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Innungsversammlung am 05. Dezember 2014

Bericht zur Herbst-Innungsversammlung der Innung Tübingen am 05. Dezember 2014 in Pfullendorf


Der neue Präsident der HWK Ulm, Joachim Krimmer, wird in der Schornsteinfeger-Innung Tübingen begrüßt.
Kollege Hermann Koch wurde zum Ehrenmeister ernannt.
Drei Kollegen werden für 25 Jahre Selbstständigkeit geehrt.
Kollege Werner Engeser erhielt den Goldenen Meisterbrief.
LIV-Präsident Stefan Eisele
Die Sekretärin der Geschäftsstelle, Frau Anita Teufel, erhielt ein Blumengebinde zum Dank für ihre Arbeit.
TIW Peter Beham
BBW Albert Mayer

Weiterhin eine positive Bilanz für unser Handwerk !

 

 

Ab 8.00 Uhr nutzten auch dieses Mal zahlreiche Aussteller der Fachfirmen im Foyer der Stadthalle in Pfullendorf die Veranstaltung, ihre Angebotspalette zu präsentieren. Entsprechend wurde von vielen Kollegen die Zeit bis zum Beginn der Versammlung für den Einkauf genutzt.

 

Eröffnung

 

Obermeister Andreas Feuerer eröffnete pünktlich um 9.30 Uhr die Innungsversammlung, indem er zunächst ein allgemeines Grußwort an die Versammlungsteilnehmer, insbesondere die Gäste Joachim Krimmer, neugewählter Präsident der Handwerkskammer Ulm und Markus Wank den Vorsitzenden der ZDS Landesgruppe Baden-Württemberg, die Ehrenmeister Werner Bosch und Josef Strahl, sowie sämtliche Kollegen richtete.

Darüber hinaus beglückwünschte und begrüßte Andreas Feuerer Stefan Eisele, der zum neuen Präsidenten des Landesinnungsverbandes des Schornsteinfegerhandwerks Baden-Württemberg gewählt worden war.

Weiter wurden die Obermeister der Nachbarinnungen Werner Rottler (Innung Freiburg), Walter Baum (Innung  Stuttgart) und der neue LIV-Vizepräsident und Obermeister Jürgen Braun (Innung Karlsruhe) begrüßt.

Im weiteren folgte eine ausführliches Grußwort des neuen Präsidenten der Handwerkskammer Ulm, Herrn Krimmer. Dieser lobte die guten Ausbildungszahlen in unserem Handwerk und forderte mehr Unterstützung für Schule und Internat in Ulm durch das Land.

Ein weiteres Grußwort wurde von Herrn Wanck, dem Vorsitzenden der ZDS Landesgruppe Baden Württemberg, an die Versammlung gerichtet.

 

Nach der Genehmigung der Tagesordnung und der Niederschrift der letzten Innungsversammlung vom 04. Juni 2014 wurde auch der Vorschlag des Vorstandes, das langjährige ehemalige Vorstandsmitglied Hermann Koch zum Ehrenmeister der Schornsteinfegerinnung Tübingen zu ernennen von der Versammlung zugestimmt. Hermann Koch war von 1997 bis Juni 2014 im Ehrenamt als Beisitzer tätig, er war hauptsächlich für den Aufbau und die Aktualisierung der Homepage und der Informationen des internen Bereichs der Innung zuständig.

 

Totengedenken

 

In Gedenken an die verstorbenen Altmeister Gustav Rothmund, Dietrich Micheli, Rolf Kimmerle und Gotthilf Berckhemer bat Obermeister Andreas Feuerer die Versammlung, sich zu erheben.

Als äußeres Zeichen der Dankbarkeit und Anerkennung wurden im Namen der Kollegen der Schornsteinfeger-Innung Tübingen an der letzten Ruhestätte der Verstorbenen, von deren Angehörigen es gewünscht wurde, ein Blumengebinde niedergelegt. Wir werden den Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Personelle Veränderungen in der Innung Tübingen

 

 

Neue Kollegen sind:

 

 

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Steffen Schmälzle

Alexander Welsch

Michael Blatt

Christian Wahner

 

Reutlingen Nr. 17

Reutlingen Nr. 13

Sigmaringen Nr. 14

Alb-Donau-Kreis Nr. 13

 

 

Neue Mitglieder ohne Verwaltung eines Bezirks:

- Josef Strahl

- Peter Lipp

- Jochen Pinkl

Versetzung  in  den  Ruhestand:

- Albert Wurm (Alb-Donau-Kreis Nr.13)

 

Kollege Albert Wurm erhielt als Anerkennung seiner Leistungen von Obermeister Feuerer den bekannten „Rentnerkrug" überreicht.

 

Ehrungen

 

 

Für 25 Jahre Bezirksschornsteinfegermeister bzw. bevollmächtigter

Bezirksschornsteinfeger wurden geehrt:

Hans Walcher, Karl Anton Stöferle und Uwe Nietzschmann

Obermeister Andreas Feuerer gratulierte den Jubilaren und überreichte jedem eine Ehrenurkunde des Zentralverbandes des Schornsteinfegerhandwerks.

 

Einen Goldenen Meisterbrief - ausgestellt von der Handwerkskammer Ulm und überreicht vom Handwerkskammerpräsidenten Joachim Krimmer für 50 Jahre Schornsteinfegermeister - , eine Ehrenurkunde des ZIV und ein Weinpräsent erhielt Werner Engeser.

Manfred Sippel, der ebenfalls geehrt werden sollte, konnte leider aus privaten Gründen nicht an der Innungsversammlung teilnehmen.

 

Aktuelle Informationen des neuen Präsidenten des Landesinnungsverbandes des Schornsteinfegerhandwerks Baden- Württemberg Herrn Stefan Eisele

 

Präsident Stefan Eisele begrüßte die Versammlung und bedankte sich für die Einladung.

Er erläuterte sehr ausführlich die bundes- und landesweiten berufspolitischen Themen, insbesondere die Neuerungen und Änderungen im Schornsteinfegerhandwerk im Jahr 2014.

Er ging ferner auf die vielen Fragen der Kollegen zu verschiedenen Themen ein.

Genannter Vortrag des Präsidenten Stefan Eisele wird in der Fachzeitung ,,der Experte" noch ausführlich veröffentlicht .

 

Bericht des Obermeisters

 

Nachdem Präsident Stefan Eisele bei der Innungsversammlung sehr ausführlich auf Bundes- und landesweite berufspolitische Themen einging und erst kürzlich eine Aktuellschulung in der Geschäftsstelle in  Riedlingen stattfand, bei der Obermeister Andreas Feuerer ausführlich auf spezielle Themen eingegangen war, ging er in seinem Bericht hauptsächlich auf einzelne Punkte ein, die seit der letzten Innungsversammlung zum Thema wurden.

 

  • Als Resümee auf die Wiederbewerbung um einen Bezirk 2015, stellte Obermeister Andreas Feuerer, dass ohne die Mitwirkung der Innung ein reibungsloser Ablauf so nicht möglich gewesen wäre. An dieser Stelle lobte der Obermeister besonders Herrn Jäger vom RP Stuttgart, der seinen verdienten Ruhestand um ein Jahr verschoben hat. In der Innung Tübingen hat jeder bevollmächtigte Schornsteinfeger einen Bezirk bekommen.
  • Als neues Problem, was noch vor Jahren undenkbar war, ist es Bewerber für Bezirke zu finden. Es besteht bei den jungen Kollegen offenbar eine geringe Nachfrage nach freiwerdenden Kehrbezirken. Dies birgt jedoch die Gefahr der Aufteilung von Kehrbezirken, falls kein Nachfolger gefunden wird.
  • Es werden weiterhin Kehrbuchprüfungen durch die zuständigen Landratsämter durchgeführt. Obermeister Andreas Feuerer betonte erneut wie wichtig es sei, dass die Vorgaben für die ordnungsgemäße Kehrbuchführung eingehalten werden.
  • Damit der bevollmächtige Bezirksschornsteinfeger künftig mehr Zeit für seine Aufgaben hat, werden auch im Jahr 2015 Schulungen für Büroangestellte vom Landesinnungsverband durchgeführt. Es ist geplant eine noch qualifiziertere Ausbildung für die Büroangestellten zu ermöglichen.
  • Der Obermeister erinnerte die Kollegen an die strikte Trennung zwischen hoheitlichen Tätigkeiten und Tätigkeiten am freien Markt, da eine Missachtung der Trennung teils erhebliche Kosten nach sich ziehen kann. Daher sollte jeder Kollege das Wettbewerbs- und Kartellrecht beachten.
  • Andreas Feuerer wies die Kollegen darauf hin ihre Daten für die Ausbildungskostenausgleichskasse zu prüfen und diese an diese zu senden.
  • Der Obermeister wies erneut auf den akuten Mitarbeitermangel in unserem Handwerk hin, aber ein Lichtblick sei die aktuell hohe Zahl an Auszubildenden. Er bat die Kollegen auch weiterhin sich um Ausbildungswillge zu bemühen, um die Zukunft in unserem Handwerk zu sichern.

 

Obermeister Feuerer resümierte am Ende seines Berichts:

Wir können etwas bewegen, wenn wir gemeinsam an dem Ziel festhalten, unser Schornsteinfegerhandwerk fortzuführen.

 

Im Anschluss an seinen Geschäftsberichtes bedankte sich Obermeister Feuerer bei allen Vorstandskollegen, der Kollegin und den Kollegen, sowie Frau Teufel, der Sekretärin der Geschäftsstelle in Riedlingen für die gute Zusammenarbeit und stellte seinen Bericht zur Diskussion.

 

Bericht des Technischen Innungswartes

 

  • Der neue Technische Innungswart Peter Beham begrüßte die Versammlung und begann seinen Geschäftsbericht mit folgenden Themen:
  • Die novellierte Landesbauordnung ist fertig und tritt zum 01.03.2015 in Kraft, darin unterliegen künftig Blockheizkraftwerke und Verbrennungsmotoren der Abnahmeverpflichtung durch den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger.
  • Bei der Bauzustandsbesichtigung durch den bevollmächtigen Bezirkschornsteinfeger werden künftig, laut Ministerium für Verkehr und Infrastruktur, in den meisten Fällen eine oder mehrere Besichtigungen während einer Erstellung einer Feuerungsanlage notwendig sein.
  • Der TIW Peter Beham berichtet, dass bis Ende 2013 bereits 1,09 Mio. Einzelraumfeuerungsanlagen in Baden-Württemberg durch das Schornsteinfegerhandwerk eingestuft wurden.
  • Zwischenzeitlich liegt ein Gesetzentwurf zur Novellierung des EWärmeG BW vor. Der LIV gab hierzu eine Stellungnahme ab in der eine Ausweitung der anzuerkennenden Feuerstätte für feste Brennstoffe gefordert wird, ob  sich dies im Gesetz widerspiegelt ist noch fraglich.
  • Geplant ist ferner, dass die bevollmächtigen Bezirksschornsteinfeger in Zukunft die Meldung über den Austausch von Heizkesseln an einen Server des Ministeriums weiterleiten und nicht mehr an die untere Verwaltungsbehörden.
  • Auch die DIN EN 13384 wird zur Zeit überarbeitet, die Abgaswertetripel werden angepasst und auch Abgasventilatoren werden künftig in die Berechnung mit einbezogen.
  • Im Jahr 2013 wurde insgesamt 902 Energiesparchecks eingereicht. Im Vergleich zum Vorjahr wurden nur 54 Energiesparchecks weniger eingereicht. In den Innungsbereichen Freiburg und Stuttgart ist die Anzahl der durchgeführten ESCs deutlich gesunken.
  • Aus den Innungsbereichen Karlsruhe und Tübingen wurden im Vergleich zum Vorjahr mehr ESCs durch die Kollegen bearbeitet.
  • Als Produktneuheiten wurden der Staubabscheider Zumikron und Ökotube OT2 vorgestellt, sowie das Katalysatorsystem ChimCat Retro und Retro GK.
  • Der TIW Peter Beham bezeichnete die Position des hauptamtlichen technischen Beraters Dipl. Ing. (FH) Thomas Kugel beim Landesinnungsverband in Ulm als mittlerweile unverzichtbar. Viele Mitgliedsbetriebe nehmen die Serviceleistung der technischen Unterstützung in zunehmendem Maße in Anspruch.

 

Peter Beham bedankte sich bei seinem Stellvertreter Siegfried Rothmund für dessen Unterstützung und beendete seinen sehr informativen Vortrag.

 

Bericht des Berufsbildungswartes

 

Berufsbildungswart (BBW) Albert Mayer begann seinen Bericht mit Ausbildungssituation in unserem Handwerk :

 

Im Innungsbereich Tübingen befinden sich aktuell :

 

21 Auszubildende im 1.Lehrjahr

24 Auszubildende im 2.Lehrjahr

15 Auszubildende im 3.Lehrjahr

4 Auszubildende im 4.Lehrjahr, dies sind zusammen 64 Auszubildende.

Die diesjährige Zwischenprüfung beginnt am 15. Dezember 2014

 

Bei der Sommer-Gesellenprüfung vom 09.-29.07.2014 wurden 45 Auszubildende geprüft, 4 Auszubildende aus der Innung Tübingen. Bester Prüfling aus der Innung Tübingen war Jonas Hirschenberger vom Ausbildungsbetrieb Marc Haußer.

Die nächste Gesellenprüfung findet in der Zeit vom 26. Januar bis 02. Februar 2015 statt. Albert Mayer wies auf die neue Ausbildungsvergütung und den neuen Ausbildungstarifvertrag hin. Beide sind zum 01.01.2015 gültig.

 

An der Meisterprüfung 2014 nahmen insgesamt 12 Schornsteinfeger teil. 6 bestanden, davon 4 Wiederholer.

 

BBW Albert Mayer berichtet weiter von der Teilnahme an verschiedenen Bildungsmessen.

 

Für 2015 sind geplant:

  • Schulung für neu angestellte bevollmächtigte Bezirkschornsteinfeger,
  • Seminar für Querschnittsberechnung nach DIN EN 13384,
  • Mitarbeiterschulung bei der Firma Buderus,
  • Schulung für Bürohilfen.

 

Bericht des QM/UM-Beauftragten

 

In seinem Bericht als QUB informiert Albert Mayer die Versammlung über Gruppenaudits, die im vergangenen Auditierungszeitraum durchgeführt wurden.

Albert Mayer rief die Kollegen auf, sich konsequent am QM/UM-System zu beteiligen und den Auditoren im  Vorfeld, beim Ablauf und bei der Nacharbeitung eines Audits kooperativ zu sein.

Im Jahr 2015 sollen die zu auditerenden Gruppen bis zu den Sommerferien fertig sein.

 

Bericht des Kassiers

 

Kassier Martin Katz erläuterte den Kassenbericht für das Rechnungsjahr 2014. Er informierte, dass es im vergangen Jahr keine besonderen Vorkommnisse bzw. Verschiebungen gab. Ziel werde auch weiterhin sein, einen ausgeglichenen Haushalt zu wahren.

Der Haushaltsplan 2015 basiert auf dem Haushaltsplan 2014 und berücksichtigt künftige Ausgaben.

Dem Haushaltsplan für 2015 wurde von der Versammlung zugestimmt.

 

Nachdem keine weiteren Anträge vorlagen und die einzelnen Punkte der Tagesordnung absolviert waren beendete Obermeister Andreas Feuerer die Herbst-Innungsversammlung der Schornsteinfeger-Innung Tübingen.

 

 

 

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