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Innungsversammlung am 06.12.2017

Bericht über die Innungsversammlung der Schornsteinfeger-Innung Tübingen am 06.12.2017 in Pfullendorf.

Die Herbstversammlung der Schornsteinfeger-Innung für den Bezirk des Regierungspräsidiums Tübingen fand in der Stadthalle in Pfullendorf statt, und wurde durch den Obermeister Andreas Feuerer pünktlich eröffnet.
 
Nach Eröffnung der Versammlung, an der auch wieder erfreulich viele Altmeister teilnahmen, wurden die Gäste der Innungsversammlung von Andreas Feuerer begrüßt. Dies waren der Präsident des Landesinnungsverbandes Baden-Württemberg Herr Stefan Eisele und die Obermeister der benachbarten Schornsteinfegerinnungen, aus Freiburg Werner Rottler, aus Karlsruhe Jürgen Braun und aus Stuttgart Walter Baum.
 
Als weitere Gäste konnte Andreas Feuerer die Herren Ehrenmeister Josef Strahl, Werner Friedrich Bosch und Siegfried Rothmund begrüßen.
 
Weiter wurde der Vorsitzende der ZDS Bezirksgruppe Württemberg Herr Daniel Blaser begrüßt. Er richtete im Verlauf der Veranstaltung ein Grußwort an die Versammlung. Auch stellte Walter Baum in seiner Funktion als Geschäftsführer der STS BW GmbH der Versammlung verschiedene attraktive Angebote der STS BW vor.
 
Nach Genehmigung der Tagesordnung durch die Versammlung, kam Obermeister Feuerer zum traurigen Teil der Innungsversammlung; zum Gedenken an die Verstorbenen. Seit der letzten Innungsversammlung mussten wir uns von unserem Altmeister Eberhard Neff verabschieden. Er verstarb am 02.08.2017 im Alter von nur 64 Jahren.
Die Anwesenden erhoben sich zum Gedenken an den verstorbenen Kollegen.
 
Ehrungen


Der anschließende Tagespunkt war für Obermeister Feuerer weitaus erfreulicher. Es standen einige Ehrungen auf dem Programm.
 
Die Ehrung zum Goldenen Meisterbrief (50 Jahre Meister im Schornsteinfegerhandwerk) wurde Florian Wimmer und Wilhelm Franz zuteil. Ihnen wurde durch Obermeister Andreas Feuerer eine Urkunde der Handwerkskammer Ulm, eine Urkunde des ZIV und ein Präsent überreicht.
 
Für 10 Jahre als Mitarbeiter im Betrieb seines Vaters Eugen Blaser wurde Daniel Blaser mit einer Urkunde des Bundesverbandes für die langjährige Betriebszugehörigkeit geehrt.
 
Besonders freute sich Obermeister Feuerer, dass er die beiden Angestellten Damen, Anita Teufel, die Sekretärin in der Geschäftsstelle, und Renate Fichtner, die Reinigungskraft und „Backfee" für ihre 10-jährige Tätigkeit bei der Schornsteinfeger-Innung Tübingen ehren zu können. Obermeister Andreas Feuerer bedankte sich bei den beiden Damen für die langjährige sehr gute Zusammenarbeit, und freut sich auf die weiteren Jahre. Beide bekamen je eine Urkunde, Blumen und ein Geschenk übereicht.
 
In den verdienten Ruhestand wurde der Kollege Werner Kölsch von Obermeister Andreas Feuerer verabschiedet.
 
Im vergangenen Berichtszeitraum gab es wieder einige Veränderungen und Neubesetzungen von Bezirken in unserer Innung. Als besonders erfreulich sah Obermeister Feuerer die Tatsache, dass alle neuen Kollegen die einen Bezirk zur Verwaltung übernommen haben, unserer Innung als Mitglied beigetreten sind.
 
Die neuen Mitglieder

Stefan Kölsch (Ravensburg Nr.18)
Sven Baumann (Tübingen Nr. 11)
Nico Breitenbach (Tübingen Nr. 15)
Daniel Klingele (Reutlingen Nr. 16)
Philipp Schwenger (Zollern-Alb-Kreis Nr. 4)
Stefan Arb (Bodenseekreis Nr. 14)
Albert Erhardt (Ulm Nr. 1)

wurden von Obermeister Feuerer und allen Anwesenden herzlich begrüßt.
 
Obermeister


In seinem Bericht ging Obermeister Feuerer überwiegend auf Themen ein, die die Innung Tübingen betrafen. Die Ausführungen zum aktuellen berufspolitischen Stand überließ er wie abgesprochen dem Präsidenten des Landesinnungsverbandes Baden-Württemberg Stefan Eisele. Andreas Feuerer berichtete der Versammlung über die vielfältigen Tätigkeiten, Veranstaltungen und Termine die er als Obermeister seit der letzten Innungsversammlung wahrgenommen und besucht hatte. Andreas Feuerer wies erneut die Kollegen eindringlich darauf hin, dass die Ausbildung junger Menschen in unserem Beruf entscheidend für unser Handwerk ist. Die meisten Betriebe sind auch im Jahr 2017 wirtschaftlich in einer guten Situation gewesen und nur durch weitere Anstrengungen bei der Ausbildung und die daraus resultierenden Fachkräfte könne dies auch künftig sichergestellt werden.
 
Sehr eindringlich ging Andreas Feuerer erneut auf die Fallstricke bezüglich Wettbewerbsverletzungen und der Überwachung durch die Wettbewerbszentrale ein. Der bevollmächtige Bezirkschorn-steinfeger muss darauf achten, dass er seine hoheitliche Stellung nicht missbraucht. Unser Ziel ist es durch noch mehr und bessere Informationen, die Zahl der Verstöße weiter klein zu halten. Auch wurde durch den Obermeister angeregt, die bestehenden Versicherungen für den Betrieb (z.B. Haftplicht, Rechtschutz) und auch die Altersvorsorge immer wieder einer Prüfung zu unterziehen und gegebenenfalls anzupassen.
 
Andreas Feuerer rief die Kollegen wieder dazu auf, sich an der Aktion ,,CO2OL" zu beteiligen. Ziel der Aktion ist es, dass die Fahrzeugflotte des Schornsteinfegerhandwerkes in Deutschland CO2-Neutral unterwegs ist. Allein beim vergangenen Sommerfest traten fast 40 Betriebe unserer Innung der Aktion bei.
 
Weitere Themen waren der Rückblick auf das gelungene Sommerfest der Innung am 22. Juli 2017 in Riedlingen, und der Hinweis auf den kommenden LIV Tag in Ulm, der voraussichtlich Ende Oktober 2018 in Verbindung mit der Einweihung der neuen Bildungsstätte stattfindet.
Obermeister Feuerer resümierte, unser Ziel müsse nach wie vor heißen: gemeinsam für den Fortbestand unseres Schornsteinfegerhandwerkes zu sorgen, damit es auch in Zukunft noch heißt: ,,Zum Glück gibt's den Schornsteinfeger."
 
Zuletzt bedankte sich Andreas Feuerer bei allen Kollegen und dem Vorstand für die gute Zusammenarbeit und stellte seinen Bericht zur Diskussion.
 
Technischer Innungswart
 
Der Geschäftsbericht des Technischen Innungswartes Peter Beham ging ausführlich auf Neuerungen und Änderungen des Bereichs Technik ein.
 
Beim Baurecht unter anderem die Themen Mehrfachbelegung Abweichung zur DIN 18160-1 in Baden-Württemberg, ZIV-Merkblatt für den gemeinsamen Betrieb von Feuerstätten für feste Brennstoffe und Luft absaugende Einrichtungen, DIBt-Zulassungen von raumluftunabhängigen Feuerstätten für feste Brennstoffe und DIBt-Zulassungen für verschiedene Sicherheitseinrichtungen. Bei der DIN 18160 Teil 5 über nicht geeignete Leitern (Teleskopleitern lt. BauBG), neues zur 1. BImschV, EWärmeG, Ökodesign Richtlinie, KfW-Förderprogramme und der Energieeinsparungsverordnung.
 
Des Weiteren informierte Peter Beham über verschiedene Förderprogramme bei der Energieberatung. TIW Beham zog Bilanz der Spätjahresüberprüfung der Messgeräte durch die Technische Prüfstelle Süd e.V. und wies die Kollegen darauf hin, die neuen aktuellen Messgeräte-Identifikationsnummern in den jeweiligen Softwareprogrammen zu aktualisieren. Peter Beham erläuterte Neuerungen beim Arbeitsblatt 605, und gab einen Ausblick auf geplante Änderungen bei der TRGI und dem GEG. Weiter stellte er noch einige technische Produkte vor und bat die Kollegen, sich regelmäßig auf der Homepage der Innung zu informieren. Eindringlich wies Peter Beham die Kollegen darauf hin, die Statistik bis spätestens 19.01.2018 abzugeben. Im Anschluss stellte Techniker Peter Beham seinen Bericht zur Diskussion und konnte den Kollegen bei diversen Fachfragen noch Auskunft erteilen.
 
Lehrlings- und Berufsbildungswart
 
Berufsbildungswart (BBW) Albert Mayer begann seinen Bericht mit den Ergebnissen der im vergangenen Berichtszeitraum durchgeführten Eignungstests. Die Ergebnisse seien soweit zufriedenstellend. Eine höhere Teilnehmerzahl wäre durchaus erfreulich. Auch betonte Albert Mayer erneut, wie wichtig neue Auszubildende für unseren Berufsstand sind, und bat die Kollegen, mit ihren Bemühungen um Auszubildende nicht nachzulassen. Als Beispiele nannte er die Organisation bzw. Standbesetzung von und bei Bildungsmessen und Schulen, oder die Unterstützung bei der ÜBA. In seinen weiteren Ausführungen ging Albert Mayer auf die vergangene Meisterprüfung und die Sommergesellenprüfung ein, bei denen, laut Albert Mayer, ebenfalls zufriedenstellende Ergebnisse erreicht wurden.
 
Weitere Themen waren die im Oktober 2017 durchgeführte Mitarbeiterschulung bei der Firma Schiedel, die bei den teilnehmenden Mitarbeitern auf große Zustimmung stieß und diverse andere Fortbildungen, die in der Geschäftsstelle in Riedlingen abgehalten wurden. Albert Mayer forderte die Kollegen wieder zur regen Teilnahme an den Kursen und Fortbildungen auf.
 
QM/UM-Beauftragter
 
Da BBW Albert Mayer in der Innung Tübingen auch die Funktion des QUB ausfüllt, konnte er gleich zu seinem Bericht als QUB übergehen. Bei den 50 Betrieben die 2017 auditiert wurden, kam er zur einer positiven Bilanz. Jedoch sind in einigen Punkten noch Verbesserungen möglich. Da die Auditierung noch nicht vollständig abgeschlossen werden konnte, muss die Auswertung der Auditberichte noch zurückgestellt werden.
 
Als sehr erfreulich bezeichnete Albert Mayer, dass sich die neu bestellten Kollegen dem Sinn und Zweck des QM/UM-Systems anschließen. Dadurch wird die schon hohe Anzahl der teilnehmenden Betriebe weiter erhöht. Von den bundesweit knapp 7500 Innungsmitgliedern beteiligen sich über 96,5 % an diesem Zertifizierungssystem. Das Audit sei als Hilfe und Unterstützung für Kollegen gedacht, um Arbeitsabläufe zu optimieren und Fehler zu vermeiden. Nach einem Hinweis, sich mit dem Managementportal der Handwerkskammer Service GmbH Nürnberg vertraut zu machen, bedankte sich Albert Mayer bei den Auditoren, Vorstandskollegen und allen Kollegen.
 
Kassier
 
In seinem ausführlichen Kassenbericht erläuterte Martin Katz der Versammlung das vorliegende Zahlenwerk. Als Resümee konnte für 2017 von einem ausgeglichenen Haushalt ausgegangen werden. Der vorliegende Haushaltsplan für 2018 wurde von der Versammlung genehmigt.
 
Aktuellreferat
 
Im ausführlichen und informativen Aktuellreferat von Stefan Eisele wurden viele wichtige Themen unseres Berufsstandes angesprochen u.a. der Tarifabschluss im Schornsteinfegerhandwerk, der Neubau der ÜBA Bildungsstätte in Ulm, einen Rückblick auf den 55. Landesinnungsverbandstag in Bruchsal, und zum novellierten Schornsteinfegerhandwerksgesetz. Im Anschluss seines Berichtes beantwortete er die Fragen der Kollegen.
Anschließend bedankte sich der stellvertretende Obermeister Martin Katz, im Namen des Vorstandes und der Kollegen, bei Obermeister Andreas Feuerer für dessen Engagement für unsere Innung und unser Handwerk.
Zum Abschluss der Innungsversammlung bedankte sich Obermeister Andreas Feuerer bei allen Gästen und Kollegen.
 
Schornsteinfeger-Innung Tübingen
 

Mitarbeiterschulung der Innung Tübingen

Mitarbeiterschulung der Innung Tübingen  vom 24.- 26.10.2017 in Erbach bei der Firma Schiedel

Die diesjährige Herbstschulung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schornsteinfeger-Innung für den Bezirk des Regierungspräsidiums Tübingen konnten wir im Werksgelände der Firma Schiedel in Erbach ausrichten. Hier bekamen die Mitarbeiter einmal die Möglichkeit, selbst eine Kernlochbohrmaschine in die Hand zu nehmen und eine Anschlussöffnung an einer mehrschaligen Abgasanlage herzustellen. Unter Aufsicht und Anleitung von Herrn Haas, Firma Haas Kaminbau, konnte anschaulich aufgezeigt werden, dass dies doch gar nicht so einfach ist - ging doch mancher Stein zu Bruch.
Ein Probestück (Schiedel Absolut) mit fast 4 m Höhe wurde uns im Freigelände zur Verfügung gestellt und entsprechend befestigt, so dass hier das Ausbrennen mit einem Gasausbrenngerät praxisnah vorgeführt und erläutert werden konnte.
Kollege Silvestro Mario Militello vom Gewerkschaftlichen Fachverband vermittelte neben der eigentlichen Aufgabe, dem Ausbrennen, sehr aufschlussreich die Vor- und Nacharbeiten, die notwendig sind, um gefahrlos Rußrückstände zu entfernen die mit normalen Kehrgeräten nicht mehr zu beseitigen sind. Nicht immer besteht die Möglichkeit, meist aus brandschutztechnischen Gründen, das Entfernen der brennbaren Kohlenstoffablagerungen an den Schornsteininnenwänden, den so genannten Glanzruß, durch ausbrennen zu entfernen. Zur effektiven Schornsteinreinigung kann auch ein Ausschlaggerät zum Einsatz kommen. Hierfür wird eine Biegewelle mit einem Kettenkopf, angetrieben durch eine Bohrmaschine, in den Schornstein eingeführt und so der harte Glanzruß ausgeschlagen. Ein gründliches Entfernen ist deshalb besonders erforderlich, damit es nicht zu einem unkontrollierten Rußbrand kommen kann.
Der Berufsbildungswart der Innung, Albert Mayer, unterrichte in den Schulungsräumen der Firma Schiedel parallel zu den praktischen Übungen. Die Themen reichten von moderner Betriebsführung im Rahmen des Qualitätsmanagementsystems im Schornsteinfegerhandwerk, bis in den Bereich der Unfallverhütung. Präventiv eignet sich hierfür die Gefährdungsbeurteilung, die jeder Betriebsinhaber erstellen muss. Änderungen, die sich im Rahmen der Novellierung des Schornsteinhandwerksgesetzes ergaben, wurden kurz vorgestellt.
Wir bedanken uns auf diesem Wege noch einmal recht herzlich bei der Firma Schiedel, für die Möglichkeit, die Schulung so praxisgerecht durchführen zu können und natürlich auch für das leibliche Wohlergehen während dieser sehr gelungenen Veranstaltung. Ebenso bei Herrn Militello und Herrn Haas, für die tatkräftige Unterstützung.
Schornsteinfeger-Innung Tübingen
 

Programm des 55. Landesinnungsverbandstags

Wir würden uns freuen, Sie in Bruchsal begrüßen zu dürfen.

Grußworte zum 55. Landesinnungsverbandstag in Bruchsal

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