Interner Bereich
Schornsteinfegerinnung Tübingen
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein

Ansprechpartner

Personalien

Infos zu den
Ansprechpartnern

Die Innung

Information

Infos zur
Innung Tübingen

Innungsversammlung am 15.05.2013

Frühjahrs-Innungsversammlung der Innung Tübingen am 15. Mai 2013 in Pfullendorf


Obermeister Andreas Feuerer
25 Jahre Bezirksmeister
Präsident Franz Klumpp
In den Ruhestand verabschiedet
Betriebsjubiläum (links Mitarbeiter rechts Bezirksmeister)
Technischer Innungswart Siegfried Rothmund
Ehrenobermeister Peter Habel links im Bild
Sichtlich gut gelaunt.Schriftführer Martin Desczyk (links) und Beisitzer Hermann Koch
BBR und QUB Albert Mayer
Kassierer Martin Katz
ZDS Regionalsekretär Markus Wanck während des Grußwortes
Kassenprüfungsbericht von Rolf Tucholski

 

Der Start in das Jahr 2013 gelang!

 

Zahlreiche Aussteller im Foyer der Stadthalle in Pfullendorf boten ab 8.00 Uhr ihre Waren den anwesenden Innungsmitgliedern an. Die Zeit bis zum Beginn der Versammlung wurde von vielen Kollegen für den Einkauf genutzt.

 

Die Versammlung wurde pünktlich um 9.30 Uhr durch Obermeister Andreas Feuerer eröffnet.

Er begrüßte die anwesende Kollegin und die Kollegen, Ehrenmeister, Ehrenobermeister Peter Habel und den Präsidenten des Landesinnungsverbandes Franz Klumpp.

 

Weiter wurden die Obermeister der Innungen Werner Rottler (Freiburg), Jürgen Braun (Karlsruhe) und Walter Baum (Stuttgart), sowie aus der Innung Schwaben (Bayern) Erwin Kastenmayer herzlich begrüßt.

 

Auch wurde von der Kreishandwerkerschaft Biberach Herr Geschäftsführer Bacher und ZDS Regionalsekretär Süd-West Markus Wanck, der auch ein Grußwort an die Versammlung richtete, begrüßt.

 

Obermeister Andreas Feuerer bat die Versammlung sich zum Gedenken an die verstorbenen Altmeister Josef Schoch und Franz Josef Maier von den Plätzen zu erheben.

 

Personelle Veränderungen in der Innung Tübingen

 

Neue Kollegen sind:

 

  • Andreas Braig Biberach Nr.03
  • Manuel Schranz Bodenseekreis Nr. 03
  • Thorsten Schreiber Alb- Donau- Kreis Nr.11
  • Günter Lorinser Biberach Nr.16
  • Peter Erath Ravensburg Nr.04
  • Oliver Wolf Zollern- Alb- Kreis Nr.14
  • Markus Waldherr Ravensburg Nr.08
  • Marco Sachse Stadt Ulm Nr.02
  • Achim Forstner Reutlingen Nr.18
  • Tobias Gaiser Zollern- Alb- Kreis Nr.09
  • Jens Schnekenburger Sigmaringen Nr.01
  • Heiko Gerlach Tübingen Nr.02
  • Daniel Freund Tübingen Nr.03
  • Joachim Ruedel Biberach Nr.13
  • Patric Stocker Tübingen Nr.15

 

Interne Versetzungen

 

  • Werner Sauter von Biberach Nr.16 nach Alb-Donau-Kreis Nr.14.
  • Daniel Freund von Tübingen Nr.3 nach Tübingen Nr.12.

 

 

Versetzung von anderen Innungen

 

  • Albert Hipp aus der Innung Freiburg auf Sigmaringen Nr.06.

 

Versetzung in andere Innungen

 

  • Söhnke Hullmann in die Innung Freiburg
  • Peter Schrade in die Innung Karlsruhe
  • Matthias Maier in die Innung Karlsruhe
  • Valentin Tropmann in die Innung Karlsruhe

 

Versetzung in den Ruhestand

 

  • Erich Baumann Stadt Ulm Nr.02
  • Karl Jautz Bodenseekreis Nr.03
  • Peter Waldherr Ravensburg Nr.08
  • Roland Schürrle Alb-Donau-Kreis Nr.11
  • Wilfried Stöckler Reutlingen Nr.18
  • Heinz Mainka Biberach Nr.03

 

Sämtliche „Ruheständler" erhielten als Anerkennung ihrer Leistung den üblichen Rentnerkrug durch Andreas Feuerer überreicht.

 

Ehrungen

 

Für 25 Jahre Bezirksschornsteinfegermeister bzw. bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger wurden geehrt:

Josef Führle, Josef Gander, Otto Haid, Ulf Klebitz, Erich Roland, Siegfried Rothmund, Siegfried Scharpf, Claus Berner und Werner Rettenmaier.

 

Eine Ehrung für seine 25-jährige Betriebszugehörigkeit als Mitarbeiter bei bBSF Ewald Beppler wurde Hugo Huber zuteil.

 

Obermeister Andreas Feuerer gratulierte den Jubilaren und überreichte jedem eine Urkunde.

 

Aktuelle Informationen des Präsidenten des Landesinnungsverbandes des Schornsteinfegerhandwerks Baden-Württemberg

 

Präsident Franz Klumpp begrüßte die Versammlung und bedankte sich für die Einladung.

Der Präsident erläuterte sehr ausführlich die bundes- und landesweiten berufspolitischen Themen, insbesondere die Änderungen im Schornsteinfegerhandwerk im Jahr 2013.

Er ging ferner anschließend auf die vielen Fragen der Kollegen zu verschiedenen Themen ein.

Genannter Vortrag des Präsidenten Franz Klumpp wird in der Fachzeitung ,,der Experte" noch ausführlich veröffentlicht werden.

 

Bericht des Obermeisters

 

Obermeister Andreas Feuerer ging in seinem Bericht hauptsächlich auf die Punkte ein, die die Innung Tübingen betrafen.

Feuerer zeigte sich besonders erfreut, dass sämtliche Kollegen, trotz bestehender Konkurrenzsituation, noch nach wie vor so nebeneinander sitzen, wie in der letzten Innungsversammlung im Dezember.

 

OM Andreas Feuerer stellte fest, dass die Innungsbetriebe sich den neuen Anforderungen gestellt haben, die durch die Veränderungen des Schornsteinsteinfegerrechtes notwendig wurden.

 

Die Betriebe haben gezeigt, dass sie flexibel sind und sich auf die gesetzlichen Veränderungen eingestellt haben.

Die bei Inkrafttreten des Schornsteinfegerhandwerksgesetzes im Jahre 2008 von vielen Innungsbetrieben befürchtete Existenzgefährdung hat sich nicht bewahrheitet.

 

Hingegen Probleme mit den Neuerungen sind noch zum Beispiel:

  • Teilweise Probleme mit den neuen Formularen bzw. Bescheiden,
  • Keine Vorgabe für Kosten bei der Ersatzvornahme,
  • Im Kreis Tübingen wurde ein bezirk auf Grund an Mangel an Bewerbern aufgelöst.

 

Als weiteres Problem stellt Andreas Feuerer den akuten Mitarbeitermangel dar, der für viele bBSF ein nahezu unlösbares Problem darstellt. Obermeister Feuerer appelliert an die Kollegen, sich weiter um Nachwuchs im Berufsstand zu bemühen.

 

Positiv stellte Andreas Feuerer fest, dass ,,wechselwillige" Kunden eher eine Ausnahme darstellen. Ebenso ist eine Konkurrenz von anderen Gewerken kaum vorhanden.

 

Die Frist für die Einstufung von Feuerstätten für feste Brennstoffe wurde vom Wirtschaftsministerium für Einzelfälle verlängert. Das Ministerium führt zum Jahresende diesbezüglich eine Abfrage durch.

 

Der OM berichtet von der Obmanntagung der Kreise am 22. Februar in der Geschäftsstelle in Riedlingen. Bei der die Obmänner auf den aktuellen Wissenstand gebracht wurden, um ihr Wissen beim nächsten Stammtisch an die Kollegen weiterzugeben.

 

Obermeister Andreas Feuerer verwies die Kollegen auf die Allgemeinverbindlichkeit der Ausbildungskasse im Schornsteinfegerhandwerk (AKS), so das auch Schornsteinfegerbetriebe ohne eigenen Bezirk, die Schornsteinfegerarbeiten ausführen, in die AKS einzubezahlen müssen.

 

Der Obermeister empfahl den Kollegen eindringlich ihre Kehrbücher korrekt zu führen. Die Kehrbuchüberprüfung durch die Landratsämter sei im Hinblick auf die Wiederbewerbung um einen Bezirk im Jahr 2015 von großer Bedeutung.

 

Der OM resümierte:

Der Zusammenhalt der Kollegen im Schornsteinfegerhandwerk ist nach wie vor unser Ziel, denn nur gemeinsam sind wir stark.

 

Zum Abschluss seines Geschäftsberichtes bedankte sich OM Feuerer bei der Kollegin und den Kollegen für die gute Zusammenarbeit und stellte seinen Bericht zur Diskussion.

 

Bericht des technischen Innungswarts

 

Der technische Innungswart Siegfried Rothmund begrüßte die Versammlung und begann seinen Geschäftsbericht mit folgenden Themen:

 

Die Schornsteinreinigung bis 9 Meter unterhalb der Mündung ist als ZIV-Empfehlung in die ,,Technische Sammelmappe" in der Rubrik A übernommen worden, d.h.

  • Die Umsetzung ist auch innerhalb von Gebäuden möglich,
  • Mehrfachbelegung bedingt möglich,
  • weitere Reinigungsöffnung oberhalb der unteren Reinigungsöffnung erforderlich.

 

Die Einführung der Rauchmelderpflicht in Baden-Württemberg im Zuge der Novellierung der Landesbauordnung sieht für Bestandswohnungen eine Übergangszeit bis 31. August 2014 vor.

 

Von der Berufsgenossenschaft BG Bau gibt es eine neue überarbeitete Auflage des Merkheftes ,,Hausschornsteinbau- und Schornsteinfegerarbeiten".

 

Die  Änderung der Bundes-Kehr- und Überprüfungsordnung trat zum 13. April 2013 in Kraft. Die neue Forderung bezüglich der anzugebenden Messgeräte- Identifikationsnummer auf den jeweiligen Bescheinigungen, tritt allerdings erst zum 01.Juli 2013 in Kraft.

 

Die Änderungen der Verordnung wurden bei der diesjährigen Weiterbildungsmaßnahme in Rottweil geschult.

 

Der TIW Siegfried Rothmund berichtet, dass es noch sehr viele Anfragen der Kollegen zum Thema Abgrenzung der Einzelraumfeuerstätten gibt. Aus diesem Grund hat die Abteilung Technik des ZIV eine Erläuterung, die zur Klarstellung führen soll, zusammengestellt.

Im Auslegungskatalog wird der Begriff der Einzelraumfeuerstätte konkretisiert. Das Arbeitsblatt Nr.601 (Ausgabe Sept.2011) beinhaltet diesen Auslegungskatalog.

 

Die neuen in der Bundes-KÜO veröffentlichen Formulare sind seit dem 13. April 2013 zu verwenden.

 

Bei der Novelle des EwärmeG ist eine Erhöhung der Wärme aus erneuerbaren Energien von bisher 10% auf 15% geplant. Nach wie vor wird eine Ausweitung auf Nichtwohngebäude diskutiert.

 

Auch die Energieeinsparungsverordnung (EnEV) soll novelliert werden. Die Anforderungen betreffen nur Neubauten, der Gebäudebestand ist nicht betroffen. Energetische Kennwerte sollen bereits in Immobilienverkaufsanzeigen angezeigt werden. Der Primärenergiefaktor von Strom wird von bisher 2,6 auf 2,0 und 2016 auf 1,8 abgesenkt. Die Einhaltung der Anforderungen wird bei Neubauten stichprobenartig erfolgen.

 

Ab 1. April 2013 ist die Förderung des Energiesparcheck sowohl durch das Umweltministerium Baden-Württemberg, als auch die Zuzahlung der Hauseigentümer um 50% erhöht worden.

 

TIW Siegfried Rothmund erläuterte die verschiedenen neuen KfW-Förderprogramme und weitere Themen in Bezug auf Gebäudeenergieberater.

 

Zur Technischen Prüfstelle der Innung vermeldete der TIW, dass die Messgeräte der Kollegen bei der letzten Frühjahresüberprüfung mit der ,,MIN" (Messgeräte-Identifikationnummer) versehen wurden.

 

Personell wurde der Prüfstand um zwei weitere Kollegen erweitert.

 

Das Arbeitsblatt Nr.401 (Feuerstättenschau) wird derzeit fertig gestellt und soll in Kürze erscheinen. Es beschreibt die rechtlichen Bestimmungen des Schornsteinfegerhandwerks-Gesetzes.

 

Das Arbeitsblatt Nr.908 (,Vor Ort errichtete Feuerstätten) wird voraussichtlich Mitte des Jahres erscheinen.

 

Nach der Besprechung der Statistik 2012 bedankte sich TIW Siegfried Rothmund bei seinem Stellvertreter Peter Beham für dessen Unterstützung und beendete seinen sehr informativen Vortrag.

 

Bericht des Berufsbildungswarts

 

BBW Albert Mayer begann seinen Bericht mit dem Eignungstest vom 04. Mai 2013 in Ulm, bei dem zeitgleich auch das Lehrmeisterseminar stattfand. 42 junge Schulabgänger fanden sich in Ulm ein.

Der nächste Eignungstest findet am 30. November 2013 in Ulm statt.

 

Ausbildungssituation :

Im Innungsbereich Tübingen befinden sich aktuell

12 Auszubildende                im 1.Lehrjahr,

10 Auszubildende                im 2.Lehrjahr,

13 Auszubildende                im 3.Lehrjahr und

2 Auszubildende                   im 4.Lehrjahr.

Dies sind zusammen 37 Auszubildende.

 

Bei der Zwischenprüfung vom 10.-21.12.2012 wurden 69 Auszubildende geprüft.

7 Auszubildende aus der Innung Tübingen.

 

Die Gesellenprüfung vom 17.01.-08.02.2013 haben 22 Auszubildende bestanden. 15 bestanden die Prüfung nicht. Die nächste Gesellenprüfung findet ab dem 28. Juni 2013 statt.

 

BBW Albert Mayer berichtet weiter von der Teilnahme an verschiedenen Bildungsmessen, geplanten Schulungen und Seminaren.

 

Bericht Abteilung QM/UM

 

In seinem Bericht als QUB informiert Albert Mayer die Versammlung über 18 Gruppenaudits, die im vergangenen Auditierungszeitraum durchgeführt wurden. Dabei wurden 55 Abweichungen sowie etliche Hinweise zur Verbesserung der betrieblichen Abläufe festgestellt.

 

Die Zufriedenheit der Kunden zu ermitteln ist eine elementare Forderung des Zertifizierungsverfahrens. Jeder Betrieb erhält deshalb in dem Jahr, in dem er am internen Audit teilnimmt, automatisch über die Handwerkskammer-Service GmbH das erforderliche Material zur Durchführung der Kundenumfrage.

 

Bei der Mitgliederbefragung wurden 56 Bewertungsbögen ausgewertet, dabei wurde für die Geschäftsführung sowie den Messgeräteprüfstand ein durchaus positives Ergebnis erzielt.

 

Im Jahr 2013 sind 18 Auditgruppen geplant Damit werden 66 Betriebe auditiert.

Für das Jahr 2013 konnte die Innung vier zusätzliche Kollegen gewinnen, sich als Auditor in Nürnberg ausbilden zu lassen .Damit stehen der Innung Tübingen künftig 7 Auditoren zur Verfügung.

 

Bericht des Kassenwarts

 

Kassenwart Martin Katz erläuterte den Kassenbericht für das Rechnungsjahr 2012. Martin Katz informierte, dass es im vergangen Jahr keine besonderen Vorkommnisse bzw. Verschiebungen gab. Ziel werde auch weiterhin sein, einen ausgeglichenen Haushalt zu wahren.

 

Die Kassenprüfer Roman Decker und Rolf Tucholsky bestätigen Kassenwart Martin Katz eine einwandfreie und ordentliche Kassenführung.

Die Versammlung stimmte einstimmig der Entlastung des Kassenwartes und der Vorstandschaft zu.

 

Nachdem keine weiteren Anträge vorlagen und die einzelnen Punkte der Tagesordnung absolviert waren beendete Obermeister Andreas Feuerer die Frühjahrs-Innungsversammlung der Schornsteinfeger-Innung Tübingen.

 

 

Schornsteinfeger-Innung Tübingen

 

FAQ

Fragen und Antworten

Infos zum
Schornsteinfegerhandwerk

Ausbildung

Beruf Schornsteinfeger

Infos zur Ausbildung
zum Schornsteinfeger