundes-KÜO nur noch Gebühren für die Feuerstättenschau und Ersatzvornahmen, da dies hoheitliche Aufgaben sind. Gebühren für Bauabnahmen sind auf Länderebene zu regeln.

Angesprochen wurde von Franz Klumpp auch die Handhabung des Vollzuges der Eigentümerverpflichtung, dieser Themenbereich bereitet noch großes Kopfzerbrechen.

Für die zukünftige Vergabe der Kehrbezirke müssen die Vergabekriterien neu definiert werden und dem neuen Schornsteinfegerhandwerksgesetz angepasst werden. Es wäre von Vorteil für den Berufsstand wenn die Vergabe innerhalb der BRD gleich ablaufen würde, meinte Franz Klumpp.

Ein weiteres Thema war die Novellierung der 1. BImSchV. An dieser Verordnung wird wieder gearbeitet. Die Boykotthaltung einzelner Ministerien wurde aufgegeben.

Die EnEV wurde verabschiedet und wird auch in diesem Jahr in Kraft treten. Der Vollzug der EnEV liegt nicht mehr in Landeshand sondern obliegt dem Bund. Hierzu sind für die Arbeiten noch die Gebührensätze festzulegen.

Franz Klumpp sprach noch die Weiterbildungsmaßnahmen der Steinbeisstiftung in Ulm an. In 5 Modulen kann jeder Schornsteinfegermeister sich fit für den Wettbewerb machen. Der europäische Sozialfond eine Förderung bereitgestellt.

Im Herbst 2009 soll eine Weiterbildung im Bereich der ene­rgetischen Inspektion angeboten werden, die ebenfalls durch den Sozialfond gefördert wird.

Die Arbeitskräftesituation war letztes Thema vom stellv. LIM Klumpp. Bis zum Jahr 2012 werden in Baden Würt­temberg ca. 80 Bezirksschornsteinfegermeister in den Ruhe­stand gehen, diese Zahl erhöht sich bis zum Jahr 2015 auf ca. 155 Bezirksschornsteinfegermeister. Bundesweit werden bis 2015 rund 40% der zurzeit aktiven BSM in Ruhestand versetzt. In der Konsequenz heißt dies, dass wir große Probleme bekommen werden, qualifizierte Mitarbeiter zu finden.

Die Ausbildungszahlen sind erschreckend niedrig. Mit dem Appell und der Bitte: „Bemühen wir uns gemeinsam um Auszubildende und schauen wir nach qualifizierten und dem Handwerk gegenüber offenen jungen Leuten.“, beendete Franz Klumpp seine aktuellen Informationen.

Obermeister Andreas Feuerer sprach das Thema der bisherigen A-Liste an.

Die Wichtigkeit der Schulungsmaßnahme „Feuerstättenbescheid“ bei der Verwaltungsakademie wurde auch von OM Feuerer nochmals herausgestellt. Ebenso wie die vom stellv. LIM Klumpp schon angesprochenen besorgniserregenden Ausbildungszahlen. Dazu merkte der Obermeister an, dass die Lehrlingskostenausgleichskasse nur noch bis 2012 geregelt ist. Ob es danach eine gleichwertige oder vergleichbare Regelung gibt, ist fraglich.

Die Satzungsänderung im Bereich der Wahlperiode von 4 auf 5 Jahre wurde von der Handwerkskammer geneh­migt und kann bei Bedarf vom internen Bereich der Homepage ausgedruckt werden.

Ein weiteres Thema im Bericht des Obermeisters war das 100-jährige Jubiläum der Schornsteinfeger-Innung Tübingen. Er berichtete von den positiven Presseberichten über die bisherigen Ausstellungen „Rund um das Schornsteinfegerhandwerk“. Die noch ausstehenden Ausstellungen in den Kreissparkassen finden im Juli in Biberach, im September in Reutlingen und im November in der KSK in Sigmaringen statt. Der Festtag findet am 11. Juli 2009 im Museumsdorf Kürnbach statt.

Die Image-Broschüre des ZIV über das Schornsteinfegerhandwerk wurde vorgestellt. Mit dieser Broschüre soll dem Kunden ein Überblick über die Tätigkeiten des Schornsteinfegerhandwerks gegeben werden.

Im Hinblick auf die Veränderungen in unserem Handwerk ist eine ständige Weiterbildung unerlässlich bzw. notwendig. Deshalb bietet die Innung Tübingen auch weiterhin eine Vielzahl von Schulungen und Seminare an. Über die Themenbereiche und Termine werden die Kollegen rechtzeitig informiert.

Mit dem Dank an die Vorstandskollegen beendete Obermeister Feuerer seinen Bericht.

Der Technische Innungswart Werner Bosch ging zu Anfang seines Berichtes auf die DIN V 4133 ein, die erneuert wurde und die Überprüfung von Stahlschornsteinen regelt.

Im Frühjahr wurden die bestellten Bücher „Abgasanlage Kommentar zur DIN EN 15287-1“ ausgeliefert. Dieses ersetzt den Kommentar zur DIN V 18160 vollständig. Der Buchtitel entspricht nun auch der Europäischen Normung.

Über die ISH Nachlese der Fa. Wöhler im Innungshaus in Riedlingen berichtete Werner Bosch, dass der Schwerpunkt bei neuen Messgeräten lag. So z. B. für die 4 Pa-Messung und den Heizungscheck.

Vom Technischen Innungswart wurden noch die BSM- und Mitarbeiterschulungen sowie Besprechungen mit Behörden, Statistik 2008 und die Messgeräteprüfung im April angesprochen.

Zum Thema „Schornstein ohne Sohle“ berichtete Werner Bosch, dass die Veröffentlichung des Schreibens des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg an das Regierungspräsidium Tübingen Referat 26, Landesstelle für Bautechnik in der Fachzeitung „der Experte“ bei einigen Kollegen zu Fehlinterpretationen führte. Das Schreiben legt für die Landesstelle für Bautechnik fest, wie verfahren werden sollte. Für den BSM sind nur geringe Änderungen zu berücksichtigen.

Grundsätzlich ist für jede Ausführung „Schornstein ohne Sohle“ eine Zustimmung im Einzelfall nach § 21 Abs. 1 LBO zu beantragen, ob mit oder ohne Verbindungsstück. Die Landesstelle legt dann die Ausführung fest.

Als Anlage erhielt jeder Kollege eine Übersicht, welche Feuerstätten für feste Brennstoffe eine bauaufsichtliche Zulassung des DIBt für den raumluftunabhängigen Betrieb besitzt. Mit diesem Hinweis beendete der TIW Bosch seine Ausführungen.

Auch vom Berufsbildungswart Albert Mayer wurde die prekäre Situation im Bereich Nachwuchs angesprochen, mit der eindringlichen Bitte, Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen.

Bei der Zwischenprüfung kamen die besten Prüflinge aus den Ausbildungsbetrieben Ralph Broß und Karsten Dehner.

An der Gesellenprüfung war erfreulich, dass nur 2 Kandidaten das Prüfungsziel nicht erreichten.

Albert Mayer sprach den Eignungstest an, dem sich 6 junge Menschen stellten, und gab einen Überblick über die in diesem Jahr schon durchgeführten Schulungen und Seminare. Mit der Übersicht über die noch für dieses Jahr geplanten Schulungsmaßnahmen beendete A. Mayer den Bereich Berufsbildung und ging auf das QM/UM-System ein.

Hier wies er auf die Notwendigkeit der jährlichen Gruppentreffen hin, diese sind durchgängig zu dokumentieren. Für das Jahr 2009 sind insgesamt 21 Gruppenaudits mit 63 Einzelbetrieben geplant.

Anerkannte und zertifizierte Gebäudeenergieberater können sich noch deutlicher von der Konkurrenz abheben. Zwischen dem Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks und der LGA Training & Consulting GmbH TÜV Rheinland Group wurde ein Kooperationsvertrag abgeschlossen. Ziel dieser Zusammenarbeit ist die Prüfung und Zertifizierung der fachlichen Kompetenz für die Tätigkeit als Gebäude­energieberater. Von Albert Mayer wurden die erforderlichen Voraussetzungen für die Teilnahme bekannt gegeben.

Nach den Themenbereichen über die Auswertung der Selbstbewertung 2008 und Kundenzufriedenheitsabfrage dankte QUB Albert Mayer den Auditoren Bernd Pauleweit und Werner Gekeler für die Unterstützung.

Einen detaillierten Überblick über die Jahresrechnung 2008 und den aktuellen Kassenstand gab Kassenwart Peter Kull ab. Bei der Kassenprüfung am 06. Februar 2009 durch die Kassenprüfer Strobel und Kleinert gab es keinerlei Beanstandung.

Paul Strobel sprach ein Lob für die gute Kassenführung an Peter Kull aus und beantragte die Entlastung des Kassenwarts und Gesamtvorstandes. Diese erfolgte von der Versammlung einstimmig.

Zum TOP Wahlen wurde der stellvertretende LIM Franz Klumpp als Wahlleiter und die Kollegen Bretthauer, Satzger, Kiemer und Hotz als Wahlhelfer gewählt.

Von der Versammlung wurde Obermeister Andreas Feuerer in geheimer Wahl mit 88% wieder zum Obermeister gewählt. Somit führte er die Wahlen des Innungsvorstandes weiter.

 

Gewählt wurden noch Kassenprüfer, Berufsbildungsausschuss und die Delegierten zum Landesinnungsverbandstag. Die vom Vorstand gestellten Anträge bezüglich der Gebührenordnung und der Übernahme der Kursgebühren wurden von der Versammlung genehmigt.

Mit dem Hinweis auf das bevorstehende Jubiläum der Innung Tübingen und dem Dank an alle Kollegen und Gäste beendete der alte und neue Obermeister Andreas Feuerer die Innungsversammlung.

 

Folgende Kollegen wurden von der Versammlung per Akklamation gewählt:

Stellvertretender Obermeister: Stefan Sekinger

Technischer Innungswart: Werner Bosch

Stellvertretender Technischer Innungswart:Siegfried Rothmund

Lehrlings- und Berufsbildungswart und QUB-Beauftragter: Albert Mayer

Kassenwart: Peter Kull

Schriftführer: Josef Strahl

Beisitzer: Hermann Koch und Martin Schaich

 

Schornsteinfeger-Innung Tübingen

 

 

OM Andreas Feuerer bei seinem Geschäftsbericht

Der Vorstand der Innung Tübingen

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